SyFy verlängert «Stargate Universe» und «Sanctuary»

Beim amerikanischen Kabelsender SyFy haben die Verantwortlichen entschieden, die beiden Serien „Stargate Universe“ und „Sanctuary“ für jeweils eine weitere Staffel zu verlängern. Die zweite Staffel für SGU und die dritte für Sanctuary werden mit jeweils 20 Episoden im Herbst starten.
Nach dem Ende des Aushängeschilds „Battlestar Galactica“ ist man beim amerikanischen Spartensender SyFy mit dem Erfolg des indirekten Nachfolgers „Stargate Universe“ und vonder Weiterentwicklung von „Sanctuary“ zufrieden. Letztgenannte Serie kommt durchschnittlich auf 2,2 Millionen Zuschauer pro Erstausstrahlung (Live-plus-7-Daten), die neuste Auflage des „Stargate“-Franchise auf 2,6 Millionen.
Während die zweite Staffel von „Sanctuary“ momentan noch läuft und weitere vier Episoden in den nächsten Wochen ausgestrahlt werden, pausiert „Stargate Universe“ derzeit nach Ausstrahlung der ersten Hälfte - zehn Episoden - der ersten Staffel und kehrt dann im April für die zweite Hälfte zurück. Die neuen Staffeln beider Serien sollen dann im Herbst an den Start gehen.
„Sanctuary“ handelt von der 150-jährigen Dr. Helen Magnus (Amanda Tapping, „Stargate SG-1“), und ihrem Protegé Will Zimmerman (Robin Dunne), die gemeinsam mit einigen Mitstreitern die Bevölkerung vor furchterregenden Kreaturen beschützen, die über die Erde wandeln - wahlweise aber auch die Kreaturen vor der Bevölkerung. Je nachdem.
Weitere Hauptrollen haben Emilie Ullerup, Ryan Robbins, Christopher Heyerdahl und Agam Darshi.
Bei „Stargate Universe“ geht es um eine stark gemischte Gruppe von Flüchtlingen - Soldaten, Wissenschaftler, Zivilisten - die nach einem Angriff auf das außerirdische Schiff Destiny geflüchtet sind. Dieses folgt in einer von der Erde weit entfernten Region des Weltalls einem festgelegten Kurs, der einstweilen eine Rückkehr der Flüchtlinge zur Erde verhindert.
Ob man bei SyFy bisher mit „Stargate Universe“ voll und ganz zufrieden ist, scheint nach den jüngsten Ankündigungen jedoch fraglich. Für die zweite Hälfte der ersten Staffel kündigte man jedenfalls deutliche Veränderungen gegenüber den ersten zehn Episoden an: So solle die Handlung stärker fortlaufend (serialised) sein; ein (eher freundlich gesinnter) Außerirdischer soll an Bord der Destiny kommen und schließlich sollen die Szenen auf der Erde deutlich zurückgeschnitten werden.
Bernd Michael Krannich am Montag, 14.Dezember 2009 06.00 Uhr
17 Leserkommentare
| conte.carli vor 3 Jahren: | Platz 55 in der Community Top-100 |
Die Verlängerung von Sanctuary ist sehr erfreulich. Als Stargate Fan bin ich aber von SGU sehr enttäuscht und auch erstaunt, dass die Serie verlängert wird. Die Änderung, die SyFy ankündigt könnten aber die Serie noch interessant machen. Wäre der Titel nicht Stargate hätte ich die Serie schon nach den ersten Folgen aufgegeben. | |
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| blattkube vor 3 Jahren: | Platz 85 in der Community Top-100 |
@ conte.carli Wäre der Titel nicht Stargate hätte ich mich schon viel früher an die Serie geagt und erkannt wie großartig sie ist. | |
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| Raisti vor 3 Jahren: | |
Ich bin auch schwer entäuscht von SGU. Es is einfach zu sehr wie Battlestar Galactica und nicht wie Stargate. Nicht das BSG schlecht war, nur wenn ich ein Stargate Serie schaue, will ich nicht sehen wie sich die ganzen Charaktere die ganze Zeit mehr oder weniger gegenseitig anstinken. Aber die Änderungen die für die 2. Hälfte angekündigt sind scheinen die Serie ja wieder mehr in Richtung klassisch Stargate zu schieben. Wenn es jetzt noch einen neuen Hauptfeind gibt und auch mal n paar Planeten erforscht werden, hat die Serie ihren Namen fast wieder verdient. | |
