Du bist hier: Serienjunkies » News »

Batteries Not Included aka Das Wunder in der 8. Straße - ein etwas anderer Weihnachtsfilm

Das Wunder in der 8. Straße - ein etwas anderer Weihnachtsfilm

Batteries Not Included aka Das Wunder in der 8. Straße (c) Imago/United Archives
Batteries Not Included aka Das Wunder in der 8. Straße (c) Imago/United Archives

Steven Spielbergs Batteries Not Included ist auf den ersten Blick vielleicht kein klassischer Weihnachtsfilm, kam aber am 18. Dezember 1987 in die US-amerikanischen Kinos und zielte mit seiner Warmherzigkeit eindeutig auf die festliche Zeit. Wir erinnern uns und fiebern noch einmal mit.

Das passiert

Darum geht es im Film „Batteries Not Included“, hier bekannt als „Das Wunder in der 8. Straße“:

Wir schreiben das Jahr 1987. Die 8. Straße, einst eine Perle New Yorks der 50er Jahre, ist dem Untergang geweiht. Abrissbirnen und Bagger beherrschen das Bild, Trümmer übersäen die Straßen. Nur ein Haus steht noch. Hier leben die beiden Diner-Besitzer Faye und Frank, die ihr Lokal seit mehr als 40 Jahren betreiben. Der ehemalige Boxer Harry, die schwangere Latein-Amerikanerin Marissa und der erfolglose Künstler Mason bewohnen die restlichen Appartements. Standhaft weigern sie sich, Ihr Heim der Geldgier des skrupellosen Baumagnaten Lacey zu opfern. Der lockt die Mieter nicht nur mit viel Geld, sondern hat auch eine Schlägerbande engagiert, die Druck auf sie ausüben soll. Straßengangmitglied Carlos, dem Lacey eine Anstellung versprochen hat, führt die Bande an. Immer wieder dringen sie in Franks Lokal ein und zertrümmern die Einrichtung. Die anderen werden brutal eingeschüchtert.

Eines Abends, als Faye im Bett liegt, geschieht jedoch ein Wunder. Ein kleines Objekt schaut durch das Fenster, dringt in die Wohnung ein und zapft den Strom des Hauses an. Als die alte Dame erwacht und dem Rätsel nachgeht, erblickt sie auf dem Dach etwas wahrhaft Fantastisches. Zwei kleine Maschinenwesen von einem anderen Planeten haben es sich im alten Taubenstall gemütlich gemacht. Sie benötigen Strom und Metall, um zu existieren. Faye gewährt ihnen nicht nur Unterschlupf, sondern findet schnell heraus, dass es sich tatsächlich um Lebensformen handelt. Diese sind den Bewohnern des Hauses nicht nur freundlich gesinnt, sondern auch fähig, alles zu reparieren, sogar Frans zerstörtes Lokal.

Als die restlichen Anwohner Wind von der Sache bekommen, wächst die Gruppe schließlich zu einer Familie zusammen, die es sich zum Ziel setzt, die liebenswerten Wesen aus dem All zu beschützen. Und tatsächlich stellt sich heraus, dass sie sich auch noch vermehren. Doch Lacey hat seine Pläne. Und um die zu verwirklichen, muss das Haus in der 8. Straße verschwinden, koste es, was es wolle.

Ein Weihnachtsfilm ohne Christbaum

Am 18. Dezember 1987 startete in den USA ein Film, der genau jenen charmanten Sense of Wonder thematisiert, der für viele Menschen auch in der Weihnachtszeit herrscht. Das Werk verlangt uns nicht nur schlicht den Glauben an das Wunderbare an sich ab, Regisseur Matthew Robbins und Executive Producer Steven Spielberg steckten in den Streifen auch alle Themen hinein, die für die winterliche Festzeit so typisch sind. Und das alles ganz ohne Christbaumschmuck und Santa Claus. Da sind zunächst einmal die beiden Senioren Frank und Faye Riley, die in der 8. Straße im letzten, nicht abgerissenen, Haus leben. Hier betreiben sie seit über 40 Jahren einen Schnellimbiss.

Ihr Sohn ist vor vielen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seitdem lebt Faye in ihrer eigenen kleinen Welt, während Frank versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Im selben Haus wohnt der vereinsamte, ehemalige Boxprofi Harry, der das Sprechen verlernt hat, am liebsten Werbung im Fernsehen schaut und gerne Dinge repariert. Zu ihnen gesellen sich die schwangere Marisa, die von ihrem Freund verlassen wurde, sowie der junge, erfolglose Künstler Mason. Diese Figuren sind teilweise ebenso skurril, wie liebenswert. Obwohl sie zunächst kaum Gemeinsamkeiten zu haben scheinen, vereint sie doch ein unerwartetes Ereignis. Treue, Herzlichkeit, Zusammenhalt, Güte und Vertrauen lässt die ungleichen Menschen schließlich zu einer Familie zusammenwachsen.

Jetzt das Angebot von Amazon Prime Video entdecken

Reinhard Prahl

Der Artikel Das Wunder in der 8. Straße - ein etwas anderer Weihnachtsfilm wurde von Reinhard Prahl am Uhr erstmalig veröffentlicht. Reinhard Prahl hat bereits 135 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Reinhard Prahl

Aktuelle Lieblingsbeiträge der Leser von Serienjunkies


Paramount+: Serien und Filme im Februar 2023 (Update) Paramount+: Serien und Filme im Februar 2023 (Update)

Paramount ist seit dem Deutschlandstart im Dezember der Streamingdienst, der am frühsten mit den Neuheiten für den Folgemonat hausieren geht. Nun steht fest, was im Februar auf die Plattform kommt. Doch werden wirklich alle... [mehr]

Von Adam Arndt am Freitag, 3. Februar 2023 um 10.55 Uhr.