US-Autorenstreik: Unterstützung von Clinton und Obama

Hillary Clinton erklärte in einem Statement, dass sie „das Streben der Autorengewerkschaft nach einem fairen Vertrag unterstützt, der die Bezahlung der Autoren für ihre Arbeit in allen Medien sichert.“ Ihr Mitbewerber Barak Obama fügte dem hinzu: „Die Forderung der Gewerkschaft ist ein Test dafür, ob die Medienunternehmen den Autoren einen fairen Anteil an dem Wohlstand weiterreichen, den ihre Arbeit hervorbringt, oder ob sie damit fortfahren, die Profite in den Händen ihrer Vorstände zu konzentrieren.“
Beide Präsidentschaftskandidaten äußerten die Hoffnung, dass Produzenten und Autoren bald wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren und zu einer Lösung der Tarifauseinandersetzung finden. Laut einer Studie des Center of Responsive Politics liegen Clinton und Obama nahezu gleichauf, was die Spendengelder aus Hollywood angeht: Beide haben jeweils knapp über 2 Millionen Dollar aus der Unterhaltungsindustrie für ihre Kampagnen erhalten.
Was die Unterstützung der Öffentlichkeit für den Streik angeht, so ist den Autoren klar, dass der Gegenstand, um den sie kämpfen, ein sehr spezielles Problem ist, welches nur wenige Menschen betrifft. „Allerdings“, so Sarah Durken, eine Autorin für Kindersendungen, „versteht, denke ich, jeder, dass es hier um unternehmerische Gier auf der einen Seite gegen die Interessen von Arbeitern und deren Familien auf der anderen Seite geht.“
Sollte der Streik ähnlich lange anhalten wie 1988 gehen erste Schätzungen davon aus, dass er einen ökonomischen Schaden von über einer Milliarde Dollar verursachen könnte.





