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| Cloudrunner vor 3 Jahren: | Platz 57 in der Community Top-100 |
Da wird immer wieder gemeckert, dass Ableger nichts neues wagen und nun ist man enttäuscht, wenn die Serie anders ist als ihre Vorgänger. Ich finde SGU gelungen. Und ich fand es bisher eigentlich auch gut, dass nicht wie bei SG und SG:A in der Pilotepisode direkt ein Ausserirdischer ins Team gekommen ist. Und mir gefällt, dass dort nicht pure Harmonie herrscht. Das schließt ja nicht aus, dass man dort hin gelangt, aber der Prozess dieser Entwicklung ist interessant zu beobachten. Insofern kann ich die Kritik nicht teilen, begrüße aber dennoch die kommenden Änderungen. | |
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| wibi44 vor 3 Jahren: | Platz 6 in der Community Top-100 |
SGU ist überhaupt nicht mit SG1 und SG Atlantis zu vergleichen. Gut ist klar, aber ich meine das qualitativ. Die Storys sind mittelmäßig und die Charaktere gefallen mir fast durchweg gar nicht. Sanctuary hingegen hat mir die ersten beiden Staffeln bisher recht gut gefallen, obwohl ich da viel skeptischer war als bei SGU. | |
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| TV-Junkie vor 3 Jahren: | Platz 98 in der Community Top-100 |
Kann nur zustimmen SGU ist so mega langweilig das ich fast gar nicht glauben wollte das die Serie Stargate heißt. Auch Veränderungen werden die Schauspieler nicht aus ihrer Monotonie herausbringen können, bei Sanctuary bin ich noch unentschlossen bin nicht der größte fan aber etwas mehr Beziehungsprobleme könnten helfen. | |
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| DasLiebeSushi vor 3 Jahren: | |
Sehr schön zu lesen das SG:U in die zweite Staffel geht. SG:U kommt erst im April wieder? Das ist ja die reinste Folter :(. | |
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| Interrogation Bear vor 3 Jahren: | Platz 76 in der Community Top-100 |
@wibi44 Nur war bei SGA, besonders in den letzten beiden Staffeln, die Hauptstory nicht mal mittelmäßig, sonders einfach nur desaströs schlecht und voller Logiklöcher: ehemals übermächtige Feinde wurden zu Kanonenfutter degradiert; im Zweifelsfall hat man immer eine übermächtige Technologie, von der vorher noch nie die Rede war (Wormholedrive, Jumper mit Hyperdrive) oder ein paar ZPMs in der Hinterhand; .... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Ohne David Hewlett und Joe Flanigan wäre die Serie am Ende nur noch grottenschlecht gewesen. | |
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| Tomkyle vor 3 Jahren: | |
SGU hat mich bisher schwer begeistert, insbesondere der 3 teiligePilotfilm, TIME und Justice hatten alles was eine moderne Syfy Serie ausmachen. Kenne viele Leute die voher nie was mit Stargate zu tun hatten, jetzt aber Universe sehen. | |
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| thetv vor 3 Jahren: | Platz 95 in der Community Top-100 |
ST:U finde ich bisher richtig gut. Die Story die um die Charaktere herumgebaut wird, gibt dem ganzen etwas mehr Tiefe. Schön ist auch, dass nicht unmittelbar am Anfang der sonst übliche Qouten-Alien zur Gruppe stößt. (wie andere ja auch bereits geschrieben haben). | |
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| Piratchett vor 3 Jahren: | Platz 33 in der Community Top-100 |
Also mir gefällt SG:U auch richtig gut, ich freue mich schon auf die zweite Hälfte der ersten Staffel und finde es prima, das es eine zweite Staffel geben wird! Ich finde übrigens, als Titel hätte man auch "Stargate Voyager" wählen können! | |
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| MichaBln vor 3 Jahren: | |
