Play By Day: Alex O'Loughlin in «Three Rivers»

Die Ärzte des „Three Rivers“: (v.l.) Katherine Moennig, Alex O'Laughlin, Christopher J. Hanke und Daniel Henney
© CBS / Foto: George Holz
Zwischen „The Amazing Race“ und „Cold Case“ läuft heute Abend beim US-Broadcaster CBS die neue Ärzte-Serie „Three Rivers“ an. Ob Augenweide Alex O'Loughlin ausreicht, um die Mediziner-Serie am Leben zu erhalten?
Das, was am meisten für die Serie „Three Rivers“ sprechen dürfte ist, dass der Pilot nach der Serienbestellung komplett neu gedreht wurde. Zwei Neubesetzungen, starke Kritik an einigen Elementen des ursprünglichen Piloten und der Wechsel des Drehorts ließen das angezeigt erscheinen.
„Three Rivers“, das ist der Name eines Transplantationskrankenhauses in Pittsburgh. Dort wurde auch die ursprüngliche Pilotepisode gedreht, in der Ex-„Moonlight“ Darsteller Alex O'Loughlin in äußerst figurbetonender Kleidung herum laufen durfte.
Beides hat sich in der Neuauflage geändert. O'Loughlins Dr. Andy Yablonski darf nun angemessenere Arztkleidung tragen, und gedreht wird kostengünstig(er) in Los Angeles. Im Zentrum der Serie stehen Transplantationen jeder Art. Dabei wird zum einen in jeder Episode der spätere Organspender eingeführt und gezeigt, durch welche Umstände dieser zum späteren Spender wird. Ebenso mit dem späteren Empfänger. Als feste Größe dazwischen das Team der Transplantationsärzte aus dem Krankenhaus. Dabei soll der Titel „Three Rivers“ auch bedeuten, dass die Handlung aus drei unterschiedlichen Perspektiven - Spender, Ärzte, Empfänger - erzählt wird.
Neben Dr. Yablonski gehören auch noch die beiden weiteren Ärzte Dr. Miranda Foster (Katherine Moennig, „The L Word“) und Dr. David Lee (Daniel Henney) dem direkten Transplantationsteam an, die gemeinsame Vorgesetzte ist Dr. Sophia Jordan (Alfre Woodard, „My Own Worst Enemy“, „Desperate Housewives“).
Weiterhin zum Krankenhaus-Team gehören Ryan Abbott (Christopher J. Hanke) und Pam Acosta (Justina Machado, „Six Feet Under“, „Missing“). Während Abbott die schwierige Aufgabe zufällt, die Hinterbliebenen von der Notwendigkeit einer Organspende zu überzeugen, fungiert Acosta als Yablonskis Assistentin.
Alles in Allem wird „Three Rivers“ von den US-Kritikern als eher durchschnittliche Mediziner-Ware eingeschätzt. Das Überleben der Serie hängt wohl zu einem nicht geringen Anteil davon ab, wie viele weibliche Zuschauer der nett anzuschauende australische Darsteller Alex O'Loughlin der Timeslot-Konkurrenz von den „Desperate Housewives“ (ABC) wird abluchsen können. Während die Handlung der ursprünglichen Episode als sehr durchschaubar beschrieben wurde, soll die Serie nach dem Neudreh des Piloten aber durchaus Potenzial zur Entwicklung haben.
Bernd Michael Krannich am Sonntag, 4.Oktober 2009 10.00 Uhr
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