Interview: «Einige Sexszenen haben mich überrascht»
True Blood Autorin Charlaine Harris im exklusiven Interview mit Serienjunkies

True Blood - Autorin Charlaine Harris
(c) Charlaine Harris
Autorin Charlaine Harris berichtet im Serienjunkies-Interview über ihre Eindrücke von der neuen HBO-Serie „True Blood“, die auf ihrer Sookie-Stackhouse-Buchreihe basiert.
CH: Ich bin sehr aufgeregt. Ein paar Tage vorher wird HBO einen riesigen Event zur Premiere in Hollywood veranstalten und ich werde auch dabei sein.
SJ: Vielleicht können Sie unseren Lesern erzählen, wovon „True Blood“ und die zugrunde liegende Buchserie handelt?CH: „True Blood“ dreht sich um eine junge Kellnerin namens Sookie Stackhouse,True Blood, die in einer kleinen Bar in Nordlouisiana arbeitet. In „Sookies Welt“ sind die Vampire an die Öffentlichkeit getreten, da japanische Wissenschaftler eine Form von synthetischem Blut entwickelt haben, das die Nahrungsbedürfnisse von Vampiren befriedigt. Also nutzten sie die Gelegenheit, um aus ihren Särgen zu steigen und vollwertige Bürger in ihren jeweiligen Nationen zu werden. „Sookie“ ist eine Telepathin. Übernatürliche Wesen sind somit von ihr fasziniert, da sie diese außergewöhnlichen Fähigkeiten besitzt.
SJ: Oscargewinnerin Anna Paquin wurde als „Sookie“ gecastet. Sind Sie zufrieden mit der Wahl und haben Sie Anna bereits getroffen?CH: Zuerst war ich sehr überrascht, da ich ein sehr spezielles Aussehen für „Sookie“ in meinem Kopf hatte, da ich sie so lange begleitet habe. Aber, ich habe Anna gesehen und sie spielt die Rolle wundervoll. Ich werde sie das erste Mal auf der ComicCon treffen. Ich fahre nach San Diego und werde dort mit dem Cast bei einem „True Blood Panel“ sein. Ich freue mich total darauf.
SJ: Was denken Sie über Annas Akzent? Sie kommt ja eigentlich aus Kanada, wuchs in Neuseeland auf und spielt jetzt eine Kellnerin aus Louisiana.CH: Ich glaube, sie macht das ganz gut. Ich bin sicher, dass sie noch mehr hineinfinden wird, je länger sie „Sookie“ spielt. Einen authentischen Südstaatenakzent zu imitieren, ist nicht ganz einfach.
SJ: Was sind die größten Unterschiede zwischen der „Buch-Sookie“ und Annas Interpretation?CH: Natürlich ist „Sookie“ eine sehr viel weiblichere Frau als Anna, speziell was die Oberweite angeht. Ansonsten sieht sie aus wie „Sookie“, ich liebe die blonden Haare, ich liebe die Art, wie sie geht und natürlich ihre Art des Schauspiels, die einfach sehr, sehr gut ist.
SJ: Die Bücher sind ja recht sexuell. Wird HBO alles zeigen bzw. wird die Oscargewinnerin Anna Paquin Nacktszenen drehen?CH (lachend): Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe nur die ersten beiden Episoden gesehen. Und einige Sexszenen im Piloten haben mich schon überrascht. Ich weiß jedoch nicht, wie sie die Romanze zwischen „Sookie“ und „Bill“ darstellen werden.
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Hanna Huge am Sonntag, 10.August 2008 12.00 Uhr
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