US-Quoten: «Sons of Tucson» stoßen auf wenig Gegenliebe

Die US-Einschaltquoten von Sonntag, den 14. März 2010

US-Quoten: «Sons of Tucson» stoßen auf wenig Gegenliebe
Tyler Labine als abrufbereiter Vater der Gunderson-Geschwister in „Sons of Tucson“
© 2009 FOX Broadcasting Co.

Ein gelungenes Fernsehdebüt sieht anders aus: Die neue FOX-Sitcom „Sons of Tucson“ mit Tyler Labine kam nicht sonderlich gut beim US-Publikum an. Am Lead-In kann es nicht gelegen haben - der „Family Guy“ überzeugte wie eh und je.

CBS

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Die Pole Position ging an CBS: Erst sprach der Fernsehkanal mit dem Nachrichtenmagazin „60 Minutes“ (11,73 Millionen; E18-49: MA% 6) eher älteres Publikum an. Das änderte sich um 20 Uhr: Dort trumpfte die Reality-Show „The Amazing Race“ (10,23 Millionen; E18-49: MA% 9) auf, ganz besonders bei den Werberelevanten.

Undercover Boss“ fesselte 13,29 Millionen Zuseher an die Fernsehapparate und stemmte 10 Prozent Marktanteil in der wichtigen Zielgruppe. Keine andere TV-Sendung war am Sonntag erfolgreicher.

Bei einem neuen Fall aus der siebten Staffel „Cold Case“ rätselten 10,16 Millionen Zuschauer mit. Der Zielgruppenmarktanteil von 7 Prozent konnte sich mehr oder weniger sehen lassen.

ABC

Weit oben spielte ABC mit: In den ersten zwei Stunden bestachen die Quotenresultate der Reality-Serien „America's Funniest Home Videos“ (7,47 Millionen; E18-49: MA% 6) und „Extreme Makeover: Home Edition“ (8,64 Millionen; E18-49: MA% 7).

Die „Desperate Housewives“ (11,82 Millionen; E18-49: MA% 9) schnupperten nach einer längeren Schwächeperiode wieder an 12-Millionen-Marke. Zum Schluss lockte das Familien-Drama „Brothers & Sisters“ nunmehr 8,66 Millionen Zuseher vor die Mattscheiben und strich 7 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe ein.

NBC

Mäßiger Einstand für „Minute to Win It“: Die neue Game-Show aus dem Hause NBC unterhielt 5,89 Millionen Zuschauer Zuhause vor den Fernsehgeräten. In der jungen Zielgruppe erzielte das Format 6 Prozent Marktanteil.

Zwei Stunden später feierte die neunte Staffel „The Celebrity Apprentice“ mit 8,26 Millionen Zuseher und 8 Prozent Marktanteil beim Zielpublikum Premiere. Der erhöhte Konkurrenzdruck durch „Undercover Boss“ und „Desperate Housewives“ machte der Reality-Show ein klein wenig zu schaffen. Insgesamt konnte sich der Auftakt sehen lassen.

FOX

Bitte Enttäuschung bei FOX: Der Sitcom-Neustart „Sons of Tucson“, dem viele Tyler Labine-Fans schon länger entgegenfieberten, blieb mit 4,51 Millionen Zuschauern und 5 Prozent Marktanteil bei den 18- bis 49-Jährigen hinter den Erwartungen zurück. Der ursprüngliche Sendeplatzeigener „American Dad“ (21.02/10: 5,66 Millionen; E18-49: MA% 6) holte zuletzt bessere Quoten als der Comedy-Novize.

Dabei war das Lead-In so vielsagend: „Family Guy“ (6,72 Millionen; E18-49: MA% 9) fuhr die höchste Gesamtreichweite und den besten Zielgruppenmarktanteil des gesamten Abends für FOX ein. Etwas früher überzeugte die gelbe Chaosfamilie „The Simpsons“ mit einer Erstausstrahlung (5,23 Millionen; E18-49: MA% 8) und Wiederholung (5,36 Millionen; E18-49: MA% 7).

Zu Beginn der Primetime tat sich eine Doppelfolge „'Til Death“ mit durchschnittlich 1,99 Millionen Zusehern und 3 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe unheimlich schwer. Eine Verlängerung zu den jährlichen Upfronts scheint im Fall der Sitcom eher unwahrscheinlich.

Die durchschnittlichen Einschaltquoten von Sonntag, den 14. März 2010, im Überblick:

  • ABC (9,14 Millionen; E18-49: 2,6/7)
  • CBS (11,35 Millionen; E18-49: 2,8/8)
  • NBC (7,07 Millionen; E18-49: 2,6/7)
  • FOX (4,30 Millionen; E18-49: 2,0/6)


Auf Seite zwei folgen das Quotendiagramm mit den Ergebnissen der einzelnen Broadcaster und die Quotentabelle, in der alle TV-Sendungen vom Sonntag einzeln aufgeführt sind.

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Rainer Idesheim am Montag, 15.März 2010 22.15 Uhr

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