Play By Day: «Legend of the Seeker» bei ProSieben

Play By Day: «Legend of the Seeker» bei ProSieben
Kahlan Amnell (Bridget Regan) und Richard Cypher (Craig Horner)
© Disney

Heute Nachmittag startet bei ProSieben eine neue amerikanisch-neuseeländische Fantasy-Serie mit dem Namen „Legend of the Seeker“. Sie beruht auf einer bekannten und beliebten Buchreihe, nutzt amerikanisches Know-how, Geld und Schauspieler sowie wunderschöne Neuseeländische Landschaften.

Richard Cypher (Craig Horner) ist ein einfacher aber findiger junger Bursche in einem mittelalterlichen Land - bis ihm klar gemacht wird, dass ihm prophezeit wurde, dass er in einem Nachbarland als mystischer Seeker of the Truth einen finsteren Magier-Tyrannen besiegen würde, und so die dortige Bevölkerung befreit.

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Leider hat der Lehrmeister, der ihn seit seiner Jugend auf die Aufgabe hätte vorbereiten sollen, seine Arbeit nicht getan. Und so muss Richard zusammen mit dem Magier Zeddicus Zu'l Zorander (Bruce Spence) und der Überbringerin der Nachricht, Kahlan Amnell (Bridget Regan) improvisieren.

Legend of the Seeker

Ab heute um 16.25 Uhr strahlt ProSieben die amerikanisch-neuseeländische Co-Produktion „Legend of the Seeker“ aus. Dabei kommt das Know-how der Serie, die Finanzierung und ein Gutteil der Hauptdarsteller aus den Vereinigten Staaten. Die malerischen Landschaften und die Nebendarsteller steuert Neuseeland bei.

Hinter der Serie steht als Produzent „Spider-Man“-Macher Sam Raimi. Dieser drehte in Neuseeland auch schon „Hercules“ und „Xena: Warrior Princess“. Im Gegensatz zu diesen beiden Fantasy-Serien nimmt sich „Legend of the Seeker“ aber selbst ernst und hat keine (starken) selbstironischen Töne.

Legend of the Seeker“ beruht lose auf den Büchern der „The Sword of Truth“-Reihe von Terry Goodkind, nimmt sich aber deutliche Freiheiten gegenüber diesen heraus. Buchkenner sollen recht enttäuscht von der Umsetzung gewesen sein, was aber nicht deren Qualitäten spricht.

In den Vereinigten Staaten erreichte die Serie einen ordentlichen Erfolg auf Randsendeplätzen. Derzeit wird bereits eine zweite Staffel produziert.

Prämisse

Richard war ein Neugeborener, der die Prophezeiung erfüllen sollte, den Tyrannen seines Landes, den dunklen Zauberer Darken Rahl (Craig Parker) zu besiegen. Denn Richard würde ein Seeker of Truth werden, ein Held, wie es ihn nur einmal alle paar Hundert Jahre gibt. Die Reihe der Seeker ist durch das Sword of Truth verbunden, das es einem Seeker erlaubt, auf die Kräfte seiner Vorgänger zurück zu greifen.

Darken Rahl, in bester Schurken-Tradition, ließ in Kenntnis der Prophezeiung vorsichtshalber alle Kinder in Richards Geburtsstadt ermorden. Richard entkam. Sogar sehr weit, in ein durch eine undurchdringliche mystische Barriere von Rahls Einflussgebiet abgegrenztes Gebiet. Dort wurde Baby-Richard adoptiert.

Anstatt ihn die Fähigkeiten eines Seekers beizubringen, entschloss sich sein Retter, der Magier Zeddicus Zu'l Zorander, Richard seine Kindheit genießen zu lassen. Zed, wie sich Zeddicus nannte, ließ sich als mürrischer alter Mann am Dorfrand nieder und galt als verrückt. So entwickelte sich Richard zu einem aufgeweckten, hilfsbereiten jungen Mann, blieb aber eben doch „provinziell“.

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Bernd Michael Krannich am Sonntag, 11.Oktober 2009 06.00 Uhr

© serienjunkies.de KG, Alle Rechte vorbehalten.

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9 Leserkommentare

SaschaW vor 3 Jahren:

Das ging aber fix. Ich habe die erste Staffel geliebt. Zum einen ist die Buchvorlage von Goodkind fantastisch und zum anderen hat Raimi soviel Liebe in die Serie gesteckt, dass man einfach reinschauen muss. Gerade die zweite Hälfte der ersten Staffel war ein absolutes Highlight. Da wurde jede Folge besser.

