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VoD

Was bedeutet eigentlich VoD?

VoD steht für Video-on-Demand und bedeutet so viel wie „Video auf Abruf“ beziehungsweise „Video auf Verlangen“. Damit bezeichnet man einen Videodienst, der auf Verlangen des Zuschauers den entsprechenden Inhalt - meist gegen Bezahlung - wiedergibt.

Dabei unterscheidet man drei verschiedene Techniken: Background-DownloadStreamingProgressive Download

Beim „Background-Download“ werden die Inhalte bereits im Hintergrund - also beispielsweise ohne den Benutzer zu informieren - auf das Wiedergabegerät heruntergeladen. Eine Freischaltung erfolgt dann per Token, das über einen Bezahldienst oder ein Abo zu erwerben ist. Ein Beispiel hierfür wären die von einem Anbieter zertifizierten Receiver, die durch ihre Zertifizierung auf bestimmte Extrainhalte des Anbieters zurückgreifen können. Solche Modelle sind momentan (Stand: 2013) weiterhin relativ weit auf dem Pay-TV-Markt in Deutschland verbreitet.

Beim „Streaming“ werden die Daten ohne Speicherung auf einem Medium am Ausgabegerät wiedergegeben. Hierfür können, je nach Inhalt, relativ hohe Internetbandbreiten vonnöten sein, um die Videos ohne dauerndes und unterbrechendes Zwischenladen der Internetverbindung wiedergeben zu können.

Der „Progressive Download“ lädt die Datei zunächst aus dem Internet und gibt sie anschließend lokal auf dem (Speichermedium des) Gerät(s) wieder. Bei einigen Angeboten ist bereits während des Downloads ein Anschauen oder ein Anhören der Übertragung möglich, so dass der Inhalt frühzeitig wiedergegeben werden kann.

Der „Progressive Download“ lädt die Datei zunächst aus dem Internet und gibt sie anschließend lokal auf dem (Speichermedium des) Gerät(s) wieder. Bei einigen Angeboten ist bereits während des Downloads ein Anschauen oder ein Anhören der Übertragung möglich, so dass der Inhalt frühzeitig wiedergegeben werden kann.

Unterschiedliche VoD-Arten

Ebenso gibt es unterschiedliche VoD-Arten:

SVoD (Subscription VoD)

Diese Bezeichnung beschreibt einen VoD-Anbieter, der auf einem Abonnentenmodell aufbaut. Beispielsweise erhält der Nutzer gegen eine monatliche Gebühr Zugriff auf einen Teil oder das komplette Angebot des Anbieters.

AVoD (Advertising VoD)

Bei diesem Modell bietet der Anbieter seinen Inhalt gegen das Schalten von Werbung und/oder Werbeflächen an. Der Nutzer „bezahlt“ den Anbieter also, indem ihm beispielsweise Trailer vor dem Schauen des Inhalts präsentiert werden.

TVoD (Transactional VoD)

Bei dieser Art bezahlt der Nutzer keine monatliche Gebühr wie bei einem typischen Abonnementmodell, sondern nur für die Inhalte, die sie/er sehen möchte. Dabei müssen auch nicht alle Inhalte des Anbieters kostenpflichtig sein, sondern es kann sich ebenso nur auf einen Teil des Angebots beziehen.

In Deutschland gibt es mehrere große VoD-Portale. Dazu zählen die einiger TV-Sender, private VoD-Angebote sowie die von Telefonanbietern.

SERIENJUNKIES.DE® hat ein eigenes VoD-Portal, in dem auf Serien und Episoden der einzelnen VoD-Anbieter verlinkt wird.

Unterschiedliche VoD-Arten

    VoD aka Stream, PVoD, Streaminganbieter, Streaminganbieters, SVoD, TVoD, Video On Demand, Streamingdienst, Streamingservice, Streamen, Video-on-Demand, Streamingdiensten, Streamingdiensts, Streambar, Gestreamt, Streams, Abrufbar, Streamingplattform, Streamer
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