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Better Call Saul 3x10 Laterne (Lantern)

Episodenbild Better Call Saul 3x10
Episodenbild Better Call Saul 3x10© 2017 AMC

Episode:Staffel: 3, Episode: 10
(Better Call Saul 3x10)
Deutscher Titel der Episode:Laterne
Titel der Episode im Original:Lantern
Erstausstrahlung der Episode in USAMontag, 19.Juni 2017 (AMC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland:Dienstag, 20.Juni 2017
Autor:
Regisseur:Peter Gould

Inhaltsangabe zu der Episode Better Call Saul 3x10: «Lantern»

Im Finale der dritten Staffel nimmt Kim (Rhea Seehorn) eine Auszeit, während Jimmy (Bob Odenkirk) Frieden schließen will.

Nacho (Michael Mando) setzt indes seine Zukunft aufs Spiel und Howard Hamlin (Patrick Fabian) zwingt Chuck (Michael McKean) zu einer Entscheidung.

Hector Salamanca (Mark Margolis) erhält derweil eine schlechte Nachricht von Juan Bolsa (Javier Grajeda), dem Emissär des mexikanischen Kartells. Der Drogenschmuggel soll zukünftig ausschließlich von Gus Fring (Giancarlo Esposito) organisiert werden.

Fotos aus der Episode Better Call Saul 3x10 Laterne (Lantern)

  • Foto aus der Episode Better Call Saul

    © AMC

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Kritik der Episode Better Call Saul 3x10: Lantern

Mit der Episode Lantern geht die exzellente dritte Staffel von Better Call Saul leise und niederschmetternd zu Ende. Die Erfolge, die unsere Protagonisten einfahren, sind keine. Sie haben allesamt einen bitteren Beigeschmack. Ein Drama endet sogar auf schlimmstmöglichem Weg.

Das Cold Open dieser Episode ist vielleicht das kürzeste, das wir bislang in Better Call Saul gesehen haben. Aber es ist das effektivste. Es fasst in einer einzigen Einstellung zusammen, wie stark sich das Verhältnis zwischen Chuck McGill (Michael McKean) und seinem jüngeren Bruder Jimmy (Bob Odenkirk) zum Schlechteren verändert hat. Betrachtete der eine den anderen früher noch als Schutzbefohlenen, hat er heute nichts als Verachtung für ihn übrig. Darum geht es im Finale der dritten Staffel hauptsächlich.

Always the good stuff

Drehbuchautorin Gennifer Hutchison und Regisseur Peter Gould machen aus Lantern eine der dunkelsten, aber auch eine der besten Episoden der gesamten Serie. Darin kommt eine Entwicklung zum Abschluss, die bereits am Beginn des Spin-offs in vollem Gange war und sich graduell verschlechterte. An ihrem Ende sitzt Chuck in seinem brennenden Haus, weil er nun nichts mehr hat, wozu es sich zu leben lohnen würde: Keine Freunde, keine Familie, keinen Job, keine Aussicht auf gesundheitliche Besserung.

Er hat nur noch eines: viel Geld. Aber das kann ihm nun auch nicht mehr helfen, was eine schöne Spiegelung zum Ende der Mutterserie Breaking Bad darstellt, als Walter White (Bryan Cranston) nichts anderes mehr blieb als ein Fass voller Geld, das er auch noch eigenhändig durch die Wüste rollen musste. Um die Reste seines kollabiertes Imperiums zu sichern, hat Chuck jedoch nicht mehr genügend Kraft. Es war einfach zu viel für ihn, den Rechtschaffenen, der doch nichts mehr wollte, als die Regeln einzuhalten und dafür zu sorgen, dass alle anderen das auch taten.

