US-Quoten - W12/2009-10: «Ted» meldet sich kleinlaut zurück
Die US-Einschaltquoten - W12/2009-2010: MO, 07.12.09 - SO, 13.12.09

„Better off Ted“ blickt einer sehr unsicheren Zukunft entgegen
© ABC // 20th Century FOX Television // Foto: Bob D'Amico
Pleiten, Pech und Pannen: Nicht einmal vier Millionen Zuschauer wollten den zweiten Staffelauftakt der Comedy „Better off Ted“ sehen. „Scrubs“ hingegen markierte, dank eines starken Vorprogramms, ein neues Staffelhoch.
Montag, 7. Dezember 2009
Comedy Rules! Die CBS-Power-Stunde aus „Two And A Half Men“ (14,84 Millionen; E18-49: 5,0/12) und „The Big Bang Theory“ (14,38 Millionen; E18-49: 5,6/13) setzte sich mühelos an die Spitze ab. Bronze ging an ESPN mit der Übertragung des Football-Spiels zwischen den Baltimore Ravens und den Green Bay Packers (13,48 Millionen; E18-49: 5,4/14).
Das FOX-Festtags-Special „Carrie Underwood: An All-Star Holiday Special“ unterhielt 8,55 Millionen Zuschauer und verzeichnete eine 2,3 Prozent Quote (Rating) und sechs Prozent Markanteil (Share) beim Zielpublikum. Die kurze Rückkehr des Krimis „The Closer“ (6,18 Millionen; E18-49: 1,4/3) konnte sich ebenfalls sehen lassen genauso wie der Start zur neuen Comedy „Men of a Certain Age“ (5,40 Millionen; E18-49: 1,6/4).
In der Zwischenzeit lockte Drama-Veteran „One Tree Hill“ (2,57 Millionen; E18-49: 1,2/3) mit einer frischen Episode aus der siebten Staffel eine überdurchschnittliche Publikumsmenge vor die Fernsehgeräte (für The CW-Verhältnisse versteht sich) und wirkte sich ebenfalls positiv auf die High-Society-Serie „Gossip Girl“ (2,21 Millionen; E18-49: 1,2/3) aus.
Dienstag, 8. Dezember 2009
„ABC would do Better off Ted!“ Rein quotentechnisch betrachtet läuft es überhaupt nicht gut für die junge Sitcom „Better off Ted“. Der Start zur zweiten Staffel fiel mit 3,82 Millionen Zuschauern insgesamt und einer 1,5 Prozent Quote und vier Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe überaus schwach aus.
Der zur besten Sendezeit ausgestrahlte Weihnachtskurzfilm „A Charlie Brown Christmas“ (11,17 Millionen; E18-49: 3,7/11) kombiniert mit dem Special „Disney Prep & Landing“ (12,04 Millionen; E18-49: 4,1/11) verhalfen der Langzeit-Comedy „Scrubs“ (5,44 Millionen; E18-49: 2,3/6) zu einem neuen Staffelhoch - und das nicht nur hinsichtlich der Gesamtreichweite, sondern auch bei den wichtigen 18- bis 49-Jährigen.
Big Business wurde bei NBC betrieben: Das achte Staffelfinale der Abspeckshow „The Biggest Loser: Second Chances“ sahen 13,45 Millionen US-Bürger. In der für die Werbewirtschaft ausschlaggebenden Zielgruppe erzielte das Format eine 5,0 Prozent Quote und 13 Prozent Marktanteil. Der 5. Januar 2010 kann für NBC wohl nicht schnell genug kommen, denn dann fällt der Startschuss zum neunten Lauf der Reality-Show.
Gar nicht gut hingegen lief es für die Teenager-Soaps „90210“ (1,91 Millionen; E18-49: 1,0/3) und „Melrose Place“ (1,26 Millionen; E18-49: 0,7/2). Beide Remakes fielen auf neue Tiefstwerte. Das müsste Unterhaltungschefin Dawn Ostroff zeigen, wie unnötig diese Neuauflagen für das US-Publikum wirklich waren.
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Rainer Idesheim am Freitag, 18.Dezember 2009 18.00 Uhr
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