Movie 43: Schämen sich die Stars für ihren Auftritt in der Komödie?

movie 43
Bilder zu „Movie 43“
(c) Relativity Media

Selten hat ein Film in den vergangenen Jahren einen solchen All-Star-Cast aufweisen können, wie Movie 43. Trotzdem ist es extrem still um den Streifen. Warum will keiner der Darsteller für den Streifen werben? Haben sie Angst sich zu blamieren?

Wir haben Euch in den vergangenen Wochen schon an vielen Stellen von Peter Farrellys neuer Komödie - dem Ensemblefilm - Movie 43 berichtet. Die Trailer und Bilder, die zu Promotionszwecken ihren Weg ins Netz fanden, waren dabei an manchen Stellen durchaus witzig anzuschauen. Aber vor allem der große All-Star-Cast des Streifens hatte unsere Neugier geweckt. Eine Rolle im Film haben Halle Berry, Emma Stone, Hugh Jackman, Kate Winslet und und und... Warum also ist der Film nicht längst in aller Munde? Warum äußert sich keiner der teilnehmenden Stars zu Movie 43?

„Movie 43: Schämen sich die Stars für ihren Auftritt in der Komödie?“ nachzulesen bei Serienjunkies

Eine Reihe von News-Beiträgen, die derzeit durchs Netz geistern, könnten mögliche Antworten für dieses erstaunliche Phänomen liefern. Die Quintessenz der angesprochenen Artikel ist im Wesentlichen stets die gleiche: Viele der Darsteller in Movie 43 schämen sich mittlerweile so gewaltig für ihre Teilnahme an dem Film, dass sie davon nichts mehr wissen wollen. Es kommen sogar Mutmaßungen auf, Relativity Media habe den Film still und heimlich in die Kinos bringen wollen, damit sich nicht die versammelte Pressemeute auf den Streifen stürzt. Jezebel, Vulture und die International Business Times beziehen sich in ihren entsprechenden Artikeln auf einen Beitrag der New York Post zum Film. Dort ist zu lesen, dass Peter Farrelly zwar abstreitet, das Studio habe „Movie 43“ klammheimlich in die Kinos bringen wollen.

Der Filmemacher bestätigt laut Vulture aber auch, dass viele der Stars nicht länger mit dem Film in Verbindung gebracht werden wollen, weil er so schlecht sei. So soll Richard Gere versucht haben, von seinem Engagement zurückzutreten. Das einzige was Farrelly dazu zu sagen hatte, war jedoch: „Sie wollten eindeutig raus! Aber wir haben sie nicht gelassen.“

Dieses Statement deutet schon an, wie das Mastermind hinter Filmen wie „Dumm und Dümmer“ oder „Verrückt nach Mary“ über seinen neuen Streifen denkt (obgleich „neu“ auch nicht wirklich zutrifft - der Film befindet sich schon seit Jahren in der Mache). In einem Interview mit ComingSoon nahm Farrelly kein Blatt vor den Mund, als es darum ging, seine Erwartungen an Movie 43 zu formulieren. Die Komödie, so Farrelly, würde bei Rotten Tomatoes nicht mehr als 13 von hundert möglichen Punkten bekommen. Wer soll sich den Streifen aber geben, wenn schon der Macher des Films keine sonderlich hohen Erwartungen in ihn hat? Auch bei der Antwort auf diese Frage gibt sich Farrelly ganz unbefangen: „(Der Film) wird keine guten Kritiken bekommen. Aber unter College-Kids wird er ein Riesen-Erfolg sein.

Movie 43: Einfach nur ekelig?

Aber was genau ist es nun eigentlich, dass an Movie 43 so schlecht sein soll, dass sich angeblich so viele Beteiligte mittlerweile dafür schämen? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Denn bislang sind Besprechungen des Films noch Mangelware. Aber ein Wort fällt in diesem Zusammenhang auf den englischsprachigen Seiten immer wieder - „gross“ - zu deutsch: eklig.

Nun waren auch die anderen Filme, die Ferrelly zumeist mit seinem Bruder drehte, nicht gerade feingeistige Ergüsse und voll von zotigem Humor. Aber den Medienberichten zufolge sind die kleinen Episodenfilme, aus denen der Streifen zusammengesetzt ist, möglicherweise nur noch krampfhaft darauf aus, das Publikum mit „Tabu“-Brüchen zu schockieren.

Wie dem auch sei. Dass die Produktion auch ansonsten nicht eben rund lief, lässt sich daran erkennen, dass in erwähntem ComingSoon-Interview vermerkt ist, Farrelly habe sich Tage nach dem Gespräch noch einmal in der Redaktion gemeldet und gesagt, die Rahmenhandlung, die die einzelnen Kurzfilme in Movie 43 verbindet, sei noch einmal komplett ausgetauscht worden. Jetzt wird in eben dieser Rahmenhandlung nicht mehr auf die Jagd nach „Movie 43“ gegangen. Vielmehr versuche ein verzweifelter Hollywoodproduzent, verschiedene Ideen für Filme bei großen Studios zu bewerben und würde dabei immer verzweifelter. Wenn nur einige Tage vor dem Release in den USA (dort am 25. Januar und in Deutschland am 24. Januar) noch so wesentliche Aspekte des Films geändert werden, dann kann einen das schon sehr hellhörig machen.

Unsere Kritik zu 'Movie 43' könnt Ihr ab Donnerstag auf Filmjunkies.de lesen.

Kurzinfos zu 'Movie 43'

Movie 43 ist ein Comedy-Projekt, welches insgesamt aus 25 verschiedenen Segmenten besteht und von neun verschiedenen Regisseuren inszeniert wird. Die Starpower, die die Macher dabei mit sich bringen, ist hingegen kaum zählbar. Mit dabei sind unter anderem Emma Stone, Kate Winslet, Stephen Merchant, Halle Berry, Hugh Jackman, Gerard Butler (als Zwerg!), Johnny Knoxville, Seann William Scott, Elizabeth Banks, Kristen Bell, Kate Bosworth, Naomi Watts, Kieran Culkin, Anna Faris, Richard Gere, Snooki, Josh Duhamel, Terrence Howard, Justin Long, Christopher Mintz-Plasse, Chloe Grace Moretz, Liev Schreiber, Tony Shalhoub und Uma Thurman.

Schon am 24. Januar läuft Movie 43 in den deutschen Kinos an.


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