US-Quoten: «Brothers & Sisters» - auf dem Weg der Besserung
Die US-Einschaltquoten von Sonntag, den 25. Oktober 2009

„Brothers & Sisters“: Der gesamte Walker-Clan (mit Anhängen)
© 2007 ABC // Foto: Justin Stephens
Na also, geht doch: Die Familienserie „Brothers & Sisters“ hat sich größtenteils von ihrem letztjährigen Quotentief erholt und schlug selbst noch „Cold Case“ - das wiederrum leidet zurzeit schwer unter dem spärlichen „Three Rivers“-Lead-In.
So richtig schlecht stand es um das Schicksal des Walker-Familien-Clans nie, dennoch litt das Format in der vergangenen TV-Season sehr unter Quotenschwund. Diese Zeiten scheinen aber vorerst vorbei zu sein. Am vergangenen Sonntag kratzte „Brothers & Sisters“ (9,96 Millionen; E18-49: 3,3/8) wieder an der Zehn-Millionen-Marke und kommt alten Ganzzeiten näher.
Zuvor unterhielten die „Desperate Housewives“ bereits 13,81 Millionen Menschen und verzeichneten in der werberelevanten Zielgruppe eine 3,3 Prozent Quote (Rating) und acht Prozent Marktanteil (Share). Das in die Jahre gekommene „Extreme Makeover: Home Edition“ (10,60 Millionen; E18-49: 2,9/7) und das uralte „America's Funniest Home Videos“ (8,39 Millionen; E18-49: 2,3/7) brauchten ihre Publikumswerte auch nicht zu verstecken.
Nur CBS schnitt noch schwächer als ABC ab, obwohl es zu Beginn des Abends noch ganz anders aussah. In den ersten beiden Primetime-Stunden schafften es „60 Minutes“ (12,23 Millionen; E18-49: 2,1/6) und „The Amazing Race 15“ (10,98 Millionen; E18-49: 3,2/8) auf anständige Zuschauerzahlen.
Der massive Einbruch folgte mit der neuen Medical-Serie „Three Rivers“ (7,90 Millionen; E18-49: 1,8/4), die sich zu allem Überfluss noch negativ auf „Cold Case“ (8,81 Millionen; E18-49: 1,7/4) auswirkte. Bei dieser Quotenlage kann es nicht mehr allzu lange dauern bis CBS endgültig den Stecker von „Three Rivers“ zieht.
NBC setzte einmal mehr auf Football, ging mit dieser Taktik jedoch nicht als strahlender Tagessieger am Sonntag hervor. Die Kombination aus „Football Night in America“ (7,18 Millionen; E18-49: 2,6/7) und der Football-Partie zwischen den New York Giants und den Arizona Cardinals in „NBC Sunday Night Football“ (13,26 Millionen; E18-49: 5,2/13) erzielte gute Reichweiten - nicht mehr und nicht weniger.
Bei FOX kam das US-Publikum in den Genuss einer „NFL-Überlänge“ (22,32 Millionen; E18-49: 8,3/24), der Football-Nachberichtserstattungsshow „The OT“ (19,79 Millionen; E18-49: 7,3/20) und dem entscheidenden Spiel zwischen den New York Yankees und den Los Angeles Angels aus der „MLB: American League Championship Series“ (14,01 Millionen; E18-49: 4,8/12). An dieser Stelle, Gratulation an die New York Yankees!
Die durchschnittlichen Einschaltquoten von Sonntag, den 25. Oktober 2009 im Überblick:
- ABC (10,69 Millionen; E18-49: 3,3/8)
- CBS (9,98 Millionen; E18-49: 2,2/6)
- NBC (10,98 Millionen; E18-49: 4,2/11)
- FOX (15,77 Millionen; E18-49: 5,5/14)
Auf Seite zwei folgen das Quotendiagramm mit den Ergebnissen der einzelnen Broadcaster und die Quotentabelle, in der alle TV-Sendungen vom Sonntag einzeln aufgeführt sind.
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Rainer Idesheim am Montag, 26.Oktober 2009 20.00 Uhr
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