Swingtown: Schlüsselparties im Sommer bei CBS

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© 2008 CBS
Ursprünglich war „Swingtown“ für die Midesason angekündigt gewesen. Die Serie mit ihren bestellten 13 Episoden sollte dann ohne die in den USA aus produktionstechnischen Gründen üblichen Unterbrechungen laufen können. Wie bei allen anderen Serien kam der Autorenstreik dazwischen. Mittlerweile läuft die Produktion auch bei dieser Serie an. Generell gilt die Verschiebung einer Serie über die Season hinaus als Misstrauensvotum des Senders.
Dies sei hier nicht so, so die CBS Chefin für den Programmplan. Vielmehr sei dies als Angriff auf die Übermacht der Kabelsender zu verstehen, die in der von den Networks zumeist programmtechnisch aufgegebenen Sommerzeit mit ihrem Sendungen in den letzten Jahren großen Erfolg hatten. So wird auf CBS mit der ebenfalls dreizehnteiligen Actionserie „Flashpoint“ etwa im Juli eine weitere Serie in den Sommermonaten gezeigt („Flashpoint“ dreht sich um eine taktische Eliteeinheit der Polizei und wurde mit dem kanadischen Sender CTV zusammen entwickelt).
„Swingtown“ Executive Producer Carolo Barbee findet die Ausstrahlung der Serie in den Sommermonaten aus einem weiteren Grund passend: in der Serie geht es um eine Gruppe Menschen in einem Vorort von Chicago, deren Geschichte am 4. Juli 1976 beginnt (also dem zweihundertsten Gründungstag der USA).
Im letzten Mai wurde die Serie zusammen mit „Viva Laughlin“, „Moonlight“ und „Kid Nation“ als ein Vorstoß in kreative Möglichkeiten angekündigt. Die anderen drei Projekte aus dieser Gruppe erwiesen sich als Stiefkinder der Zuschauergunst: „Viva Laughlin“ wurde bereits nach zwei Episoden abgesetzt, „Kid Nation“ wird nicht für eine zweite Staffel verlängert und auch „Moonlight“ hat trotz einer eingeschworenen Fangemeinde bisher noch keine vorzeitige Verlängerung erfahren (wie 11 andere Programme bei CBS).
In der Serie „Swingtown“ geht es um drei Familien, die Nachbarn sind. Eine Familie ist bekennende Swinger und praktiziert die Freie Liebe. Eine der Nachbarfamilien versucht etwas Schwung in den verstaubten Ehealltag zu bringen. Die dritte Familie hält nichts von derlei Praktiken. Sie sind bekennende Monogamisten.
Zum Cast gehören Grant Show („Melrose Place“), Jack Davenport („Coupling“, „Pirates of the Cribbean“), Molly Parker („Deadwood“), Lana Parrilla („24“ Tag 4, „Chaos City“), Josh Hopkins („Brothers & Sisters“, „Pepper Dennis“), Miriam Shor („Big Day“) und Shanna Collins.
Bei dem Thema der Serie verwundert es nicht, dass es in den USA seit bekannt werden der Produktion Proteste von wertkonservativen Interessenverbänden gegeben hat.

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