The Return of Jezebel James: Review zur Pilotepisode

Parker Posey und Lauren Ambrose in „The Return of Jezebel James“
© FOX
Oftmals kann man sich darauf verlassen, dass einem jedes Projekt eines bestimmten Produzenten oder Serienschöpfers gefällt (Joss Whedon mit „Buffy the Vampire Slayer“, „Angel“ und „Firefly“ oder J. J. Abrams mit „Alias“ und „Lost“).
Doch leider nicht immer. So hält das neue Projekt von „Gilmore Girls“-Schöpferin Amy Sherman-Palladino leider keinen Vergleich mit den Figuren aus Stars Hollow stand.
Während des Laufs der „Gilmore Girls“ waren die Episoden Written and Directed by Amy Sherman-Palladino immer etwas besonderes. Da war der Schock groß, als die Serienschöpferin mit Ende der sechsten Staffel die Serie verließ - und die Freude ebenso groß, als ihr neues Projekt für den Sender FOX bekannt wurde: „The Return of Jezebel James“.
Sarah Tompkins (Parker Posey, „Boston Legal“) ist eine Kinderbuchverlegerin, die vor mehr als einem halben Jahr von ihrem Langzeitfreund verlassen wurde. Plötzlich hört die Karrierefrau ihre biologische Uhr ticken. Und da sie alles erreichen kann, was sie sich vor nimmt, kann sie auch ohne Mann ein Kind groß ziehen ... denkt sie, denn leider sprechen physische Gründe bei ihr gegen eine Schwangerschaft. Adoptieren kommt für die neurotische Frau auch nicht in Frage. Und so kommt sie schließlich auf die Idee, ihre vollkommen entfremdete Schwester Coco (Lauren Ambrose, „Six Feet Under“) zu fragen, ob diese nicht für sie die Leihmutter spielen möchte.
Entfremdet sind die beiden nicht umsonst. Denn im Gegensatz zu Sarah ist Coco ein richtiger screwup, hat schon einen Entzug hinter sich, ist nur einen Schritt von der Obdachlosigkeit entfernt, und überhaupt haben die beiden Schwestern sich das letzte Mal vor über einem Jahr gesehen. „Glaubst Du, mein Leben sei so armselig, dass ich mir die Unbilden der Schwangerschaft aufbürden würde, nur um dem zu entgehen?“ schmettert Coco ihrer Schwester entgegen, die ihr gerade gesagt hat, dass sie im Falle der Leihmutterschaft bei ihr einziehen dürfe, inklusive Haushälterin und TiVo.
Nun, es würde keine Serie geben, wenn Coco nicht schließlich doch „Ja“ sagen würde. Eine wichtige Rolle darin spielt die Tatsache, dass Sarah - obwohl 'nur' Verlegerin, aus Cocos imaginärer Freundin aus Jugendtagen „Jezebel James“ eine Kinderbuchheldin gemacht hat, die jungen Mädchen ein positives Beispiel gibt.
Noch nicht ganz klar definierte Rollen in der Sitcom haben Sarahs Assistent (einer von den Jungs, bei denen man einen Bildbeweis sehen möchte, wenn sie behaupten, eine Freundin gefunden zu haben), Sarahs Fun-Date-Freund mit „No Strings Attached“ Marcus (Scott Cohen, „Gilmore Girls“' Max Medina), die Eltern der beiden Tompkins-Mädchen Ronald (Rob McLarty) und Talia (Diane Wiest, „In Treatment“) sowie weitere Figuren hauptsächlich aus Sarahs Büro.
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Bernd Michael Krannich am Sonntag, 16.März 2008 12.00 Uhr
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