Sein größtes Unglück dürfte es folglich gewesen sein, einen Bruder zu haben, der ebendieses Recht als viel weniger starr, viel dehnbarer wahrnahm. Das bedeutete jedoch nicht, dass sich die beiden nicht geliebt hätten. Im Gegenteil - Jimmy schaute zu Chuck auf, wollte trotz des eigenen verschobenen Rechtsbegriffs auch Anwalt werden, weil er bewunderte, wie sein Bruder für dessen Errungenschaften bewundert wurde. Chuck rieb sich wiederum jahrelang auf, um Jimmy ein ums andere Mal aus selbstverschuldeten Dilemmata zu helfen. Zwangsläufig musste daraus ein unüberwindbarer Konflikt entstehen.

Beim negativen Höhepunkt dieses Konflikts waren wir Zuschauer dabei. In der Episode Chicanery demontierte Jimmy seinen Bruder an dem Ort, der ihm wohl am heiligsten war: vor Gericht. Das Verhältnis sollte nun erstmals so zerrüttet sein, dass eine Versöhnung ausgeschlossen schien. Den Kontakt hatten beide aber noch nicht gänzlich abgebrochen, noch gab es vielleicht eine winzige Chance, dass man sich zumindest nicht mit purem Hass begegnete. Dazu musste Chuck erst noch den letzten Anker verlieren - seine Lebensaufgabe.

The agent of destruction

Sein Stolz, der ihm schon so oft im Weg gestanden hatte, hatte ihn zu der unüberlegten Entscheidung verführt, auch mit seinem Partner und Freund Howard Hamlin (Patrick Fabian) den Kriegspfad zu betreten. Weil der mit ähnlich breiter Brust ausgestattet und gleichzeitig von Chucks Ankündigung, die eigene Firma potenziell ruinieren zu wollen, so schockiert ist, greift er tief in die eigene Tasche, um sich seines ehemaligen Weggefährten zu entledigen. Und was kehrt folgerichtig zurück? Ebenjene psychische Erkrankung, die Chuck erst die beruflichen Probleme eingebracht hatte.

Zunächst muss jedoch der endgültige Bruch mit Jimmy stattfinden - und das auf brutalstmögliche Weise. Warum Chuck vom Anbeginn der Serie kein Sympathieträger war, von Teilen des Publikums sogar gehasst wurde, beweist er in seiner letzten gemeinsamen Szene mit Jimmy - oder irgendwem. Sein junger Bruder macht darin, was er immer macht, wenn er sich einmal mehr in den eigenen Machenschaften verheddert hat. Er setzt eine traurige Miene auf und beteuert sein Bedauern über sein Handeln. Chuck kennt diese Leier jedoch viel zu gut, sie macht er schließlich - zumindest teilweise - für seine eigenen Probleme verantwortlich.

Entsprechend ungehalten reagiert er: „In the end, you’re going to hurt everyone around you. You can’t help it. So stop apologizing and accept it, embrace it.“ Für Jimmys Beschwichtigunsversuche hat er hernach noch weniger Geduld, er holt zum verbalen Todesstoß aus: „You've never mattered that much to me.“ Mit diesem niederschmetternden Satz besiegelt er das Ende des seit Jahrzehnten konfliktbeladenen Bruderverhältnisses - und teilweise auch seines Lebens. Die endgültige Verwandlung von Jimmy McGill zu Saul Goodman wird er nicht mehr mitbekommen.

Chucks Tod dürfte bei dieser Verwandlung eine wichtige Rolle spielen. Die andere Rolle fällt wohl Kim (Rhea Seehorn) zu, die den Abstieg als Einzige verhindern kann, aber nicht wird, wie wir alle bestens wissen. Sie kommt nach ihrem Autounfall am Ende der letzten Episode und kurzer Kontemplation zu dem begrüßenswerten Schluss, doch lieber dem „Relaxathon 2003“ zu frönen, statt sich wieder in die Arbeit zu stürzen. Dementsprechend müssen Büro und Francesca (Tina Parker) untervermietet beziehungsweise entlassen werden. Wo Letztgenannte landet, wissen wir.