Die Serie hält sich nicht umbedingt an die Bücher, jedoch sind wichtige Elemente enthalten. Das war mir persönlich sehr wichtig. Zudem sind die Hauptdarsteller einfach erstklassig besetzt.

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Nenalgen vor 3 Jahren:Platz 96 in der Community Top-100

...und in den Nebenfiguren begegnet dem Xena- und Hercules-Fan so manches bekannte Gesicht... :-)

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bmk vor 3 Jahren:Platz 28 in der Community Top-100

... und von den Star-Wars- und Herr-der-Ringe-Flmen

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Iwanttobelieve vor 3 Jahren:

"Die Serie hält sich nicht umbedingt an die Bücher, jedoch sind wichtige Elemente enthalten. Das war mir persönlich sehr wichtig."

Also ich hab heute zwar nur die beiden ersten Folgen gesehen, aber mir scheint es so als wäre keine einzige Figur und kein einziger Handlungsstrang orginalgetreu umgesetzt worden.

Natürlich kann man bei einer Romanumstzung nicht erwarten dass alles eins zu eins übernommen wird, aber hier wurde nun wirklich fast alles verändert.

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SaschaW vor 3 Jahren:

Bitte was? Der einzige Unterschied wäre Kahlan, die gerade im ersten Buch ja relativ verwundbar erscheint (im Bezug auf die Grenze). Ansonsten ist Richard in meinen Augen ein 1:1 Abbild seiner Buchvorlage. Gleiches gilt für Zed.

Der Haupthandlungsstrang wurde leicht verändert. Da wird in den nächsten Folgen aber noch einiges wieder in die richtigen Bahnen gelenkt. Gerade im Bezug auf das Buch.

Eine 1 zu 1 Umsetzung hätte sich halt nicht angeboten, da Richard in den Büchern ja viel nachdenkt. Gerade im Bezug auf seinen (dort schon) verstorbenen Vater und das auswendig gelernte Buch.

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sergej vor 3 Jahren:Platz 71 in der Community Top-100

Weiß jetzt nicht ob er schon vorkommt, aber Darken Rahl ist anders, z.B. soll er im Buch blond sein und in der Serie schwarzhaarig, jedenfalls ändert sich zum Ende hin noch genug, was teilweise Handlungsstränge aus dem Buch sogar verhindert. Man sollte die Serie nicht als Buch Verfilmung sehen, sondern als eigene Serie die auf dem Buch basiert, mit gleichen Charakteren. Ich finde die Serie gut, die zweite Staffel soll noch weniger mit dem Buch zu tun haben.

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Iwanttobelieve vor 3 Jahren:

Selbst wenn wir uns nur auf den namensgebenden Sucher beschränken sehe ich da schon große Unterschiede:

Nach 2 Folgen (vielleicht ändert sich das ja noch im Laufe der Serie) scheint die Beschreibung für den Sucher der Wahrheit zu sein:

prophezeiter Held, der mit magischem Schwert und magischem Buch (Sucher-Lehrbuch???) den Oberbösen töten soll.

Im Buch dagegen ist das was den wahren Sucher ausmacht eben nicht die Fähigkeit andere Leute aufzuschlitzen sondern

vielmehr eine Gabe wie man sie vielleicht von Patrick Jane (The Mentalist) kennt: Zusammenhänge erkennen die sonst

niemand sieht.

Und diese Gabe ist es auch die ihn letztendlich siegen läßt und nicht das Schwert das gegen Darken Rahl eh nichts nützt.

In den ersten beiden Folgen habe ich von diesem Richard nichts gesehen, es gibt nur das übliche "naiver Junge wird

zum mächtigen Schwertschwinger"-Klischee.

Die Serie ist ja nicht schlecht gemacht, aber in meinen Augen wurde zu viel von dem verändert, was die Bücher tatsächlich ausmacht. Naja schaun wir mal wie die weiteren Folgen so sind ...

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sergej vor 3 Jahren:Platz 71 in der Community Top-100

@Iwanttobelieve

Wie gesagt man sollte die Serie nicht mit dem Buch vergleichen, Richard hat nach S1 nicht das was er nach den ersten zwei Büchern hat, egal ist trotzdem eine gute "eigenständige" Serie.

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DeDimo vor 3 Jahren:

Ich habe mich auf jeden Fall riesig gefreut über diese Serie.

Habe die Bücher schon verschlungen. Mit der Serie geht's mir genauso.

Das einzige das mich etwas stört sind die übertrieben oft eingesetzten SlowMotion Szenen, gerade bei Kämpfen bei jeder 2. Bewegung ---> SlowMo... Ansonsten ist das meine momentante Lieblingserie hat gerade Supernatural/Mentalist/Heroes/Lost verdrdrängt :-)

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