US-Quoten: «Smallville» und «Supernatural» kränkeln

«Southland» stürzt bedrohlich in die Tiefe

US-Quoten: «Smallville» und «Supernatural» kränkeln
Die Winchester-Brüder
© 2007 Warner Bros.

Normalerweise liegen die beiden The CW-Zugpferde „Smallville“ und „Supernatural“ weit über den drei bzw. vier Millionen Zuschauern, aber wie jedes Jahr gegen Frühjahr verlieren die beiden Dramen quotentechnisch etwas an Schwung.

Unbeeindruckt sicherte sich der amerikanische Broadcaster CBS den Tagessieg, der mit seiner Reality-/Crime-Kombination das US-Publikum überzeugen konnte. Einen soliden Start in den Abend legte „Survivor: Tocantins“ (11,73 Mio., A18-49: 3,6/11) hin, bevor „CSI: Crime Scene Investigation“ (15,30 Mio., A18-49: 3,6/9) die Zahlen des Vorprogramms relativ gut für sich nutzen konnte.

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Anstelle einer neuen Folge von „Harper's Island“ setzte der Sender diesmal erfolgreich auf eine Wiederholung der Krimi-Serie „Criminal Minds“ (10,33 Mio., A18-49: 2,4/7). Leicht abgeschlagen dahinter, positionierte sich das US-Network ABC, das zu Beginn der Primetime die dritte Staffel von „Ugly Betty“ (6,81 Mio., A18-49: 2,0/6) fortsetzte und somit das verursachte Quotenloch durch „In the Motherhood“ und „Samantha Who?“ halbwegs stopfte.

Daraufhin folgte eine brandneue Episode der Krankenhaus-Dramedy „Grey's Anatomy“ (13,94 Mio., A18-49: 5,0/13), die ordentlich ins zweite Staffelfinale des Spin-Offs „Private Practice“ (9,85 Mio., A18-49: 3,5/10) überleitete. Neue Folgen des Formats flimmern mit großer Wahrscheinlichkeit erst wieder im kommenden Herbst über die amerikanischen Mattscheiben.

Im Mittelfeld fand sich die Free TV-Station FOX wieder, die mit dem Abschneiden seines Crime-Dramas „Bones“ (8,83 Mio., A18-49: 2,2/7) sehr zufrieden sein durfte. Anschließend schrumpften die Reichweiten mit einer brandneuen Ausgabe von „Hell's Kitchen“ (6,97 Mio., A18-49: 2,8/7). Nur in der werberelevanten Zielgruppe lief es einen Tick besser für die Koch-Sendung.

Einen vielleicht etwas mehr als mäßigen Donnerstag - zumindest vom Quotenbild her betrachtet, bekamen die Amerikaner bei NBC serviert. Zur besten Ausstrahlungszeit enttäuschten die beiden Sitcoms „My Name is Earl“ (5,27 Mio., A18-49: 2,2/7) und „Parks & Recreation“ (5,29 Mio., A18-49: 2,3/7) die Chefetagen des Broadcasters.

Danach hob „The Office“ (7,31 Mio., A18-49: 3,7/10) die Zuschauerzahlen ordentlich in die Höhe, was „30 Rock“ (5,97 Mio., A18-49: 2,9/7) eine halbe Stunde später wieder locker zunichte machte. An einem neuen Serientief gelangte die neue Polizei-Serie „Southland“ (6,68 Mio., A18-49: 2,1/6) um 22:00 Uhr an.

Unter leichter Frühjahrsmüdigkeit litten die Formate im Hause The CW, die noch im Herbst 2008 die Drei- bis Vier-Millionen-Hürde durchbrachen. In der ersten Sendestunde flimmerte die drittletzte Episode der achten Staffel von „Smallville“ (3,26 Mio., A18-49: 1,4/4) über die Mattscheiben, bevor „Supernatural“ (2,96 Mio., A18-49: 1,3/3) noch rund 91% vom Lead-In übernahm.

Die durchschnittlichen Einschaltquoten von Donnerstag, den 30.04.2009 im Überblick:

  • ABC (10,20 Mio., A18-49: 3,5/10)
  • CBS (12,45 Mio., A18-49: 3,2/9)
  • NBC (6,20 Mio., A18-49: 2,5/7)
  • FOX (7,90 Mio., A18-49: 2,5/7)
  • The CW (3,11 Mio., A18-49: 1,3/4)

Auf Seite zwei folgen die beiden Grafiken zu den Donnerstagquoten.

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Rainer Idesheim am Freitag, 1.Mai 2009 20.00 Uhr

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