Warehouse 13: Ein Versprechen?

Warehouse 13: Ein Versprechen?
Ein ungleiches Paar?
© SyFy

Neuer Name - neue Serie. Unter diesem Zeichen stand der gestrige Tag bei Syfy, dem ehemaligen Sci Fi Channel. Dabei ist „Warehouse 13“ eine Art von Science Fiction, die nicht unbedingt Hardcore-Genrefans anspricht.

Im Fernsehen gibt es nicht ohne Grund Formeln, denn sie neigen dazu zu funktionieren. „Warehouse 13“ wendet gleich mehrere dramaturgische Erfolgsrezepte an, die wir in Hunderten von Serien gesehen haben. Aber eigentlich ist nichts Schlimmes daran, zu wiederholen, wenn man es gut hinkriegt. Und „Warehouse 13“ macht es gut. Die Kombination aus zwei ungleichen Cops (mit dem Potential einer zukünftigen Beziehung) und einem „mad scientist“ könnte hier durchaus funktionieren. Dazu kommt eine Prise Humor und ein paar bizarre Fälle und fertig ist das Ganze. Das Interessante daran, trotz formeller Ähnlichkeit, ist, dass „Warehouse 13“ weder „Fringe“, noch „The X-Files“ „nachspielt“. Genau genommen ist das neue Syfy-Projekt ein Mix aus „Eureka“ und „Bones“ bzw. sollte es noch werden.

„Warehouse 13: Ein Versprechen?“ nachzulesen bei Serienjunkies

Nach der Sichtung des Piloten und der zweiten Episode (die „musikalische“ Story über den Banküberfall ist ziemlich gelungen) kann man durchaus von einem Potential sprechen. „Warehouse 13“ ist die Kreation von Jack Kenny, der bei FOXs „Titus“ und NBCs „The Book of Daniel“ tätig war.

Warehouse 13“ ist nicht nur der Titel der Serie, sondern auch der Name eines geheimen Lagers der US-Regierung in den Badlands von South Dakota, wo bestimmte Objekte gelagert werden, die in der freien Welt einiges an Unheil anrichten könnten: Die Brieftasche von Harry Houdini (die einen direkten „Draht“ zum Reich der Toten hat), einen Aladdin-Kettel (der nicht jeden Wunsch erfüllen kann) usw. Sie sind nicht unbedingt bösartig, eher „missverstanden“.

Alles, was den menschlichen Verstand überfordert, wird isoliert und gelagert. Was nicht jedes Mal leicht ist, denn manche Objekte verfügen über einen eigenen Verstand. Der Agent und Wissenschaftler Artie Nielsen (Saul Rubinek; „Eureka“) kümmert sich darum, dass alles in Warehouse 13 dort bleibt, wo es ist und dass noch mehr hinzukommt. Dafür braucht er neue Mitarbeiter (die bisherigen sind entweder getötet, verschwunden oder verrückt geworden), die weitere Objekte ausfindig machen und sie ins Lagerhaus transportieren.

Hier liegt die Procedural-Komponente der neuen Syfy-Serie. Die Agenten Pete Lattimer (Eddie McClintock - über mehrere Episoden bei „Bones“) und Myka Bering (Joanne Kelly) sind die neuen Mitarbeiter. Aber nicht wirklich freiwillig.

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Vladislav Tinchev am Mittwoch, 8.Juli 2009 12.00 Uhr

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9 Leserkommentare

RangerZero vor 3 Jahren:

Ich fand den Piloten etwas schwach. Die Story an sich war zu simpel und die angesprochenen "Coolness" kam nicht rüber

Vielversprechend sind allerdings die drei Hauptdarsteller, die sowohl sympatisch als auch optisch (Myka) ansprechend :-) rüberkommen!

Man kann nur hoffen, dass die Geschichten etwas komplexer werden und das Potenzial, dass durchaus in der Serie steckt, voll ausgespielt wird.

