D-Quoten: «Burn Notice» knüpft nahtlos an Staffel-Eins-Erfolg an

Die deutschen Einschaltquoten von Montag, den 21. Dezember 2009

D-Quoten: «Burn Notice» knüpft nahtlos an Staffel-Eins-Erfolg an
Gabrielle Anwar und Jeffrey Donovan in „Burn Notice“
© USA Network // FOX Television Studios

Der USA-Network-Hit „Burn Notice“ scheint sich am späten Montagabend bei VOX pudelwohl zu fühlen. Der Start zur zweiten Staffel konnte mit den guten Einschaltquoten der Debütstaffel locker mithalten. Sat.1 konnte mit Zach Braff nicht punkten.

Krimis ohne Ende: Das VOX-Hauptabendprogramm war teils mit Wiederholungen und teils mit Erstausstrahlungen bestückt. Der Erfolg blieb jedoch so gut wie unverändert. Am besten schnitt dabei ein „CSI: New York“-Rerun (2,79 Millionen; E14-49: 12,2 Prozent) ab. Anschließend fiel der Sender mit einer aufgewärmten Folge von „Law & Order: Criminal Intent“ (2,47 Millionen; E14-49: 9,5 Prozent) unter die Zehn-Prozent-Zielgruppenmarke.

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Gegen 22.15 Uhr fiel der Startschuss zur zweiten Staffel „Burn Notice“: Hierbei versammelten sich 1,76 Millionen Zuschauer vor den häuslichen Fernsehgeräten, bei den wichtigen 14- bis 49-Jährigen reichte es für zehn Prozent Marktanteil. Deutlich an Fahrt verlor hingegen Anwaltsdramedy „Boston Legal“ (0,99 Millionen; E14-49: 8,7 Prozent). Nichtsdestotrotz lagen die Ergebnisse über dem aktuellen VOX-Zielgruppenschnitt.

Action und Horror verhalfen derweil Kabel eins zum Zielgruppenerfolg: Zu Beginn der Primetime schaffte es die Action-Komödie „I Spy“ (1,21 Millionen; E14-49: 6,2 Prozent) mit Eddie Murphy und Owen Wilson in den Hauptrollen auf recht annehmbare Zuschauerzahlen. Erfreulicher sah es anschließend für den Horror-Film „Freddy vs. Jason“ (0,93 Millionen; E14-49: 7,2 Prozent) aus.

Eher katastrophal gestaltete sich der Montagabend bei Sat.1. Die Romantik-Komödie „Dein Ex - Mein Albtraum“ (1,65 Millionen; E14-49: 8,1 Prozent), in der „Scrubs“-Star Zach Braff darum kämpft, seine Freundin (Amanda Peet) nicht an ihren querschnittsgelähmten Ex-Freund (Jason Bateman) zu verlieren, stürzte Sat.1 tief ins Verderben.

Rainer Idesheim am Dienstag, 22.Dezember 2009 17.00 Uhr

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3 Leserkommentare

iMars89 vor 3 Jahren:Platz 94 in der Community Top-100

Wieso Vox allerdings 3 Jahre mit der Ausstrahlung gewartet hat, ist mir ein Rätsel! Die haben doch Erfolg mit den US Cable Serien... wieso zeigen die nicht mehr Neues anstatt die tausendste Wdh von CSI:NY und L&O:SVU?

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Kadycha vor 3 Jahren:

Ach, ich als "Endverbraucher", der die Serien gern in der Muttisprache sieht, freue mich, dass ein Sender mal "geschaltet" hat und nicht (gefühlte) 60 Jahre Wiederholungen zeigt, sondern direkt mit der nächsten Staffel weiter macht. Bravo, liebes Vox -und Ihr anderen: Nehmt Euch mal ein Beispiel ;o)

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wibi44 vor 3 Jahren:Platz 6 in der Community Top-100

VOX zeigt mal wieder sein Gespür für den richtigen Moment, was ihnen ja nicht immer gelingt. Allerdings sind 2-2,5 Millionen Zuschauer bei Wiederholungssendungen auch kein Grund, etwas zu ändern.

Und mal eine kleine Anmerkung an Herrn Idesheim und die Quoten. Ist ja schön, wenn man einen gewissen Marktanteil der Zuschauer überschreitet. Die werbende Wirtschaft allerdings interessiert sich immer noch mehr für die Gesamtzahl der Zuschauer. Denn was nützt es, wenn ich bspw. morgens 20 % Einschaltquote mit 300.000 Zuschauer erreiche. Die Verbreitung der Werbebotschaft ist wesentlich höher am Abend bei 2,5 Millionen Zuschauer, auch wenn die nur eine zehnprozentige Quote einfahren. Diese Quoten-Marktanteil-Hysterie ist von den Sendern - besonders von den Privaten - gepuscht, ebenso wie diese schwachsinnige Einteilung "14-49-jährige".

Fragen sie mal einen aus der Werbung, 14-18-jährige interessieren nur noch am Rande und die 50-60-jährigen werden immer interessanter für die Werbung und besonders die Werbenden.

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