Moonves: Kostenersparnis durch den Streik

Der Streik war gut für CBS, so Leslie Moonves. Wenn er da nicht mal die Schauspieler-Gewerkschaft auf den falschen Gedanken bringt...
(c) CBS Corp.
Dadurch, dass CBS die Hälfte aller Rahmenverträge mit Autoren und Produzenten kündigen konnte (dank der Regelung über das Eintreten einer „höheren Gewalt“) und die Zahl der anstehenden Piloten massiv gesunken ist, sei das Unternehmen in der Lage gewesen, seine Ausgaben auf eine Art und Weise zu reduzieren, die „uns erlauben wird, in Zukunft viel effizienter zu arbeiten.“
Moonves erklärte, dass es in der Vergangenheit sowohl hinsichtlich der Rahmenverträge als auch hinsichtlich der Piloten einige Verschwendung gegeben hätte, der man nun Herr geworden sei: „Man muss keine 5 Millionen Dollar für einen Piloten ausgeben.“ Die Upfronts des Senders sollen wie geplant im Mai in der Carnegie Hall stattfinden, allerdings werde es in diesem Jahr weniger „Bells and Whistles“ geben.
Insgesamt habe CBS den Streik auch deshalb so gut überstanden, weil man mit Serien wie „CSI: Crime Scene Investigation“ und „Two And A Half Men“ Formate im Programm habe, die sich sehr gut wiederholen liessen. Nichtsdestotrotz gestand Moonves die Notwendigkeit ein, neue Hitserien für den Sender zu finden.

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