«The Pacific» legt ordentlichen Start für HBO hin

«The Pacific» legt ordentlichen Start für HBO hin
Joe Mazzello in „The Pacific“
© HBO

Am Sonntag startet die von vielen mit Spannung erwartete Serie „The Pacific“ um die Erlebnisse von amerikansichen Soldaten im zweiten Weltkrieg. Der Premium-Kabelsender HBO kann mit den Einschaltquoten nicht ganz zufrieden sein.

Der amerikanische Abo-Sender HBO kann sich über 3,1 Millionen Zuschauer freuen, die die Erstausstrahlung der Auftaktepisode der neuen Mini-Serie „The Pacific“ am vergangenen Sonntag verfolgten. Weitere 900.000 Zuschauer wurden bei einer weiteren Ausstrahlungen von „The Pacific“ später am Premierentag gezählt, so dass sich insgesamt 4 Millionen Zuschauer diese Episode bisher bei dem Sender anschauten. Bis nächsten Sonntag wird es noch mehrere weitere Wiederholungen geben.

„«The Pacific» legt ordentlichen Start für HBO hin“ nachzulesen bei Serienjunkies

Gegenüber dem Auftakt der letzten Mini-Serie des Premium-Kabelsenders, der Historienserie „John Adams“ um einen der Gründerväter der USA, schauten 22 Prozent mehr Zuschauer zu. Ein großer Wermutstropfen: „The Pacific“ ist mit einem Budget von 195 Millionen US-Dollar für 10 Episoden die mit Abstand größte Produktion von HBO, trotzdem lag die Zuschauerzahl nur 69 Prozent über dem normalen Schnitt des Ausstrahlungszeitpunkts „Sonntag um 20 Uhr“ - auf dem traditionell Eigenproduktionen wie „True Blood“ und „Big Love“ gezeigt werden.

Die Zahlen zur im Jahr 2001 ausgestrahlten Schwesterserie „Band of Brothers“ lassen sich wegen eines Wechsels des Messformats nicht direkt vergleichen. Jedoch schauten damals 10 Millionen Zuschauer zu - und die Serie galt dennoch als Spätentwickler - sie startete seinerzeit bald nach dem 11. September 2001 und wurde von den Terroranschlägen überschattet. Erst langfristig - mit Wiederholungen, DVD Verkäufen und dem Erhalt von zahllosen Kritikerpreisen - wurde „Band of Brothers“ als Erfolg gewertet.

Links dieses Beitrags: True Blood, Big Love

Bernd Michael Krannich am Dienstag, 16.März 2010 23.00 Uhr

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6 Leserkommentare

Steve vor 2 Jahren:Platz 93 in der Community Top-100

Wie kann man denn das Messformat ändern sodass aus 10 Millionen 3 werden...? Oder warum hatte HBO 2001 noch 3,5x soviele Zuschauer?

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makus vor 2 Jahren:Platz 95 in der Community Top-100

"Der Premium-Kabelsender HBO kann mit den Einschaltquoten nicht ganz zufrieden sein."

im nächsten Satz

"Der amerikanische Abo-Sender HBO kann sich über 3,1 Millionen Zuschauer freuen..."

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bmk vor 2 Jahren:Platz 30 in der Community Top-100

@Steve: Ich denke mal, die 10 Millionen Zuschauer waren damals zusammengefasst die Zuschauer aller Ausstrahlungen in der Premierenwoche. Mittlerweile werden die Zuschauer dann aber auch täglich erfasst (beziehungsweise der Unterschied liegt darin, dass eben jetzt die entsprechenden Tageszahlen auch an die Öffentlichkeit/in die Presse kommen).

Dazu käme dann aber auf alle Fälle noch die Tatsache, dass man jetzt auch die Zuschauer per DVRs mitzählt, was ja bei den Premium-Kabelsendern sinnvoll ist. allerdings wird das Ganze dadurch verzerrt, dass die Pilotepisode von THE PACIFIC seit Montag wohl auch ganz offiziell online angesehen werden kann - sozusagen als Schnupperangebot.

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SirTwist vor 2 Jahren:

Ich dachte die DVR-Zahlen kommen immer erst eine Woche später oder so?

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bmk vor 2 Jahren:Platz 30 in der Community Top-100

@SirTwist: Es gibt drei Arten von Zahlen: Live +S(ame)D(ay) - Zuschauer, die eine Ausstrahlung bis äh, ich glaube es war 4 Uhr morgens gesehen haben; Live+3 (Zuschauer nach drei Tagen, Liveausstrahlung und DVR-Zuschauer) und Live+7 (das selbe mit sieben Tagen). Was bei Kabel und Pay-TV noch hinzukommt sind Abrufe on Demand und die Tatsache, dass jede Episode binnen einer Woche merhfach wiederholt wird.

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SirTwist vor 2 Jahren:

@bmk: Habe mich schon immer gefragt wie das gemacht wird. Danke!

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