Play By Day: «FlashForward» to «Grey's Anatomy»


Die Hauptdarsteller aus „FlashForward“
© 2009 ABC // ABC Studios

Mit zwei Knallern geht ABC heute ins Rennen: Mit „FlashForward“ startet eine der vielversprechendsten SciFi-Serien seit langem, mit „Grey's Antomy“ in einer Doppelepisode geht eine beliebte Serie nach einem aufregenden Cliffhanger weiter.

Das einzige Problem, dass ABC mit seinem heiß erwarteten Serien am Donnerstag hat: Sie passen nicht zu einander. Während „Grey's Anatomy“ bereits seit Jahren in starkem Maße ein vornehmlich weibliches Publikum anzieht, dürfte „FlashForward“ doch eher für ein männliches Publikum interessant sein - statistisch gesprochen.

„Play By Day: «FlashForward» to «Grey's Anatomy»“ nachzulesen bei Serienjunkies

So ist die Frage, ob die potentiellen Zuschauer denn auch wirklich den ganzen Abend beim Sender bleiben wird, ob sich das ergibt, was man gemeinhin einen Publikumsfluss nennt. Oder ob die beiden Sendungen heute jede für sich kämpfen müssen. Das könnte zur Folge haben, dass die Zuschauer lieber einen anderen Sender schauen und dann ihre jeweilige ABC-Sendung aufzeichnen - schlecht für die Einschaltquoten und die Refinazierung der Serien.

FlashForward

Über diese Serie wurde im Vorhinein bereits soviel bekannt und spekuliert, dass hier nur das wichtigste wiedergegeben werden soll. Wer bisher noch nichts von der Serie erfahren hat, der sollte sie sich einfach mal anschauen.

Prämisse
In einem Moment verändert sich die Welt. Alle Menschen werden für genau 2 Minuten und 17 Sekunden ohnmächtig. Alle wachen gleichzeitig wieder auf. Nun, alle, die das Ereignis überleben - denn 137 Sekunden ohne menschliche Aufsicht sorgen für Chaos auf dem ganzen Planeten: Unzählige Autounfälle passieren, zahllose Flugzeuge stürzen ab und weitere Katastrophen ergeben sich.

Schnell wird klar, dass es sich um ein globales Ereignis gehandelt hat und alle 6+ Milliarden Menschen betroffen hat. Bald kristallisiert sich heraus, dass die meisten Menschen dabei eine Art intensive Erinnerung hatten, die sehr real erschien. Kurz darauf wird gewiss, dass jeder Mensch den selben Zeitabschnitt von eben 137 Sekunden dauer zu einem Zeitpunkt etwa sechs Monate in der Zukunft gesehen hat.

Dabei hat jeder dieser Menschen mehr oder weniger etwas über die Zukunft erfahren: Manche lasen gerade die Zeitung, andere waren bei bedeutenden Ereignissen dabei oder bei doch in Situationen, in denen sie etwas über die Entwicklung ihrer eigenen oder globalen Zukunft erfahren konnten.

Beim FBI von Los Angeles sah Mark Benford (Joseph Fiennes) sich dabei, wie er eben jenes Phänomen am Untersuchen war, wie er vor einer Wand stand, an der die verschiedensten Hinweise montiert waren. Und so wird ihm, in einer Art selbsterfüllender Prophezeiung, die Ermittlung in der Sache übertragen.

Benford und sein Umfeld stehen im Zentrum der Serie. Durch sie wird in der Serie die Frage aufgearbeitet werden: „Was wäre, wenn Du Deine Zukunft bereits kennen würdest?“ Denn bei den wichtigen Fragen nach dem „Wer“, „Warum“ und „Wie“ (und vielleicht: „Wiederholt?“) drängt sich doch für jeden der Beteiligten die Frage nach der eigenen Zukunft auf. Für manche wurde die schreckliche Gegenwart zu einer Hoffnung auf die Zukunft, für andere umgekehrt. Und was ist mit denjenigen, die sich sicher sind, keinen Flash Forward gehabt zu haben? Haben sie keine Zukunft?

Die Produzenten versprechen ...
Die Produzenten haben versprochen, dass sie die Inhalte der ersten Staffel bereits sehr genau entwickelt haben. Man will das Problem anderer Serie vermeiden, wo manche Frage gestellt wurden, die dann nicht beantwortet werden konnten. So versprechen die Verantwortlichen, dass ihnen dies nicht passieren wird: Am Ende der ersten Staffel - wenn die Erzählhandlung den Zeitpunkt eingeholt haben wird, den die Menschen in ihrem FlashForward gesehen haben - sollen fast alle Geheimnisse aufgelöst sein. Bis auf die Frage nach dem Grund für den Flash. Die Handlung der Serie sei zudem auf mindestens drei Jahre ausgelegt.

Hintergrund
FlashForward“ beruht auf der Grundidee eines Buches von Robert R. Sawyer. Zwar sind das Grundprinzip und die Grundprobleme beibehalten worden, jedoch wurden unzählige Details verändert. Auch hat man schon vorab verkündet, dass man natürlich nicht die Auflösung aus dem Buch verwenden werde- dort übrigens auf der ersten Seite zu finden. Sawyer arbeitet auch beratend an der Serie mit und schreibt eines der Drehbücher der ersten Staffel.

Der Trailer

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Bernd Michael Krannich am Donnerstag, 24.September 2009 06.00 Uhr

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4 Leserkommentare

iMars89 vor 3 Jahren:Platz 96 in der Community Top-100

Kommt FlashForward nicht erst nächste Woche? Aber so ists natürlich besser! Freu mich schon total! Auch auf Grey's! Hätte ja nicht gedacht dass die Serie mich wieder zurückgewinnt!

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sergej vor 3 Jahren:Platz 71 in der Community Top-100

@Seit fast einer Woche gibt es die erste Folge sogar schon im Internet, aber in so einer schlechten Qualität (und auch noch 4:3), das jeder der es noch nicht gesehen hat die paar Stunden noch warten kann, da Folge zwei ja eh noch auf sich warten läßt, auf jeden Fall ist der Pilot klasse und am Ende der Folge wird Spannung für die nächste aufgebaut, wenn die Serie das hält dann guck ich die auf jeden Fall weiter.

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Ri:ka vor 3 Jahren:Platz 97 in der Community Top-100

ok, hab mir jetzt auch die erste folge angeguckt und bin eher enttäuscht. die idee und die flash-forward-story sind sehr gut soweit, spannend etc. aber die figuren sind ... ehem. die dialoge sind allesamt unlogisch, die reaktionen unnachvollziehbar. es kam mir so vor, als ob die schauspieler das ganze kein bisschen ernst nehmen. ich werde noch ein paar folgen weiterschauen: mal sehen ob die 'story' sich schnell genug entwickelt. falls nicht, gibt es bei den geschichten der einzelnen personen wohl kaum etwas sehenswertes, wenn's so weitergeht.

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Ri:ka vor 3 Jahren:Platz 97 in der Community Top-100

ps: ich war überrascht Seth MacFarlane schauspielern zu sehen, haha

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