Torchwood: Review zum Soundtrack von Children of Earth

Torchwood: Review zum Soundtrack von Children of Earth
Glänzt nicht zuletzt dank der Musik von Ben Foster: Das „Torchwood“-Team
(c) 2009 BBC

Letzte Woche ist die Soundtrack-CD mit der Filmmusik zur dritten Staffel der britischen SciFi-Serie „Torchwood“ erschienen. In seinem ersten völlig eigenständigen Beitrag zur Serie unterstreicht Komponist Ben Foster auch die musikalische Klasse, die „Children of Earth“ zu dem TV-Event des Sommers in Großbritannien gemacht hat.

Vor kurzem hat „Torchwood“-Schöpfer Russell T Davies in einem Interview etwas sehr Treffendes über die Serie gesagt: Mit der dritten Staffel „Children of Earth“ sei es „Torchwood“ zu ersten Mal gelungen, aus dem Schatten von „Doctor Who“ herauszutreten - und sich als eigenständig unter Beweis zu stellen. Etwas Ähnliches lässt sich auch von Ben Foster, dem Komponisten der „Torchwood“-Filmmusik sagen.

„Torchwood: Review zum Soundtrack von Children of Earth“ nachzulesen bei Serienjunkies

Jahrelang stand der Musiker, der sich vor allem als Orchestrator einen Namen gemacht hat - u.a. für „The Hitchhiker's Guide to the Galaxy“ (2005) und „The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor“ (2008) - im Schatten von Murray Gold, dem Komponisten von „Doctor Who“, für den er seit Ende 2005 als Orchestrator und Dirigent arbeitete. Aus vielen Interviews und Artikeln entstand zwar das Bild einer sehr engen und fruchtbaren Zusammenarbeit. Dabei blieb naturgemäß jedoch offen, welchen Anteil Foster tatsächlich an der bahnbrechenden Musik zu „Doctor Who“ hatte.

Auch das erste Soundtrack-Album zu „Torchwood“, das Stücke aus den ersten zwei Staffeln der Serie vereinte, gab darüber nur bedingt Aufschluß: Zwar trat Foster hier zum ersten Mal auch als Komponist hervor, einige der zentralen Stücke (wie auch die Titelmelodie) gingen jedoch wiederum auf das Konto von Murray Gold.

Seit letzter Woche nun ist endlich die Soundtrack-CD mit dem Score von „Children of Earth“ im Handel erhältlich - und damit der erste Soundtrack, den Ben Foster komplett allein zu verantworten hat. Zwar ist die musikalische Handschrift, die sein Kollege Gold dem „Doctor Who“-Universum verliehen hat, deutlich zu erkennen (vor allem die sehr melodische Grundanlage). Und doch gelingt es Ben Foster hier, klar eigene Akzente zu setzen.

Die Stimmen, die sein Kollege zuletzt in „Doctor Who“ so gerne eingesetzt hat, auch Foster greift auf sie zurück, jedoch viel punktueller und konzentrierter (z.B. „Clem Remembers“). Anders als Murray Gold komponiert Foster viel dichter an den einzelnen Szenen, was allerdings auch den großen epischen Bogen dann und wann („Judgement Day“) nicht ausschließt. Zu den grundlegenden Themen von „Children of Earth“ gehört eine Art Kindermelodie („The First Sacrifice“), die jedoch immer wieder gebrochen und verfremdet wird, was nicht unerheblich zum Gruselcharakter des Soundtracks beiträgt.

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Christian Junklewitz am Mittwoch, 2.September 2009 12.00 Uhr

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Ein Leserkommentar

Späher vor 3 Jahren:Platz 66 in der Community Top-100

In seinem ersten völlig eigenständigen Beitrag zur Serie unterstreicht Komponist Ben Foster auch die musikalische Klasse, , die Children of Earth zu dem TV-Event des Sommers in Großbritannien gemacht hat.

Hm... Auch? Ich fand den Soundtrack eigentlich gar nicht sooo schlecht. ;-

-

zuletzt geändert:02.09.2009 12:23

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