Studie: Jüngere nutzten ihre Technik eher aus

Foto: C.P.Storm
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Eine Studie von ABI Research belegt, dass das Wachstum in den neuen Märkten bei Fernsehen und Video stärker vom Alter der Nutzer begrenzt wird, als von mangelnden technischen Voraussetzungen.
Wie jetzt durch eine europäische Studie von ABI Research belegt wurde, nutzen hauptsächlich Anwender unter 30 Jahren die Möglichkeit, sich Videos (legal) über das Internet zu besorgen. Mitglieder dieser Altersgruppe haben sich auch schon vier Mal häufiger Videos auf ihrem Handy angeschaut, als Handybesitzer jenseits der 50. Mit anderen Worten: Die älteren Generationen verfügen zwar mittlerweile auch über leistungsfähige moderne Geräte, lassen deren fortgeschrittene Möglichkeiten aber brach liegen.
Allerdings sagt der Bericht auch, dass die Hälfte aller Nutzer, die schon mal Video-on-Demand genutzt haben, dies auch weiterhin mindestens einmal monatlich tun - ungeachtet ihres Alters. Hier scheint es also eine Chance für den jungen Markt zu sein, auch ältere Zuschauer einfach mit dem Service vertraut zu machen. Nachdem die Hemmschwelle „Erstkontakt“ beseitigt ist, werden die vorhandenen technischen Möglichkeiten dann auch ausgenutzt.
Bernd Michael Krannich am Dienstag, 4.November 2008 11.00 Uhr
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