Kiefer Sutherland einigt sich mit Designer
Anklage wegen Körperverletzung gegen Schauspieler wohl vor der Einstellung.

Kiefer Sutherland als Jack Bauer in „24“
(c) 2009 FOX
Der Modedesigner Jack McCollough hatte den Schauspieler Kiefer Sutherland angezeigt, weil dieser ihm in einem kurzen Streit angeblich die Nase gebrochen hatte. Nun einigten sich die beiden. Damit könnte die gerichtliche Anklage gegen den Darsteller fallen gelassen werden.
Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in New York war es Anfang Mai zu einem Vorfall gekommen, über dessen genauen Hergang sich die Beteiligten nach wie vor streiten (Serienjunkies vom 6. Mai 2009). Modedesigner Jake McCollough soll dabei die Darstellerin Brooke Shields („Lipstick Jungle“) unsanft angerempelt haben, so dass sie zu Boden ging. Ihr damaliger Gesprächspartner Kiefer Sutherland (Jack Bauer in „24“) soll daraufhin den Designer zu einer Entschuldigung aufgefordert haben.
Zwischen den beiden Männern sei es daraufhin zu einer kurzen Handgemenge gekommen, so Presseberichte. Der Designer habe den Schauspieler von sich gestoßen, dieser sich mit einer Kopfnuss revanchiert. Der Designer soll eine gebrochene Nase davon getragen haben.
Zumindest erstattete McCollough Anzeige gegen Sutherland (Serienjunkies vom 8. Mai 2009). Dieser wurde daraufhin im Beisein eines Anwalts bei der Polizei vorstellig, machte aber keine eigene Aussage. Sutherland hat wegen zweier früherer Anklagen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss bereits Bewährung. Je nach Urteil in diesem Fall könnte sie aufgehoben werden, und der Schauspieler käme erneut ins Gefängnis (Serienjunkies vom 21. Januar 2008).
Auch betroffen ist Darstellerin Brooke Shields. Zunächst wurde in ihrem Namen eine Stellungnahme verbreitet, die Sutherland unangemessenes Verhalten unterstellte. Diese Aussage wies die Darstellerin später zurück: Sie sei nicht von ihr autorisiert gewesen. Zudem bemängelte die Darstellerin, dass sie, seit der Vorfall in die Presse gekommen sei, von Paparazzi verfolgt würde.
Nun sollen sich Sutherland und der Modesigner jedoch geeinigt haben. Dies gilt als Voraussetzung dafür, dass die Anklage gegen den Darsteller fallen gelassen wird. Ein Repräsentant Sutherlands sagte gegenüber der Presse, dass der Schauspieler der Vorfall leid tue, und er bedauere, dass der Designer dabei verletzt worden sei. Ein Schuldeingeständnis war dies nicht. McCollough ließ verlautbaren, dass er dem Darsteller nur das beste wünsche.
Am 22. Juni muss Sutherland nun aber wegen des laufenden Verfahrens noch vor einem New Yorker Richter erscheinen.
Bernd Michael Krannich am Samstag, 23.Mai 2009 15.00 Uhr
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