Was auf jeden Fall stimmt, ist dass SGU nicht wirklich viel mit den anderen beiden Serien gemeinsam hat. Ansich gefällt mir die Serie zwar ganz gut, an die düstere Atmosphäre muss man sich aber erstmal gewöhnen. Davon abgesehen, dass momentan auch noch jegliche Etappenziele fehlen, es gibt (noch) keine bösen Aliens bzw. auch keine befrendeten Spezies (soll ja wohl kommen). Endziel ist nach Hause zu kommen (womit die Serie vermutlich Enden wird) - aber das als Haupt-Story-Arc tuts vorerst nicht. Man hangelt sich so von einer Episode zur nächsten und hat immernoch das Gefühl man steckt in der "Einleitung" der Geschichte fest. Auch die Tatsache, dass viele Charaktere nicht wirklich sympathisch sind (vom völlig fehlenden "O'Neill-Humor" bzw. "McKay-Zynismus" mal ganz zu schweigen) finde ich schwierig ( ... klar, dafür hat man nun viele persönliche/psychische Konflikte, welche man zwischen den Charakteren ausspielen kann). Fazit: Stargate büßt mit SGU viel von der gewohnten Leichtigkeit und dem Entertainment-Faktor ein und gewinnt dadurch mehr Tiefgang der Geschichte und Charaktere. Momentan bin ich bei SGU auf dem Stand (nach 10 Folgen!), auf dem man normalerweise ist, wenn man gerade erst einen Piloten gesehen hat: Mal sehen was draus wird ... | |
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| bigbamdaddy vor 3 Jahren: | Platz 82 in der Community Top-100 |
SG-1 und SGA lebten von den Darstellern ähnlich wie die Star Trek Serien. Bei SGU aber gibt es keine wirklich interessanten Charaktere. Wie schon oben erwähnt kommt die Story nicht vorran, diese wotw (world of the week) Folgen sind langweilig (keine großen Entdeckungen, kein aufeinandertreffen mit anderen intelligenten Lebensformen). Konflikte zwischen der Schiffsbesatzung und dem Militär auf der Erde sind nicht nachvollziehbar und ebenso uninteressant (es ändert sich ja nichts). Die letzte Episode hat jedoch ein paar interessante Wendungen genommen. Der Stuhl wurde endlich benutzt und Rush bleibt auf dem Planeten zurück. Das sind die ersten beiden Handlungspunkte die echte Konsequenzen nach sich ziehen können. Sollte die Serie also jetzt mehr "serialised" werden, dann kann die Serie durchaus noch interessant werden. Bleibt man aber bei der jetzigen Art und Weise wie man die Serie produziert, dann ist nach spätestens 3 Staffeln schluss. | |
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| Serenity vor 3 Jahren: | Platz 68 in der Community Top-100 |
SGU ist gut WEIL es sich so von den anderen Stargate abhebt. Hätten wir wirklich eine weitere Serie im Stil von SG-1 und SGA gebraucht? Seichte Sci-Fi Action mit oberflächlichen Charakteren und übertriebenen Comedy Elementen? Nein danke. Es sei darauf hingewiesen, dass SG-1 wesentlich ernster war als es noch auf Showtime lief. Es war kein Charakter-Drama, aber auch nicht die Kinderserie, die sich später daraus entwickelte. Wo gibt es denn bei den anderen Stargate Serien wirklich interessante Charaktere? Geschweige den komplexe? Oberflächlich betrachtet sind ein paar nett anzusehen, aber kein einziger davon hat irgendwelche Tiefe oder echte Persönlichkeit. Jeder einzelne ist nur ein Archetyp, der sich sehr einfach auf eine einzelne Eigenschaft reduzieren lässt, und sich praktisch nie darüber hinaus bewegt. Sie wirken einfach nicht wie glaubwürdige Menschen und das Ganze ist nur ansehbar, weil sich die Serien selbst nicht ernst nehmen. Es gibt immer mal ein paar Ansätze, die gut sind (z.B. McKays Schwester), aber das ist umso enttäuschender, da es die absoluten Ausnahmen sind und man sie an einer Hand abzählen kann. Nach jeder solchen Episode ging es wieder zurück zu eindimensionaler Action-Comedy. SGU ist endlich aus dem langweiligen Trott ausgebrochen. Storyentwicklung hat es auch bei den anderen Serien nicht wirklich gegeben. Die Geschichte hat sich nur ewig im Kreis gedreht und man hat immer wieder die gleichen Elemente wiederholt. SGU dreht sich aber in erster Linie um die Charaktere. Daher ist die eine dichte Hintergrundgeschichte nicht so wichtig. | |
