Prison Break: Neuigkeiten zu den Extra-Zwei Stunden
Produktionsstudio dreht Fernsehfilm auf eigene Regie.

Der Cast der vierten Staffel von „Prison Break“
© FOX
Wie bereits vor längere Zeit berichtet, lässt das Produktionsstudio hinter „Prison Break“ nach Abdrehen der 22 Episoden der vierten und letzten Staffel zwei weitere Serien-Stunden mit den Darstellern drehen. Nun kommt etwas mehr Licht in die Sache.
Leider sind jedoch keine Handlungsdetails zu bekommen. Zuvor war bereits klar, dass „Prison Break“ nach einer längeren Pause am 17. April auf den amerikanischen Sender FOX zurückkehren wird, und dort den Sendeplatz von „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ übernehmen wird, dessen Staffel bis dahin komplett durchgelaufen sein wird. Ausgestrahlt werden dann die letzten sechs Episoden, die noch zu den 22 Folgen der vierten Staffel fehlen (Serienjunkies vom 13. Januar 2009).
Doch schon seit längerem ist bekannt, dass das Produktionsstudio hinter „Prison Break“ die Darsteller für die Arbeit an zwei weiteren Stunden Filmmaterial unter Vertrag genommen hat (Serienjunkies vom 13. November 2008). Bisher war aber unklar, zu welchem Zweck, und wie diese Extra-Stunden vermarktet werden sollen. Jetzt ist zumindest klar, dass der amerikanische Sender FOX die beiden Stunden noch nicht gekauft hat. Vermutlich wird man einen Erwerb von den Quoten der letzten Episoden der Serie abhängig machen.
Die Extra zwei Stunden sollen ein Fernsehfilm sein (mit einer Nettolaufzeit von vermutlich um die 80 Minuten), a la „24: Exile“. Alle Darsteller, die das Finale von PB überleben und (! - darauf weist die amerikanische Quelle hin) Jodi Lyn O'Keefe seien mit von der Partie.
Zum Ende von „Prison Break“ nach vier Jahren ist hauptsächlich bekannt, dass es sehr „blutig“ ausfallen wird, man sich also auf den Verlust der einen oder anderen geliebten Hauptfigur einstellen muss. Auch geteast wird, das Michael (Wentworth Miller) in eine Situation kommen wird, wo er nun einen seiner beiden geliebtesten Menschen retten kann - Sara (Sarah Wayne Callies) oder Linc (Dominic Purcell) - und dem anderen seien Schicksal überlassen muss. Aber alten Seriengesetzen zufolge heißt das ja noch lange nicht, das wirklich einer der beiden das zeitliche segnen muss (insbesondere, wenn die Produzenten solch eine Szene vorher großartig ankündigen). Ansonsten kann man sich wohl tendenziell auf ein Happy End gefasst machen - denn das Ende der Company sollte besiegelt werden.
Fragt sich dann, was wohl der Inhalt des Fernsehfilms sein wird.
In Deutschland werden die dritte und vierte Staffel der Serie bei RTL in einem Rutsch hinter einander weg ausgestrahlt.
Bernd Michael Krannich am Mittwoch, 18.März 2009 10.30 Uhr
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