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For All Mankind: Interview mit Joel Kinnaman

For All Mankind: Interview mit Joel Kinnaman

Joel Kinnaman in der Apple-TV+-Serie For All Mankind (c) Apple TV+

Der muskulöseste NASA-Mitarbeiter aller Zeiten hat mit uns über die neue Staffel und vor allem die Schlüsselszene in der dritten Episode gesprochen. Kinnaman ist außerdem ein kleiner Weltraum-Nerd und äußerst sympathisch in Interviews.

Anfang Februar konnten wir mit Joel Kinnaman, Hauptdarsteller der alternativen Science-Fiction-Serie For All Mankind sprechen. Via Zoom hat das kurze Gespräch stattgefunden, in dem uns der schwedische Darsteller gut gelaunt von seiner fesselnden Rolle Ed und der eigenen Faszination am Thema Weltraum berichtet. Noch einmal hier die explizite Warnung vor Spoilern für die dritte Episode der zweiten Staffel. Die erste Staffel wird ebenfalls behandelt.

Serienjunkies.de: Die Serie hat eine sehr patriotische Grundprämisse. Was würde passieren, wenn die Russen den ersten Mann auf den Mond gebracht hätten? Wie ging es Dir als schwedischer Landsmann beim Lesen des Stoffes?

Joel Kinnaman: Ich fand, dass das ein unheimlich kluger Ansatz ist und eine wahnsinnig interessante Schlussfolgerung, dass, wenn man das Rennen um den Mond verloren hätte, die Weltraumerforschung nicht geendet hätte. Durch den Erfolg in den 60er Jahren konnte sich die NASA etwas auf ihren Lorbeeren ausruhen und musste sich nicht weiter anstrengen. Es war eher ein Konflikt der Systeme und sie konnten somit eine Art Beweis aufführen, warum in ihren Augen das amerikanische System dem russischen überlegen sei. Ich glaube somit, dass die Analyse der Serienmacher stimmt. In der alternativen Geschichte der Serie müssen sich die Amerikaner nun sehr viel mehr anstrengen und entwickeln sich somit bei technischen Innovationen sehr viel schneller fort.

Jetzt in der zweiten Staffel sind wir bereits zehn Jahre später in den neuen 80er Jahren angekommen und noch weiter vorangeschritten in der alternativen Zeitlinie. Ich weiß ein bisschen mehr über die Entwicklungen der Serie und wir werden uns immer weiter in den Weltraum begeben und immer weiter ins Science-Fiction-Territorium.

In der zweiten Staffel haben die Charaktere auch körperliche Veränderungen durchgemacht. Gordo ist etwas aus der Übung und dein Charakter Ed dagegen ist der muskulöseste Büromitarbeiter, den wir wohl je in einer Serie gesehen haben. Gab es da andere Bestrebungen?

Es war so etwas wie ein keiner Glücksfall, da ich den Film „Suicide Squad“ teilweise zur selben Zeit drehte. Ed hat sehr viel trainiert, um seinen Schmerz zu bekämpfen. Man fängt dann an, sehr gut zu essen und sehr, sehr viel zu trainieren. (lacht)

(lacht) Erst baut er kleine Modelle zusammen und dann geht er in sein ausgebautes Fitnessstudio im Keller?

(Grunzgeräusche zum Trainieren und dann kleine Steckgeräusche vom Modellbau) Genau, das war sein Rhythmus. (lacht)

In der dritten Episode sehen wir eine sehr emotionale Schlüsselszene zwischen Dir, Deiner Frau Karen und Eurer Tochter Kelly. Wie emotional war der Dreh für Dich?

Ich habe leider die neuen Episoden noch nicht gesehen, aber es fühlte sich wie eine sehr außergewöhnliche Szene an. Der Verlust seines Sohnes ist ein zentrales Erlebnis für die Entwicklung dieses Charakters. Zehn Jahre sind jetzt vergangen und wir finden Ed in einer etwas anderen Situation wieder. Die Wunden sind nicht mehr an der Oberfläche, aber trotz des Zeitverlaufs natürlich noch darunter vorhanden. Ich fand es besonders interessant, dass der Schmerz dann rauskommt, wenn man es vielleicht am wenigsten vermutet. Deswegen ist die Szene so berührend und zentral für den Charakter.

Noch mehr tolle Interviews auf Video oder zum Lesen gibt es hier.

Hanna Huge

Der Artikel For All Mankind: Interview mit Joel Kinnaman wurde von Hanna Huge am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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