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| meisteranker vor 3 Jahren: | Platz 66 in der Community Top-100 |
hilfe - help me - was haben wir verbrochen das SGU in die zweite staffel geht? evtl. kürzen sie die staffel ja noch auf 13 folgen runter oder machen es wie bei true calling ... nach 5 folgen war schluss mit der zweiten staffel. so eine langweilige serie habe ich noch nie gesehen ... da ist ja simpsons spannender ... *lol* und ich bin ein echter SG fan und es liegt nicht daran das die serie anderst ist, sondern die umsetzung, die langweiligen storys ... zum einschlafen. für einige folgen brauchte ich zwei anläufe, weil ich eingeschalfen war ... =( | |
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| bigbamdaddy vor 3 Jahren: | Platz 82 in der Community Top-100 |
@Serenity Archetypisch würd ich die Charaktere bei SG-1 und SGA absolut nicht nennen. Serien versuchen viel zu oft eine Charakterentwicklung darzustellen die darin endet, dass sich Charaktere von Serienanfang bis Serienende sehr stark wandeln. Daran ist aber absolut nichts realistisch. Die Charaktere stehen mitten im Leben und haben schon 30 - 40 (oder mehr Jahre) gelebt, da verändert man sich nicht innerhalb von ein paar Serienstaffeln und entdeckt sich neu. Das was du als archetypisch oder oberflächlich beschreibst ist für mich einfach eine gute Cast- und Charakterwahl. Man hatte bei SG-1 4 Charaktere die sich einfach voneinander unterschieden haben. Genau deswegen hat das ganze so gut funktioniert, weil jeder Charakter anders auf entsprechende Situationen reagiert hat. Natürlich gab es in den beiden Stargate-Serien mehr Comedy-Elemente und alles war ein wenig "goofy" aber gerade das hat den Charme des Franchise ausgemacht. Das ist aber nicht oberflächlich sondern einfach nur ein anderer Ansatz. Dass es keine Storyentwicklung bei SG1 und SGA gab ist übrigends unsinn, da hat sich nun wirklich nichts im Kreis gedreht. Das Serienuniversum hat sich ständig weiterentwickelt. SGU ist da ganz anders. Die Charaktere gleichen sich in vielen Verhaltensmustern und sind deswegen einfach uninteressant. Wenn man eine Charakterserie machen will, dann muss man auch interessante Charaktere erschaffen. Ein gutes Beispiel dafür ist Battlestar Galactica. Da stimmt der Mix einfach: Jeder Charakter ist interessant, jeder Charakter unterscheidet sich von einem anderen. Das ist gut, SGU versucht das vielleicht, schafft es aber nicht im Entferntesten. Fokus auf Charaktere muss eben auch nicht bedeuten, dass die Handlung in den Hintergrund tritt (auch hier ist BSG ein exzellentes Beispiel). SGU ist einfach nicht gut. An sich eine eher durchschnittliche Serie und der Stargate-Stempel ist eh deplatziert und unnötig. | |
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| H3ULD0CH vor 3 Jahren: | Platz 96 in der Community Top-100 |
Ich finde, das SG1 (für seine Zeit) absolut gelungen war, sie hätte sich sonst nie solange gehalten N1 !!! Bei SGA hat man eine steigerung erwartet (Neue SG Serie), die sie nicht wirklich ansatzweise erfüllen konnte, verstehe überhaupt nicht, wie man nach soviel erfahrung mit der SG1 Serie, sowas abliefern kann??? Mal ehrlich Leute, jeder von uns hätte bei dem Job, schon lange auf der Str. gesessen! Zu SGU(nach 1.10) kann ich nur sagen, ich begrüsse auch das ernste in der Serie, aber sie Klasse und der Spass geht flöten, immerhin erwartet man für die Zukunft immer eine Steigerung! Ich sehe jetzt schon, das alle mit SG abschliessen werden(zwecks Augenkrebs)! Ich finde Sanctuary gelungen aber nicht ausgereift, hoffe auf mehr Konflikte und ein wenig mehr Spannung/wendungen, bleibe aber drann! | |
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