US-Quoten: Herber Schlag - «Three Rivers» enttäuscht

US-Quoten: Herber Schlag - «Three Rivers» enttäuscht
Die Ärzte des „Three Rivers“: Katherine Moennig, Alex O'Laughlin, Christopher J. Hanke und Daniel Henney (v.l.)
© CBS // CBS Television Studios // Foto: George Holz

Es war keine komplette Pleite, aber erst recht kein Riesenerfolg: Der Start der neuen Ärzte-Serie „Three Rivers“ hatte nicht die geringste Chance und schüttelte „nur“ den „American Dad“ beim Gesamtpublikum, jedoch nicht bei den 18- bis 49-Jährigen ab.

Bereits im Vorfeld räumten viele Kritiker, Branchenkenner und Medieninsider dem neuen CBS-Medical-Drama „Three Rivers“ mit Ex-„Moonlight“-Star Alex O'Loughlin geringe Erfolgschancen ein. Die Premiere des Formats bestätigte ihren Verdacht auf ganzer Linie.

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Der Serienpilot lockte gerade einmal 9,17 Millionen Menschen vor die Bildschirme und erzielte in der werberelevanten Zielgruppe eine durchwachsene 2,0 Prozent Quote (Rating) und fünf Prozent Marktanteil (Share).

Die Weichen auf eine längerfristige Zukunft hat sich das Programm unter diesen Umständen vorerst verbaut, und die Lage wird voraussichtlich eher schlechter als besser, weil die meisten Newcomer-Produktionen nach der Pilotfolge in der Regel bis zu 30 Prozent der Zuschauerschaft verlieren, was „Three Rivers“ vermutlich den endgültigen Todesstoß auf CBS verpassen würde.

Bedeutend erfreulicher sah es in den ersten beiden Primetime-Stunden für „60 Minutes“ (12,95 Millionen; E18-49: 2,3/7) und „The Amazing Race“ (9,95 Millionen; E18-49: 2,8/7) aus. Gegen Ende des Abends wurde „Cold Case“ (9,69 Millionen; E18-49: 2,2/6) von der schlechten „Stimmung“ von „Three Rivers“ angesteckt und bewegte sich ebenfalls auf sehr dünnem Eis.

Platz drei sicherte sich FOX mit einer NFL-Football-Überlänge (19,34 Millionen; E18-49: 7,6/22) und der Nachberichterstattungsshow „The OT“ (10,19 Millionen; E18-49: 4,2/12) sowie dem zweistündigen animierten Comedy-Block aus „The Simpsons“ (9,32 Millionen; E18-49: 4,3/11), „The Cleveland Show“ (8,70 Millionen; E18-49: 4,2/10), „Family Guy“ (9,67 Millionen; E18-49: 4,9/11) und dem „American Dad“ (7,06 Millionen; E18-49: 3,5/8).

Am Tagessieg vorbeigeschrammt, ist der amerikanische Broadcaster ABC. Der 20. Staffelauftakt des Reality-Veteranen „America's Funniest Home Videos“ (7,98 Millionen; E18-49: 2,2/6) leitete relativ mäßig in „Extreme Makeover: Home Edition“ (11,70 Millionen; E18-49: 3,4/8) ein. Den Höhepunkt des Abends markierten die „Desperate Housewives“ (14,27 Millionen; E18-49: 4,9/11) aus der Wisteria Lane. Der Walker-Familien-Clan aus „Brothers & Sisters“ (9,61 Millionen; E18-49: 3,2/8) rundete den Abend anständig ab.

„König Football“ dominierte einmal mehr den letzten Wochentag und hievte NBC mit Leichtigkeit zum Tagessieg. Erst überzeugte die Vorberichtserstattungsshow „Football Night in America“ (10,62 Millionen; E18-49: 4,1/11), bevor die Zugkraft mit der Übertragung des Spitzenspiels zwischen den San Diego Chargers und den Pittsburgh Steelers in „NBC Sunday Night Football“ (15,39 Millionen; E18-49: 6,2/15) spürbar zunahm.

Die durchschnittlichen Einschaltquoten von Sonntag, den 4. Oktober 2009 im Überblick:

  • ABC (10,91 Millionen; E18-49: 3,4/9)
  • CBS (10,44 Millionen; E18-49: 2,3/6)
  • NBC (14,13 Millionen; E18-49: 5,6/14)
  • FOX (10,71 Millionen; E18-49: 4,8/12)

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Rainer Idesheim am Montag, 5.Oktober 2009 20.00 Uhr

© serienjunkies.de KG, Alle Rechte vorbehalten.

News NavigatorVideojunkies: «LaFleur», das «Lost»-Spin-OffAllein gegen die Zeit: Eine Woche lang bei KI.KA

11 Leserkommentare

Erica vor 3 Jahren:

Och, Mensch, ich hab mir den Piloten gerade angesehen und ich bin begeistert.

Zugegeben, ich bin wegen Moonlight und Alex O'Laughlin nicht ganz objektiv an die Serie rangegangen, aber ich fand die Storylines sehr spannend und überzeugend.

