Torchwood: Review zur ersten Staffel

Torchwood
(c) BBC 2006
Die populäre britische Science Fiction Serie „Doctor Who“ hat neben dem Ableger „The Sarah Jane Adventures“ auch ein deutlich düsteres Spin-off abgeworfen. In „Torchwood“ kämpft eine geheime Organisation gegen mysteriöse Gefahren.
Ein Gastreview von Hülya.
Torchwood ist eine Geheimorganisation der britischen Regierung, die im 19. Jahrhundert von Queen Victoria gegründet wurde, um England gegen Gefahren zu schützen, die jenseits des bisher Bekannten liegen. Dazu bedient sich Torchwood auch außerirdischer Technologien. Denn was Torchwood findet, gehört Torchwood.
Die Bedeutung von „Doctor Who“ für „Torchwood“
„Torchwood“ ist das erste Spin-off der (neuen) britischen SF-Serie „Doctor Who“ und wird in der dortigen Episode 2x02 "Tooth and Claw" von Queen Victoria gegründet, nachdem diese eine Begegnung mit einem Werwolf hat und ganz und gar nicht „amused“ ist. Sie erkennt die Notwendigkeit, dass Maßnahmen gegen diese Art von Bedrohungen ergriffen werden müssen und gründet „Torchwood“. Im Laufe der zweiten Staffel trifft der Doctor auf Torchwood und ist von deren Methoden gar nicht angetan. Muss man also „Doctor Who“ gesehen haben, um „Torchwood“ zu verstehen? Jein.
Torchwood 3, die Einheit um die es um „Torchwood“ geht, ist in Cardiff stationiert. Der Ort, der über einem Dimensionsriss liegt und den der Doctor gerne gelegentlich besucht. Der Dimensionsriss wurde ebenfalls in einer Folge von „Doctor Who“ eingeführt (1x03 „Die rastlosen Toten - The Unquiet Dead“). Bedingt durch diesen Riss ist Cardiff daher auch ein beliebtes Ziel für außerirdische Besucher. Glücklicherweise ist aber dadurch auch die Ausbeute an außerirdischen Waffen und Artefakten in Cardiff groß, die Torchwood nur zu gerne beschlagnahmt.
Captain Jack Harkness (John Barrowman „Doctor Who“) leitet Torchwood 3. Jack tauchte das erste Mal in der „Doctor Who“ Folge 1x09 The Empty Child auf und begleitete den Doctor und Rose bis zum Finale der 1. Staffel. In „Doctor Who“ erfährt man dann auch einiges an Hintergrundwissen über Jack, welches einem als reinen Torchwood-Zuschauer fehlt. Denn dort bleibt Jack Harkness für den Zuschauer genau so ein Geheimnis wie für seine Teamkollegen. Man weiß weder woher er kommt, noch warum er anscheinend im wahrsten Sinne des Wortes nicht Tod zu kriegen ist. Und auf wen wartet er? Kleine Andeutungen hier und da machen schnell deutlich, dass er geradezu verzweifelt auf den Doktor wartet. Dazu hat er sogar einen „Doktor-Detektor“. Ein kleines Überbleibsel aus dem Weihnachts-Special „The Christmas Invasion“. Und natürlich die Frage, die seine Kollegen bewegt: Ist Jack schwul, bi oder doch Hetero?
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Bernd Michael Krannich am Dienstag, 18.Dezember 2007 12.00 Uhr
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