Salamanca money, Salamanca blood

Darüber, was mit Kim geschieht, während Jimmy den letzten Rest Anstand verliert, lässt sich momentan hingegen nur spekulieren. Nach Chucks grausamem Freitod steht nun aber zu befürchten, dass auch sie kein glimpfliches Ende zugestanden bekommt. Damn you, Vince Gilligan! Geht das hier doch gerade so weiter wie in Breaking Bad. Immerhin darf Jimmy noch einmal beweisen, dass tief in seinem Inneren immer noch ein Hauch des guten Menschen schlummert, der er so gern wäre. Dank einer amüsanten Show mit seiner ehemaligen Aufpasserin Erin (Jessie Ennis) verhilft er der zuvor gehörnten Irene (Jean Effron) dazu, ihren Status als Paria des Seniorenheims zu verlassen.

Man mag es kaum glauben: Am wenigsten brutal geht es im Finale der dritten Staffel im Handlungsbogen um die Drogendealer Nacho (Michael Mando) und Hector (Mark Margolis) zu. Der Anschlag mit den falschen Medikamenten, der Letztgenannten wahrscheinlich an den Rollstuhl fesseln wird, glückt nun, weil er vom Emissär des Heimatkartells erneut schlechte Nachrichten erhält. Der Drogenschmuggel wird nun ausschließlich von seinem ärgsten Konkurrenten Gus Fring (Giancarlo Esposito) organisiert. Interessant ist dabei, dass der Hähnchenkönig der Erste ist, der seinem verhassten Widersacher zur Hilfe eilt - und ihm vermutlich auch das Leben rettet.

Unter Beobachtung bleibt der kühl Kalkulierende eben Profi. Bloß nicht anmerken lassen, welch abgrundtiefe Abneigung in ihm brodelt, könnte ja schlecht fürs Geschäft sein. Gut für das Geschäft des ausstrahlenden Senders AMC wäre es jedenfalls, würde man Better Call Saul um mindestens eine weitere Staffel verlängern. Es steht noch zu viel Geschichte aus, um die Serie nun zu beenden, auch wenn der Tod von Chuck einen gelungenen, wenn auch äußerst betrüblichen Abschluss der Hauptkonfliktlinie des Spin-offs darstellt. So gut, wie Gilligan, Gould und Konsorten aber ihr Handwerk verstehen, würde ich mir noch gerne mehrere weitere Staffeln ansehen.

Axel Schmitt

Der Artikel Better Call Saul: Lantern - Review des 3. Staffelfinals wurde von Axel Schmitt am Dienstag, den 20. Juni 2017 um 18.00 Uhr erstmalig veröffentlicht.

Schauspieler in der Episode Better Call Saul 3x10

Darsteller   Rolle
Bob Odenkirk …………… Jimmy McGill
Jonathan Banks …………… Mike Ehrmantraut
Rhea Seehorn …………… Kim Wexler
Patrick Fabian …………… Howard Hamlin
Michael Mando …………… Nacho Varga
Giancarlo Esposito …………… Gustavo 'Gus' Fring
Michael McKean …………… Chuck McGill
Javier Grajeda …………… Juan Bolsa
Jessie Ennis …………… Erin Brill
Bonnie Bartlett …………… Helen
Jean Effron …………… Irene Landry
Phyllis Applegate …………… Myrtle
Carol Mansell …………… Rose
Tina Parker …………… Francesca Liddy
Juan Carlos Cantu …………… Manuel Varga
Mark Margolis …………… Hector Salamanca
Vincent Fuentes …………… Arturo
Efrain Villa …………… Carlos
Gabriel Rush …………… Young Chuck
Sarah Minnich …………… Brenda
Audrey Moore …………… Julie
James E. Dowling …………… Francis
Anthony Escobar …………… Gesualdo
Manny Rubio …………… Worker
Kimberly Kiegel …………… Senior Attorney
Jessica Flores …………… EMT #1
Zacharia Azar …………… EMT #2
Marissa Woolf …………… Hospital Technician
Trudy Cordova …………… HHM Lawyer
Aeryn Peterson …………… Corporate Client

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