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filthyrich vor 3 Jahren:Platz 54 in der Community Top-100

Saul Rubinek (Walter aus dem EUREKA-Piloten) ist phantastisch. Die beiden Hauptprotagonisten doch leider (noch) etwas schwach. Ein zweites EUREKA ist es bislang nicht!

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indian vor 3 Jahren:

Leichte Sommerkost für einen vielleicht sonst einschläferenden Sonntagnachmittag. Ich erwarte da nichts komplexes just solving the weekly mystery.

Das einzige was lächerlich ist dieses neue Logo. Aber ich beklage mich nicht : Es war ja klar, dass die Leute da mehr von Fernsehunterhaltung verstehen als von Rebranding.

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thetv vor 3 Jahren:Platz 95 in der Community Top-100

Die hätten ja wenigstens ihre Technik-Ausrüstung etwas stylen können

Am Eingang zu Warehouse 13 einen modernen Irisscanner verbauen, aber dann dieses Todschläger Bildtelefon und diese stylische Stunkanone im Stil der 50er präsentieren, fand ich dann schon etwas lächerlich.

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Späher vor 3 Jahren:Platz 66 in der Community Top-100

Ich hab's nicht ganz bis zum Ende geschafft. Insgesamt war die erste Episode sehr langweilig. Die Musik teilweise sehr unpassend, weil... zu swing-like. Der krampfhaft lustige Grundtenor hat nicht funktioniert. Ich hatte nichts erwartet und wurde dennoch enttäuscht. Und nebenbei gesagt, gefiel mir Eureka ebenfalls nicht

Lieber hätte ich einen ernsthaftigere Geschichte á la Fringe oder X-Files gesehen. Das Ganze natürlich mit einer gehörigen prise Humor, welche den gerade genannten Serien ja ebenfalls zu Eigen ist

Interessant ist, dass auch hier Ron Moore als einer der Produzenten mitarbeitet. Und irgendwie geht alles, was er nach BSG angefasst hat in die Hose. Caprica, Virtuality und jetzt Warehouse 13.

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e2783 vor 3 Jahren:Platz 99 in der Community Top-100

Leider kann die Serie bis jetzt nicht halten, was der Titel verspricht

Die Story ist selbst für ein Piloten sehr schwach. Hoffen wir, dass SyFy an den zukünftigen Plots mehr Mystery Faktoren und weniger Gefühle einbringt. Natürlich will man die Rollen beim Publikum einführen, jedoch ist dies nicht gelungen, da die Rollen nicht wirklich etwas zu erzählen haben. Betrachtet man Mystery Serien des letzten Jahres (Fringe, EleventhHour, usw.) so wird die Serie vermutlich einen harten Stand haben. EleventhHour wurde mit höherem Mystery- und Spannungspotential immerhin auch nach einer Staffel abgesetzt. Zu vermuten ist, dass diese nicht mal die Staffel 1 überleben wird.

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Neptune vor 3 Jahren:Platz 29 in der Community Top-100

Also die Serie kann man nicht mit Fringe vergleichen. Ist ne komplett andere Story, Wohl eher mit Eureka, aber auch das passt nicht soo ganz. Bei Eureka geht es modern zu und es ist eine Stadt. Bei warehouse13 geht es um mysteriöse Artefakte und um ein Lagerhaus. Daher passen auch die altmodischen Dinge die haben. Als Pilot war er zwar nicht sonderlich stark aber insg. ganz passable. Schaue mir die nächste Folge noch an und hoffe mal das besser wird:-)

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Riffralf vor einem Jahr:Platz 71 in der Community Top-100

Habe mir die ersten 4 Folgen angesehen und dann erst mal pausiert. Kann man sich ansehen wenn einem sonst langweilig ist, aber eigentlich 08/15, nett, aber unbedeutend, werde es wohl nicht vermissen.

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Viewer vor einem Jahr:Platz 95 in der Community Top-100

Die Serie ist ganz OK, aber irgendwie fehlt der Serie noch an etwas Essenz, damit man sie unbedingt schauen muss,

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