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Auch wenn wir Junkies unsere TV-Serien abgöttisch lieben, gibt es zahlreiche Dinge, die uns gar nicht gefallen. Wir haben für euch einige Aspekte gesammelt, die unserer Redaktion tierisch auf die Nerven gehen.
1. „Film Noir“-Folgen wie zum Beispiel „Noir“ in der sechsten Staffel von „Smallville“ oder die „One Tree Hill“-Folge „We Three (My Echo, My Shadow and Me), One Tree Hill“. Solche Episoden blockieren den Handlungsstrang der gesamten Staffel und sind meistens nicht mal besonders unterhaltsam.
2. Wenn Charaktere sich verabreden, ohne eine Uhrzeit zu nennen: „Sehen wir uns morgen?“ – „Okay, ich hole dich ab.“ – „Bye.“
3. Wenn der durchschnittliche deutsche Fernsehzuschauer für doof gehalten wird: Popkulturelle Anspielungen werden in der Synchronisation unbeholfen übersetzt. Zum Beispiel wurde in der Synchro von „Dr. House“ dem Zuschauer nicht zugetraut, zu wissen, was ein Tivo ist. Auch in „Friends“, „Gilmore Girls“, „Buffy the Vampire Slayer“ und besonders „How I Met Your Mother“ bleiben deshalb viele gute Witze auf der Strecke.
4. Eine Serie nach einem überraschenden Cliffhanger einzustellen, ist brutal und dem Fan gegenüber eine Gemeinheit und eine Frechheit. Die Zuschauer von „Las Vegas“ protestierten – ohne Erfolg.
5. Dass Menschen – vor allem Frauen – morgens perfekt geschminkt und frisiert aufwachen und überhaupt nie Mundgeruch zu haben scheinen. Ja, sicher…
6. Wenn sich die Leute am Telefon nicht ordentlich verabschieden, sondern einfach nach dem Satz auflegen – und wir reden hier nicht von Jack Bauers gebellten Befehlen, der darf das nämlich.
7. Wenn Deutsche nicht von Deutschen gespielt werden, sondern von US-Schauspielern, die sich dann mit gebrochenem Deutsch total zum Affen machen, zum Beispiel in „Fringe“.
8. Auch toll: Wenn das „Was bisher geschah“ zu Beginn einer Folge bereits verrät, welche Handlungsstränge wieder aufgegriffen werden und welche Gastschauspieler zurückkehren, gerade zum Beispiel Tori Spelling bei „Smallville“.
9. Es gibt Serien, bei denen ein „24 Stunden zuvor“ gut funktioniert und jederzeit herzlich Willkommen ist, vor allem bei Mystery-Serien wie „Lost“. Vor kurzem hat jedoch auch das Familien-Drama „Brothers & Sisters“ dieses Mittel verwendet – und es wirkte ziemlich deplaziert.
10. Wenn Promos zu viel über die nächsten Folgen verraten – oder aber den Zuschauer wissentlich in die Irre führen, wie etwa der vermeintliche Kuss zwischen Derek und Addison in der Promo fürs mehrteilige Cross-Over von „Grey's Anatomy“ und „Private Practice“.
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