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Arrested Development: Jessica Walter mit 80 Jahren verstorben

Arrested Development: Jessica Walter mit 80 Jahren verstorben

Arrested Development: Jessica Walter mit 80 Jahren verstorben
Jessica Walter in Arrested Development (c) Netflix

Jessica Walter ist tot. Die Höhepunkte ihrer Karriere sind unzählig. Serienjunkies sahen die Emmypreisträgerin zuletzt als Lucille Bluth in Arrested Development und hörten sie als Malory Archer in der Animationsserie Archer.

Am Mittwoch, den 24. März starb die US-Schauspielerin Jessica Walter in ihrer Heimatstadt New York, in der sie am 31. Januar 1941 auch geboren wurde. Sechs Jahrzehnte umfasst ihre beeindruckende Karriere auf der Bühne und vor den Kameras. Angefangen beim Clint-Eastwood-Thriller „Sadistico“ von 1971 bis zu ihrer späten Paraderolle als Lucille Bluth in der FOX/Netflix-Comedy Arrested Development.

Showrunner Ron Howard und Walters Seriensöhne Jason Bateman, Will Arnett und Tony Hale gaben via Twitter ihre Trauer kund. Howard schrieb etwa: „Was für eine brillante, lustige, intelligente und starke Frau. Ruhe in Frieden, Jessica Walter. Und vielen Dank für ein Leben voller Lachen und dafür, dass du dein unglaubliches Talent in unserer Serie und mit der Welt geteilt hast.

Unglaublich, aber wahr: Für ihre Rolle als betrunkene Übermutter Lucille in „Arrested Development“ gewann Walter nie einen Emmy, obwohl sie selbstverständlich nominiert war. Nominierungen erhielt sie aber auch für ihre Darbietungen in den 70er-Serien „Trapper John, M.D.“ sowie „Die Straßen von San Francisco“. Ausgezeichnet wurde sie derweil für ihre Titelrolle in „Amy Prentiss“, ein Spin-off von „Ironside“.

Ihre letzte Performance vor der Kamera gab Walter kürzlich in der American Housewife-Episode Getting Frank with the Ottos. Allerdings soll sie auch schon die zwölfte Staffel von Archer fertig eingesprochen haben bevor sie starb. Irgendwann in diesem Jahr wird man ihre Stimme also nochmal aus dem Jenseits hören können...

Walters Karriere begann in New York, wo sie in diversen Broadway-Stücken auftrat: „Advise and Consent“, „Neil Simon's Rumors“, „A Severed Head“, „Nightlife“ und „Photo Finish“. Für „Photo Finish“, das übrigens von Sir Peter Ustinov inszeniert worden war, wurde die junge Schauspielerin Anfang der 60er mit dem Clarence Derwent Award als Most Promising Newcomer ausgezeichnet.

Auf der Bühne lernte Walter auch ihren Ehemann Ron Leibman kennen. Für das Los Angeles Theater Center spielten die beiden Seite an Seite die Hauptrollen in „Tartuffe“. Leibman starb 2019. Das Ehepaar hinterlässt eine Tochter, die ebenfalls in der Serienbranche arbeitet (allerdings als Senderfunktionärin bei FOX) und einen Enkelsohn.

Auch hinter den Kulissen war Walter überaus engagiert. Für die Screen Actors Guild, Amerikas größte Schauspielgewerkschaft, fungierte sie als 2nd National Vice President. Außerdem saß sie mehr als zehn Jahre lang im SAG Board of Directors.

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