Das deutsche Onlinemagazin myFanbase hat den Dekadenwechsel zum Anlass genommen, um die einflussreichsten amerikanischen Fernsehserien der Jahre zwischen 2000 und 2009 zu küren. Auf der Siegerliste standen 35 Serien von „Deadwood“ bis „Curb Your Enthusiasm“.
Wie kaum eine andere Dekade hat der Zeitraum zwischen 2000 und 2009 die Entwicklungen in der Serienwelt angestoßen und voran gebracht. Den jüngsten Jahres- (und damit Jahrzehntwechsel) haben die Autoren des Onlinemagazins myFanbase zum Anlass genommen und die 35 herausragendsten Serien jener Zeit gekürt, die aus den Vereinigten Staaten stammen. Dabei weißt Chefredakteuerin Annika Leichner darauf hin, dass die Dekade ebenfalls in Sachen Verbreitungsgeschwindigkeit neuer Formate rund um den Globus Berge versetzt habe und daher noch nie so ein großes Interesse an amerikanischen Formaten geherrscht hat, wie heute.
„myFanbase kürt die wichtigsten Serien 2000 bis 2009“ nachzulesen bei Serienjunkies
Zur besseren Übersichtlichkeit wurden die Serien in die vier Bereiche Drama, Comedy, Crime beziehungsweise Mystery/Sci-Fi unterteilt und von den Autoren der Seite jeweils jene Serien hervorgehoben, die einen hervorragenden Einfluss auf die Popkultur und die Weiterentwicklung des jeweiligen Genres hatten - also die teils noch rauen Vorreiter, nicht notwendiger Weise die optimierten und verfeinerten Nachfolgemodelle.
So kommt es, dass unter den von myFanbase ausgewählten Serien neben langlebigen und erfolgreichen modernen Klassikern wie „CSI: Crime Scene Investigation“ (CBS) und „24“ (FOX) auch kleine, vom Mainstream übersehene Schätze wie das kurzlebige „Firefly“ (FOX) aber auch „Carnivale“ und „Big Love“ (beide HBO) zu finden sind.
In der Tat, die Liste erscheint subjektiv und willkürlich. Würde hinter deren Auflistung eine professionelle Intention stehen, würde annähernd jeder Akademiker 5,0 drunter schreiben. Mehr als eine Auflistung von Serientiteln samt grobem Umriss ist es nicht. "Warum steht diese Serie auf der Liste?", "Was zeichnet diese Serie aus und welchen Einfluss hatte sie auf Was?", usw. Würde bspw. in der Sparte Drama eine Serie wie "Commander in Chief" dabei stehen, mit dem Hinweis erste weibliche Präsidentin der Vereinigten Staaten, brachte die US-Zuschauer dazu über alternative Archetypen (bspw. Farbige) im Präsidentenamt nachzudenken und Obama zuwählen, oder, oder, oder. (war jetzt nur eine Hypothese, deren Wahrheitsgehalt hier nicht zur Debatte steht). Oder so eine Serie wie "The Shield", oder von mir aus auch "Dexter", in der der typische Antagonist der Protagonist ist und der Antiklimax darin besteht, wie sich eben dieser aus der Schlinge befreit und doch wieder davon kommt.
Also summa summa-rum ist diese Liste wirklich nur eine Liste, oder um es in Anlehnung an die Tautologie von Gertrude Stein zu sagen: "Eine Liste ist eine Liste ist eine Liste", nicht mehr und nicht weniger.
Nebenbei, macht ihr es doch bitte besser, ihr wisst ja jetzt worauf es ankommt und Herr Tinchev hat IMHO das Zeug dazu. Also mit semi-akademischen Ansatz ist da schon viel rauszuholen. Ich will nicht nur eine Aufzählung von tollen Serientiteln, sondern das "Warum" ist meines Erachtens mindestens genauso spannend wie die Frage, ist meine Lieblingsserie in der Liste dabei und wenn ja, auf welchem Platz steht sie.
