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„Twilight - Biss zum Morgengrauen“ war der große Abräumer bei den diesjährigen MTV Movie Awards, die gestern in Los Angeles vergeben wurden. Gleich fünf Trophäen konnte der Vampir-Film gewinnen. Dagegen verblassten so ziemlich alle anderen Streifen.
Während „Twilight - Biss zum Morgengrauen“ (2008) bei der MTV-eigenen Film-Preisverleihung fünf Trophäen gewinnen konnte, ging zum Beispiel Oscar-Gewinner „Slumdog Millionaire“ leer aus - trotz sechs Nominierungen. Das allein zeigt schon die eigenen Gesetze, denen die MTV Movie Awards im Gegensatz zu den Kritikerpreisen unterliegen.
Denn nicht Kritiker vergeben hier die Preise, sondern die Gewinner werden aus einer Vorschlagsliste via Onlinevoting vom Publikum gekürt. Dass die Spitze des momentanen Vampir-Hypes „Twilight“ sowie die eher auf ein junges Publikum ausgerichteten Filme „High School Musical 3: Senior Year“ (2008) und „Hannah Montana: The Movie“ die Preise unter sich ausmachten, kann also nicht überraschen. Ebenso wenig, wie die eher ungewöhnlichen Kategorien wie Bester Kampf oder Bester Kuss.
Andy Samberg von „Saturday Night Live“ führte durch die Sendung. Zu einem kleinen Eklat am Rande kam es, als der Comedian Sacha Baron Cohen („Borat“, 2006) in einem gigantischen Tauben-/Engelskostüm dem Rapper Eminem mit unbekleidetem Gesäß auf dem Schoss landete. Der Gag schien nicht abgesprochen gewesen zu sein, denn Eminem verließ in der Folge mit seiner Entourage die Veranstaltung vorzeitig. Oder war alles nur "Schauspiel"? Zac Efron zumindest wusste nicht, was gerade vor sich geht, wie folgendem Video deutlich zu entnehmen ist:
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