Wirklich schade, dass es für das Überleben der Serie so schlecht aussieht

-

zuletzt geändert:05.10.2009 20:07

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fantasy vor 3 Jahren:Platz 56 in der Community Top-100

Naja, ganz so schlecht sehe ich das auch nicht. 1) Nicht jede woche steigt auf nbc ein spitzenspiel mit 15 Millionen. 2) In der zweiten halben Stunde nahm die Quote für Three rivers leicht zu, also diejenigen, die schauten, fanden es gut. Insofern kann ich mir schon vorstellen, dass sich die Serie gemeinsam mit Amazing race und cold case bei um die 10 Millionen einpendeln kann.

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Gast vor 3 Jahren:Platz 89 in der Community Top-100

Man kann die Serie in 4 Worten zusammenfassen: BOAH IS DAS SCHLECHT! wahlweise auch etwas hoffnungsvoller: SEHR SCHNELL WIEDER ABGESETZT

-

zuletzt geändert:05.10.2009 21:44

meisterk0mmentat0r vor 3 Jahren:

Oh Gott ist das mies gewesen!

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series_addict vor 3 Jahren:Platz 56 in der Community Top-100

Ohne es mir bisher angeschaut zu haben - die Kritik schreckt leider ab - schade um Three Rivers. Wollte es mir wegen Katherine Moennig mal ansehen. Aber nach dem Artikel wart ich erstmal ab, ob die Serie nicht genauso sang- und klanglos wie TBL verschwindet...

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wibi44 vor 3 Jahren:Platz 6 in der Community Top-100

Vielleicht ist das endlich der Trend, der Krankenhaus- und Arztserien, die nur zwischenmenschliche Beziehungen und oberflächliche gesundheitliche Probleme darstellen, den Garaus machen. Mich würde es sehr freuen, denn dann wäre viel Sendeplatz für Vernünftiges und Spannendes frei.

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EvaKäfer vor 3 Jahren:

Ich hab den Piloten auch gesehen und verstehe die schlechten Kritiken überhaupt nicht.Zugegeben, das Set ist gewöhnungsbedürftig.Aber alles andere stimmt: die Geschichten der Organspender und der Empfänger, die Darsteller, die Dialoge.

TR kann man keinesfalls als öberflächlich bezeichnen - diese Serie hat eine Botschaft.

Also bitte, nicht von negativen Kritiken abschrecken lassen.Lieber ansehen und eine eigene Meinung bilden.

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Gast vor 3 Jahren:Platz 89 in der Community Top-100

Die Dialoge haben Soap-Opera-Niveau, die Charaktere sind aus dem Drama-Baukasten und selbst dafür noch unglaubwürdig. Die Handlung ist bestenfalls unoriginell, uninspiriert und vorhersehbar, die Hintergundmusik ist stellenweise lächerlich kitschig, besonders am Schluß und ein Spannungsbogen ist nicht auszumachen. Die einzige Botschaft die diese Serie hat lautet: Umschalten.

Moramee vor 3 Jahren:

Heiheihei, ich verstehe echt nicht warum so viele Serien gleich am Anfang so dermaßen niedergemacht werden.Ich mag auch nicht jedes Format, aber deswegen behaupte ich nicht gleich es wäre grottenschlecht, sondern lass es eben links liegen.

Ich hab mir eben die Pilotfolge angesehen und fand sie gar nicht schlecht, im Gegenteil, dieses High-Tech-Krankenhaus ist faszinierend und ich find auch den Ansatz, die Geschichte aller Beteiligten zu zeigen sehr gut. Ich finde die Serie hat durchaus Potential, abgesehen davon war der Pilot jetzt ein bißchen sehr auf Alex O´Laughlin fixiert, nicht das mich das stört ;0). Denke das wird sich aber im Laufe der Staffel noch ändern. Ich hoffe jedenfalls das die Serie noch eine Chance bekommt.

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Claudia von Kasse 1 vor 3 Jahren:Platz 60 in der Community Top-100

Katherine Moennig sieht aus als trage sie eine Perücke! Welche Ärztin läuft mich beiden Händen in den Hosentaschen umher?

Abgesehen davon, war der Pilot grottenschlecht.... Eine absolut unnötige Serie.

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Gast vor 3 Jahren:Platz 89 in der Community Top-100

Bei geschätzten zwei Millionen Arztserien lässt man sich besser was einfallen, aber da war nix, gar nix Originelles. Selbst der Vorspann sah irgendwie aus als wäre er von "House" ge.....inspiriert.

Ein Zusammengeschustertes Machwerk mit Elementen aus allen bekannten Arztserien...wenns wenigsten die besten Elemente wären. Dazu natürlich superteure, superüberflüssige High-Tech-Gimmicks für die CSI-Atmo, soll heissen: komplett unrealistsches, nur auf cool getrimmtes set-design.

Ich laß sie Serie genauso links liegen wie Moonlight, das ja auch seltsam gehyped wurde, obwohl sie eigentlich eher durchschnittlich war, aber es hilft wahrscheinlich wenn der Hauptdarsteller den Hormonhaushalt der weiblichen Zuschauer in Wallung bringt. Da fällt mir noch ein Manko der 2000001 Arztserie ein: kein eyecandy für die Herren der Schöpfung.

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