Terminator: The Sarah Connor Chronicles – To the Lighthouse

Terminator: The Sarah Connor Chronicles - To the Lighthouse
Summer Glau in „Terminator“
(c) 2008 FOX

Vertrauen zu jemandem haben und Vetrauen wecken - das bleibt zentrales Thema auch dieser Episode, die etwas Licht am Ende des Tunnels bringt.

Die Connors sind wieder unterwegs in einer actionreichen und gleichzeitig tragischen Episode von letzter Woche, die den Namen von Virginia Woolfs Roman trägt (ob das Absicht war, wissen nur die Autoren). Heavy Stuff. Die narrativen Verwicklungen in dieser Episode machen auf jeden Fall dem Namensgeber alle Ehre. Der Anfang ist etwas langsam und vermischt mit Flashbacks von Sarah, wie sie sich mit dem kleinen John den Weg durch den Dschungel bahnt. Danach wird die Sache immer explosiver. Jeder ist diesmal involviert - Sarah, Derek, Cameron, Jon, Ellison, Weaver, John Henry und sogar ... jemand, den wir schon vergessen hatten: Charlie. Es war ein komisches Gefühl, ihn wieder zu sehen. Aber keiner bleibt in der Welt von „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ einfach irgendwo und lebt unbeteiligt weiter. Entweder man macht mit oder man stirbt - in dem Punkt sind die Autoren konsequent. Und Charlie war ein Opfer (in jedem Sinne) schon seit der ersten Minute seiner Screentime. Deswegen kam die letzte Szene dieser Episode nicht überraschend.

„Terminator: The Sarah Connor Chronicles - To the Lighthouse“ nachzulesen bei Serienjunkies

Licht am Ende des Tunnels?
(c) 2009 FOX
Aber springen wir wieder zum Anfang und zu einer misstrauischen Sarah, die zu John sagt, sie würde Cameron und Derek nicht mehr vertrauen, weswegen die beiden gar nicht von dem Umweg wussten, den Sarah mit John macht - zum Leuchtturm. In der Zwischenzeit wird Derek im Gespräch mit Cameron mit der Tatsache konfrontiert, dass Jesse (die er doch allem Anschein nach erschossen hatte) in der Zukunft schwanger war. Während die Sache zwischen Cameron und Derek zu eskalieren droht (sich aber dann wieder beruhigt), gönnen uns die Autoren einen Einblick in Charlies Post-Frauen-Welt: wir erfahren, dass diese von Sarah so eingerichtet wurde - die Wege mit Explosiven abgesichert, Alarmanlagen, Fluchtboot etc., Sarah-Style halt. Traurige und schöne Szenen, vor allem zwischen Charlie und John, die sich über Trauer um die verstorbenen Frauen austauschen. John Henry und Savannah erörtern die Möglichkeit, dass ihre drei Gummienten an seinem Ritterspiel teilnehmen. Damit die Enten nicht traurig sind, beschließt John Henry, die Regeln des Spiels zu ändern. Gleichzeitig ändert aber jemand anders andere Regeln, nämlich die von John Henrys Hardware selbst - John Henry hängt sich auf, im IT-Sinne des Wortes, und muss ausgeschaltet werden. Nachdem die Fehlfunktion analysiert ist und John Henry wieder hochgefahren wird, erweist sich, dass ein ihm ähnliches System existiert, ein Bruder, wie er es ausdrückt. Dieser „Bruder“ hat einen Wurm in John Henrys System platziert - und nicht nur dort, sondern in alle wichtigen Systeme weltweit: er versucht, alles unter seine Kontrolle zu bringen. Terminatrix Weaver ist überhaupt nicht erfreut - man kann es buchstäblich aus ihren Augen lesen: Ich bring euch alle um! An dieser Stelle wird es kompliziert, denn der Verantwortliche für den Bau der anderen künstlichen Intelligenz ist ein Mann (Miles Dyson von Cyberdyne Systems), den Sarah Connor vor Jahren tötete und dessen Fall Ellison untersucht hatte. Auf die Frage von Weaver, ob er denn Sarah gefunden hätte, antwortet Ellison mit Nein.

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Vladislav Tinchev am Freitag, 3.April 2009 12.00 Uhr

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