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zuletzt geändert:26.01.2010 20:04
3. cassi:Am Dienstag, 26.Januar 2010 um 21.12 Uhr:
OMG "O.C" und "The Wire" in einer Liste! Ich lach mich schief.
Sehr sehr merkwürdige Liste. Vor allem die Begründungen warum eine Serie aufgelistet wird, ist so unterschiedlich, dass man wenn man die gleichen Prinzipen auf eine andere Serie anwenden würde, diese wieder von der Liste genommen werden könnte. Ich hätte es besser gefunden, wenn man an die ganze Sache etwas einheitlicher heran gegegangen wäre. So lesen sich die Argumente, eher wie eine Fanbeschreibung, warum seine Serie, die Beste überhaupt ist.
4. hamsterdam:Am Dienstag, 26.Januar 2010 um 22.09 Uhr:
sszdh, was ist dir denn an den Erklärungen nicht genug? Die, die ich gelesen habe sind alle eine gute Mischung aus Inhalt, Bedeutung und Hintergrund. Klar kann man über die meisten seitenweise Abhandlungen schreiben, aber für eine kurze Übersicht ist es gut gelungen. Aufjedenfall ist die Lichtjahre besser als das, was SJ hier vor ner Weile veröffentlicht hat. Ich denke, die meisten Kritiker würden damit übereinstimmen...
Persönlich würde ich noch HIMYM zu Comedy dazu nehmen, aber sonst hab ich nix daran auszusetzen. Das sind bestimmt die besten, einflussreichsten und wichtigsten Ami Serien der letzten 10 Jahre.
Wäre schön wenn es sowas auch über UK Serien gäbe... da kenn ich leider noch zu wenige...
6. ufokoenig:Am Mittwoch, 27.Januar 2010 um 00.32 Uhr:
@Steve:
Hinweise zu britischen Serien sind echt Mangelware. Vielleicht interessiert Dich die relativ neue Seite www.brittv.de. Da gibt's (vorerst noch wenige) Inhaltsangaben und im Forum subjektive Empfehlungen von Lieblingsserien.
8. wibi44:Am Mittwoch, 27.Januar 2010 um 10.03 Uhr:
Die Liste an sich finde ich ziemlich gut und die Auswahl sehr gelungen. Aber auch ich kritisiere, dass ein echter Kommentar zu jeder Serie fehlt. Es ist eine einfache Auflistung mit Inhaltsangabe, das "Warum" wurde so gut wie ganz weggelassen.
9. Balivandi:Am Mittwoch, 27.Januar 2010 um 15.11 Uhr:
also unter comedy finde ich fehlt auch noch friends lief ja immerhin bis 2004 ... aber die listen haben doch eh immer ihre kritiker ... ich meine dem einen fehlt diese serien, den anderen die, dem einen genügt diese erklärung und der andere bemängelt es ... man sollte so etwas einfach nur lassen ... oder die liste in erfolgreichste serien im ersten jahrzehnt machen und dann von fakten wie einschaltqouten im amerikanischen sowie im deutschen ausgehen, oder im internet nach der fanbase z.bsp. aber habe das auch zu wenig kenntnisse von daher... am besten denke ich ist es einfach es zu lassen ...
11. inspiron:Am Donnerstag, 28.Januar 2010 um 14.37 Uhr:
Ein Stromausfall mit nachfolgendem starkem Spannungsabfall in Teilen des Mainzer Stromnetzes hat am Dienstag, 9. März 2010, kurz vor 9.00 Uhr die Ausstrahlung des ZDF-Programms sowie seiner Partner- und Digitalkanäle lahmgelegt. Zwar konnte der erste Stromausfall noch von den Notversorgungseinrichtungen aufgefangen werden, ein folgender weiterer Spannungsabfall jedoch führte zum Zusammenbruch der zentralen Computersysteme, die im ZDF-Sendezentrum in Mainz die Ausstrahlung der Fernsehprogramme steuern. Nach einer halben Stunde war die Programmausstrahlung wieder möglich.
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