US-Quoten: «Cold Case»/«Three Rivers»-Experiment gescheitert

Die US-Einschaltquoten von Sonntag, den 22. November 2009

US-Quoten: «Cold Case»/«Three Rivers»-Experiment gescheitert
Auf den Spuren von „Without a Trace“? „Cold Case“ hat große Probleme
© CBS // Foto: Justin Stephens

Letzte Chance vorbei? Die neue Medical-Serie „Three Rivers“ konnte sich nicht auf ihr Lead-In „Cold Case“ verlassen und dürfte der Absetzung ein großes Stück näher gekommen sein. Auf Talfahrt befanden sich ebenfalls die animierten Comedies bei FOX.

Die kritische Lage des neuen Ärzte-Dramas „Three Rivers“ hat sich rapide verschlimmert. Diesmal interessierten sich 7,65 Millionen Zuschauer für eine neue Folge aus der Debütstaffel. Bei den 18- bis 49-Jährigen wurde eine 1,6 Prozent Quote (Rating) und vier Prozent Marktanteil (Share) gemessen.

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Zum Vergleich: Am Vortag - am ultimativen Todesslot - fuhr „48 Hours Mystery“ eine leicht niedrigere Gesamtreichweite ein (7,26 Millionen US-Bürger), aber in der für die Werbewirtschaft wichtigen Zielgruppe schaffte es das Magazin auf eine leicht bessere 1,7 Prozent Quote und sechs Prozent Marktanteil.

Im Vorprogramm patzte bereits „Cold Case - Kein Opfer ist vergessen“: Hier fieberten 9,19 Millionen Zuseher bei einem neuen Fall rum um Lilly Roush, Cold Cases Ermittler-Team mit. In der werberelevanten Zielgruppe verzeichnete der Krimi eine 2,0 Prozent Quote und fünf Prozent Marktanteil.

Solch schwache Werte bei einem so vielversprechenden Start: Erst bestaunte die breite Masse den Rest eines Football-Spiels (20,61 Millionen; E18-49: 6,0/17), bevor das Nachrichtenmagazin „60 Minutes“ (15,64 Millionen; E18-49: 3,4/9) etwas nachließ, aber es dennoch auf solide Zuschauerzahlen brachte.

Nur noch NBC zog an CBS vorbei und sicherte sich somit den Tagessieg. Dieser Erfolg wurde durch die Vorberichtserstattungsshow „Football Night in America“ (9,38 Millionen; E18-49: 3,4/9) und dem Spitzenspiel zwischen den Chicago Bears und den Philadelphia Eagles in „NBC Sunday NIght Football“ (15,11 Millionen; E18-49: 5,6/14) ermöglicht.

Platz drei ging an das US-Network ABC, das sich in den frühen Abendstunden mit „NASCAR Racing: The Ford 400“ (5,66 Millionen; E18-49: 1,6/5) und einem halbstündigen „America's Funniest Home Videos“-Rerun (6,45 Millionen; E18-49: 2,0/5) äußerst schwer tat.

Über ein Plus von 1,96 Millionen Amerikanern insgesamt und 0,4 Prozentpunkten in der Zielgruppe durften sich die „The 2009 American Music Awards“ (14,16 Millionen; E18-49: 5,5/14) freuen. Am Rande bemerkt: Der aufgehende Star am Country-Pop-Himmel Taylor Swift sahnte gleich fünf der begehrten Trophäen ab, unter anderem als „Künstlerin des Jahres“. Der verstorbene King of Pop Michael Jackson erhielt vier Auszeichnungen.

Letzter sowohl beim Gesamt- als auch beim Zielpublikum wurde FOX mit seinem Sonntagabendprogramm aus „Brothers“ (2,61 Millionen; E18-49: 1,0/3), einer „The Simpsons“-Wiederholung (4,04 Millionen; E18-49: 1,9/5), einer „The Simpsons“-Erstausstrahlung (7,04 Millionen; E18-49: 3,3/8), der „The Cleveland Show“ (6,53 Millionen; E18-49: 3,3/8), dem „Family Guy“ (7,39 Millionen; E18-49: 3,8/9) und dem „American Dad“ (5,52 Millionen; E18-49: 2,8/7).

Die durchschnittlichen Einschaltquoten von Sonntag, den 22. November 2009 im Überblick:

  • ABC (12,13 Millionen; E18-49: 4,5/12)
  • CBS (12,69 Millionen; E18-49: 3,2/8)
  • NBC (13,80 Millionen; E18-49: 5,1/13)
  • FOX (5,52 Millionen; E18-49: 2,7/7)


Auf Seite zwei folgen das Quotendiagramm mit den Ergebnissen der einzelnen Broadcaster und die Quotentabelle, in der alle TV-Sendungen vom Sonntag einzeln aufgeführt sind.

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Rainer Idesheim am Montag, 23.November 2009 20.00 Uhr

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