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Direct-to-Series

Was bedeutet eigentlich Direct-to-Series?

Eigentlich durchläuft ein TV-Projekt, bevor es eine Bestellung durch einen TV-Sender erhält, mehrere Phasen. Erst danach kommt es dann zum „Pickup“ (siehe Series Pickup), also der Aufnahme des Projekts in das Portfolio eines Senders. Allerdings gibt es dabei auch Arten der Bestellung, die erst gar nicht durch Bewährungsproben wie beispielsweise eine Pilotsichtung durchmüssen.

So kommt manchem Projekt die Ehre zuteil, direkt als Serie bestellt zu werden, was man im Medienjargon dann als direct-to-series-Bestellung (manchmal auch straight-to-series-Bestellung) bezeichnet. Das bedeutet, dass es in solch einem Fall gar nicht erst nötig ist, die Führungsriege eines Networks durch einen Pilot von den Fähigkeiten des Projekts zu überzeugen. Stattdessen wird es direkt in eine erste volle Staffel und damit in Serie „geschickt“.

Oft scheint dies bei Projekten zu passieren, denen von vornherein (durch die Medien und/oder den Sender selbst) ein höheres Prestige zugeordnet wird als anderen. Das kann an einem bekannten Schauspieler oder Regisseur liegen, der in den Produktionsprozess involviert ist, und/oder an einer bereits gut bekannten Vorlage zum Projekt.

Beispiele für Direct-to-Series

    Direct-to-Series aka Straight-to-Series, Prequel, Direkt In Serie, Direct-to

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