Nip/Tuck: Kelly Carlson mit «Fett»-Trauma

Kelly Carlson als Kimber Henry in „Nip/Tuck“
© FX Networks / Foto: Prashant Gupta
Für die Dreharbeiten an den letzten Folgen zu „Nip/Tuck“ musste Darstellerin Kelly Carlson sich besonders malträtieren lassen: Sie wurde in eine Körperprothese gezwängt, die deutliches Übergewicht simulieren sollte. Da das ganze sehr zeitaufwändig und körperlich sehr anstrengend war, musste die Darstellerin Tribut zollen.
Schauspielerei ist nicht immer eitel Sonnenschein. Bisweilen werden den Darstellern auch körperliche Höchstleistungen oder die Arbeit in sehr unangenehmen Bedingungen abverlangt. Für „Nip/Tuck“-Darstellerin Kelly Carlson war solch ein Moment, als sie in einer Traumsequenz ihrer Serie einen sogenannten Fat-Suit anlegen musste. Von der engen und schweren Maske wurde die Darstellerin sogar kurzzeitig ohnmächtig.
In einem Traum von Dr. Troy (Julian McMahon) legt Kimber, Carlsons Charakter, 130 Kilo zu. Dafür musste die Darstellerin in eine Spezialmaske gezwängt werden. „Der Prozess ist schrecklich. Es dauerte sechs oder sieben Stunden. Es fängt damit an, dass sie einen Abdruck des Körpers machen, vom Hals bis zu den Füßen. Man muss die ganze Zeit stehen, während es aushärtet. Es wird sehr beklemmend, und man kann dabei ohnmächtig werden - was mir passiert ist.“
Fragt sich nun, wer die schlimmeren Qualen erleiden musste: Die Darstellerin, die sich sieben Stunden lang quälte, oder die fiktive, von Äußerlichkeiten besessenen Figur Troy, der die Vorstellung einer vollkommen veränderten Kimba ertragen muss, die er vermutlich so bald nicht mehr los wird.
Bernd Michael Krannich am Montag, 23.November 2009 18.00 Uhr
4 Leserkommentare
| johnny_drama vor 3 Jahren: | Platz 17 in der Community Top-100 |
kleine anmerkung: sie heißt kimber | |
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| dayvid vor 3 Jahren: | Platz 90 in der Community Top-100 |
Die Figur heißt Kimber, nicht Kimba ^^ Was Nip/Tuck angeht bin ich eigentlich sehr zurfrieden mit der momentanen Staffel...schade nur dass man fast ein Jahr auf die allerletzten Folgen warten muss... | |
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| wibi44 vor 3 Jahren: | Platz 6 in der Community Top-100 |
Nip/Tuck war so eine erfreuliche Erscheinung im oft so überkriminalisierten Seriendschungel. Ähnlich wie "Six Feet under" eine völlig unerwartete Kategorie, die richtig Spass gemacht hat. Und die Serienschöpfer haben auch hier erkannt, dass man auf dem Höhepunkt Schluss macht. Lieber was Neues als das gute Alte irgendwann zu Tode zu leiern. Und wie meine Vorkommentatoren richtig bemerkten, sie heißt Kimber - schließlich ist sie ja kein Löwenjunges. | |
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| bmk vor 3 Jahren: | Platz 29 in der Community Top-100 |
Hu, da ist man einmal 24 Stunden offline .... fixed! | |
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