TCA 2009: The CW über «Smallville» & Co.

„Smallville“ soll frischen Wind in den verfluchten Freitag bringen
© 2008 CW Television Network
Die The CW-Unterhaltungschefin Dawn Ostroff begründete auf der diesjährigen TCA 2009 Summer Press Tour, die Verlegung von „Smallville“ auf den schwierigen Freitag, kündigte ein mögliches Crossover zweier hauseigenen Serien an und schließt weitere Remakes nicht aus.
In einer Frage-und-Antwort-Runde stellte sich die umstrittene Entertainment-Präsidentin des kleinen US-Networks The CW, Dawn Ostroff, den amerikanischen Medienvertretern und begründete unter anderem die Verlegung des erfolgreichen Superhelden-Dramas „Smallville“ auf den „Todesslot“ am Freitag. Ostroff erhofft sich mit diesem Schritt dem Freitag mehr Zuschaueraffinität zu verschaffen und somit zur Stabilität zu verhelfen.
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| Die CW-Unterhaltungschefin Dawn Ostroff © 2004 CBS Corporation |
„Ich hoffe, es ist nicht die letzte Staffel der Serie“, äußerte sich Ostroff über „Smallville“. „Ich glaube, die Produzenten halten noch einige ausgeklügelte Handlungsbögen in diesem Jahr bereit. Ich denke, das Format verfügt noch immer über jede Menge Leben. Unsere Hoffnung ist groß, dass die Sendung noch eine ganze Weile auf Sendung bleiben wird“.
Ein Comeback von Michael Rosenbaum als Lex Luthor, Smallville sei in nächster Zeit nicht geplant. „Ich würde es prinzipiell nicht ausschließen“, sagte Ostroff. „Aber ich weiß nicht, ob er schon in dieser Staffel zurückkehren wird“.
Von „Supernatural“ erhofft sich die Entertainment-Präsidentin schlicht und einfach ein langes Leben auf dem kleinen Free-TV-Sender. Ein Spin-Off zur Teenager-Soap „Gossip Girl“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Serie gehen (Serienjunkies vom 20. Mai 2009), und die vielversprechendste Serienidee „Body Politic“ (Serienjunkies vom 23. Mai 2009) scheint ein für allemal vom Tisch zu sein.
Wiederrum schließt Ostroff ein Crossover zwischen den beiden Neuauflagen „90210“ und „Melrose Place“ und die Entwicklung neuer Remakes, die auf die Zielgruppe des Broadcasters abgestimmt sind, nicht aus. Die neue Midseason-Dramedy „Life Unexpected“ beschreibt sie als „Juno“ trifft die „Gilmore Girls“. Außerdem war Ostroff über den Umstand überrascht, wie viele 35-jährige Männer ihr gestanden hätten, dass sie das Programm von The CW lieben würden.
Rainer Idesheim am Mittwoch, 5.August 2009 15.00 Uhr
2 Leserkommentare
| Harmon vor 3 Jahren: | Platz 62 in der Community Top-100 |
Ich freu mich das sich Ostroff ein langes Leben von Supernatural erhofft. Denn das lässt mich auch hoffen das ich Supernatural lange genießen kann | |
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| wibi44 vor 3 Jahren: | Platz 6 in der Community Top-100 |
Ausgerechnet 35-jährige Männer. Woher kennt Ostroff eigentlich so viele - wie sie sagt - 35-jährige Männer? Na egal, jedenfalls scheint genau das zu passieren, was abzusehen war. Mehr Remakes und stärkere Frauenthemen. Mich wundert aber immer noch, wie ein Network mit durchschnittlich 2 - 2,5 Millionen Zuschauern überleben kann. | |
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