Du bist hier: Serienjunkies » Serien » Maggie » Maggie 1x01
Maggie 1x01

Maggie 1x01

Maggies Leben wird für immer verändert, als sie eine Vorhersage trifft, mit der sie nicht gerechnet hat: Sie ist entmutigt von ihren Beziehungen und sieht immer voraus, wie die Dinge enden.

Die romantische Comedy Maggie erzählt von einer Hellseherin auf der Suche nach der großen Liebe - und den Menschen in ihrem Leben. Was von beidem am Ende unterhaltsamer ist, ist gar nicht so einfach zu sagen. Was wir aber schnell lernen: In die Zukunft schauen zu können, hilft einem beim Dating auch nicht so viel, wie man meinen sollte...

Wovon handelt die Serie Maggie?

Maggie (Rebecca Rittenhouse) ist eine attraktive Frau Anfang 30, die auf Partys die Hellseherin zum Besten gibt. Wir lernen sie kennen, als sie zwei Freundinnen offenbart, dass die eine mit dem Freund der anderen fremdgegangen ist. Grausame Ironie, wenn man bedenkt, was im Laufe der Serie noch auf Maggie und uns zukommen wird...

Ihr Geheimnis ist, dass sie wirklich in die Zukunft sehen kann. Allerdings serviert ihr das Schicksal eher kleine, visuelle Happen der Zukunft, die oft irreführend sein können. So kann es sein, dass wir sie mit einem Baby sehen, aber keinen Kontext dazu bekommen, um wessen Baby es sich handelt.

Doch zurück zur Party: Dort versucht der charmante Ben (David Del Rio), das Herz der Hellseherin für sich zu gewinnen, doch sie lässt ihn eiskalt auflaufen. Denn an die große Liebe glaube sie nicht. Bis sie in Visionen sieht, wie Ben und sie offenbar ein gemeinsames Leben starten, Hochzeit, Nachwuchs und alles inklusive.

Das erzählt sie am nächsten Tag ihrer besten Freundin Lou (Nichole Sakura, Superstore). Doch die Chance scheint ohnehin vertan, denn Ben wiederzusehen ist unwahrscheinlich. Aber da wir ja in einer Comedy über romantische Visionen sind, dauert es natürlich nicht lange und die beiden treffen in einer Bar wieder aufeinander. Es ist Bens Geburtstag und er feiert mit seiner Schwester Amy (Angelique Cabral) und ihrem Partner Dave (Leonardo Nam) - und nun eben auch mit Lou und Maggie.

Nur wenige Stunden später landen sie im Bett miteinander und starten in eine idyllische, zarte Beziehung mit Take-out-Essen im Bett und allem. Doch gerade, als sie ihm am nächsten Morgen erzählen will, was sie in ihrer ersten Vision gesehen hat, ereilt sie eine weitere Version davon. Und die offenbart, dass die Braut in ihrer Vision mit Ben nicht sie selbst ist... Sie lässt ihn stehen und beendet die Sache.

Einige Wochen später treffen Maggie und Lou wieder aufeinander. Maggie hat die Aufgabe, die neuen Mieter ihrer Eltern ins Haus zu lassen. Ihre neue Nachbarin scheint nett zu sein, Jessie (Chloe Bridges) hat einen erfolgreichen YouTube-Kanal über Frisuren. Doch dann kommt ihr Freund mit Kartons bepackt um die Ecke: Es ist Ben. Er ist wieder mit seinem Highschool-Sweetheart zusammen und zieht nun mit ihr genau in das Haus, in dem auch Maggie mit ihren Eltern lebt.

Wie kommt es rüber?

Maggie und Ben haben Chemie und das ist erst mal das Wichtigste für eine romantische Comedy. Man darf ihnen ruhig die Daumen drücken, auch wenn das moralisch natürlich erst mal fragwürdig ist, nachdem wir ihn mit seiner Jugendfreundin sehen. Doch die Serie scheint ohnehin mehr daran interessiert zu sein, auf Dauer einen anderen Weg einzuschlagen. Denn schon in der Pilotepisode sind die wahren scene stealer die eigentlichen Randfiguren. Vom ersten Moment an füllt Nichole Sakura ihre Yogalehrerin Lou mit so viel Leben und Komik, dass man sich fast wünscht, die Kamera würde bei ihr bleiben, als sich zu Ben und Maggie ins Bett zurückzuziehen.

Auch wenn die Frischlinge in Sachen Beziehung mit Chemie glänzen können, das wahre Paarmeisterwerk der Serie sind Bens Schwester und ihr Freund. Auch hier gilt das Lob den Darstellern wie den Autoren gleichermaßen.

Dass Maggie in die Zukunft sehen kann, wird direkt an den Rand gedrängt. Es dient zunächst als Aufhänger, wieso eine abgeklärte Frau, die sich gegen eine feste Beziehung entschieden hat, doch noch mal an die große Liebe zu glauben wagt. Abgesehen davon treibt es die Episodenstorys voran, denn das Muster jeder Folge pendelt sich schnell ein: Maggie sieht einen Ausschnitt aus ihrer Zukunft, aber der ist so missverständlich oder lückenhaft, dass sie die gesamte Episode damit beschäftigt ist, die Wahrheit dahinter zu verstehen. Das ist nicht unbedingt die hohe Erzählkunst, funktioniert auf der Ebene einer romantischen Comedy aber besser als manch anderer Ausgangspunkt.

Noch dazu wird schnell deutlich, dass hier eigentlich keine Liebesgeschichte erzählt wird, sondern die Story einer Clique. Schon in der ersten Folge wird das deutlich, als die emotional-rührige Montage die neuen Nachbarn beim festlich dekorierten gemeinsamen Abendessen zeigt. Hier wird mehr ein Nachfolger für How I Met Your Mother aufgebaut als einer für Outlander. Im Zentrum steht zunächst zwar das Paar, aber es geht um den Freundeskreis, um das Leben in den 30ern in einer Großstadt und um die Suche nach dem richtigen Weg. Ähnlich wie einst Ted (Josh Radnor) mit seinen mutwillig lückenhaften Erzählungen treiben auch die Visionen die Story stets in eine besondere Richtung, ohne den Anspruch zu erheben, uns wirklich etwas zu verraten.

Die nach einer Staffel abgesetzte Hulu-Serie ist in Deutschland bei Disney+ zu streamen.

Jetzt das Angebot von Disney+ entdecken

Maggie 1x01 Trailer

Schauspieler in der Episode Maggie 1x01

Darsteller   Rolle
Rebecca Rittenhouse …………… Maggie
David Del Rio …………… Ben
Angelique Cabral …………… Amy
Chloe Bridges …………… Jessie
Ray Ford …………… Angel
Leonardo Nam …………… Dave
Kerri Kenney …………… Maria (as Kerri Kenney-Silver)
Chris Elliott …………… Jack
Nichole Bloom …………… Louise
Allison Acosta …………… Lucy
Kat Purgal …………… Danielle
Ronnie Alvarez …………… Dark Haired Man
Max Saltarelli …………… Client
Tim Curcio …………… Wedgie Guy

Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei Episodenführern?