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Barnaby aka Midsomer Murders: Was macht die Serie zum Dauerbrenner?

Barnaby aka Midsomer Murders: Was macht die Serie zum Dauerbrenner?

Barnaby aka Midsomer Murders (c) ITV
Barnaby aka Midsomer Murders (c) ITV

Die britische Krimiserie Midsomer Murders (in Deutschland: Barnaby), ist ein echter Dauerbrenner und versorgt Fans in 204 Ländern weltweit seit 22 Staffeln mit kreativ geschriebenen Mordfällen. Ein guter Grund, dem Detective Chief Inspector und seinem Sidekick eine kleine Würdigung zu widmen.

Mord am Fließband

Würde es die fiktive englische Grafschaft Midsomer tatsächlich geben, wäre sie inzwischen wohl schon fast verwaist. Denn in den kleinen ländlichen Dörfern und auf den Feldern um sie herum wird seit 1997 gemordet und gemeuchelt, was das Zeug hält. In den letzten knapp 25 Jahren erlebte die Bevölkerung des Countys mehr als 400 Morde. Fast 600 Menschen ließen insgesamt ihr Leben und mehr als 160-mal missglückte der Versuch, einen unliebsamen Zeitgenossen um die Ecke zu bringen. Addiert man die über 130 Mörder hinzu, kommt man so auf eine beeindruckende Statistik von Menschen, die das Zeitliche segneten oder zumindest doch hinter „britischen“ Gardinen sitzen sollten. Eins steht also fest, in der Nähe der raffgierigen, neidischen und eifersüchtigen Bewohner Midsomers lebt es sich recht unsicher.

Der Beginn

Die Aufklärung der in der idyllischen Gegend begangenen zahlreichen Verbrechen ist einem - nein zwei - standhaften Detective Chief Inspectors und ihren fleißigen Sergeants zu verdanken. Am 23. Mai 1997 stellten sich DCI Thomas Geoffrey Barnaby (John Nettles) und DS Gavin Troy (Daniel Casey) dem nach Morden gierenden britischen TV-Publikum vor. Und in Badger's Drift ging es wahrlich hoch her. Nicht weniger als drei Menschen wurden erschossen und erstochen. Einer harmlosen, über 80 Jahre alten Lady wurde gar das Genick gebrochen. Doch damit nicht genug. Ein skurriler Bestatter und seine allzu wissbegierige Mutter erpressten sich munter durchs Leben und eine Frau frönte der Untreue. Die blutige Bilanz: Sechs Tote inklusive der beiden Mörder, und das alles nur, weil sich ein Geschwisterpaar heimlich liebte und reich werden wollte.

Vom Roman ins Fernsehen

Genau betrachtet lag der Fall bereits zehn Jahre zurück, als Barnaby erstmalig seinen untrüglichen Instinkten im TV folgte, um Kathrine und Michael Lacey das Handwerk zu legen. Denn die bekannte Schriftstellerin Caroline Graham hatte den gleichnamigen Roman zum Pilotfilm bereits 1987 veröffentlicht. Anthony Horowitz, bekannt für seine Alex Rider-Romane und Drehbuchschreiber für „Robin of Sherwood“ (1986) und „Agatha Christie's Poirot“ (ab 1991), entwickelte die Erfolgsserie zusammen mit den TV-Produzenten Betty Willingale und Brian True-May.

Horowitz adaptierte zunächst die beiden frühen „Barnaby“-Krimis „The Killings at Badger's Drift“ (Band eins) und „Written in Blood“ (Band vier). Die Skripte für „Death of a Hollow Man“ (Band zwei) und „Faithful unto Death“ (Band fünf) verfasste Graham selbst. Den Abschluss der ersten Season bildet „Death in Disguise“ (Band drei) mit Douglas Watkinson („Agatha Christie's Poirot“) als Skriptautor. Die Dreharbeiten begannen im Herbst 1996, gedreht wurde in der englischen 2500-Seelengemeinde Bledlow in Buckinghamshire. Die Erstausstrahlung übertraf alle Erwartungen. Mehr als 13,5 Millionen Menschen folgten dem Chief Inspector und seinem Sidekick auf der Suche nach den Mördern.

Inspector Barnaby - Staffel 1

Reinhard Prahl

Der Artikel Barnaby aka Midsomer Murders: Was macht die Serie zum Dauerbrenner? wurde von Reinhard Prahl am Uhr erstmalig veröffentlicht. Reinhard Prahl hat bereits 127 Artikel bei Serienjunkies veröffentlicht. Eine Übersicht der Meldungen von Reinhard Prahl

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