Kevin Smith vergleicht Star-Wars-Franchise mit Starbucks

kevin smith dogma silent bob
Kevin Smith (r.) als Silent Bob in „Dogma“
(c) Lionsgate

Star Wars ist aktuell in aller Munde, auch bei Filmemachern in Hollywood. Nach der Ankündigung diverser Spin-Offs überschlagen sich Fans mit ihren Prognosen. Regisseur Kevin Smith sieht Disney vor allem mit der finanziellen Macht gesegnet.

Eine Sache dürfte für Filmjunkies und Filmfans in den nächsten Jahren ziemlich klar feststehen: es erwartet uns eine ganze Menge Star Wars. Nicht nur eine neue Trilogie, die 2015 mit „Star Wars: Episode VII“ von Regisseur J.J. Abrams eingeläutet wird, kommt auf uns zu, sondern diverse Spin-Offs wurden bereits ebenfalls bestätigt. Mögliche Kandidaten für die Hauptfiguren sind aktuell unter anderem Han Solo, Boba Fett oder sogar Yoda (Star-Wars-Spin-Off-Filme offiziell bestätigt). Grund genug, um sich Sorgen darüber zu machen, ob diese großen Pläne Disneys nicht vielleicht zu einem ungewollten Jedi-Überdruss führen könnten. So gab Zack Stentz, Co-Autor des Films X-Men: Erste Entscheidung, gegenüber den Kollegen des Hollywood Reporters beispielsweise an: „Ich hoffe wirklich, dass diese neue Saat an talentierten Filmemachern die Welt von „Star Wars“ erweitern werden und sich nicht auf bekannten Boden zurückziehen oder unnötige Hintergrundgeschichten zu Figuren liefern, die sie nicht nötig haben.

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Kevin Smith, Regisseur solcher Filme wie „Dogma“ und „Clerks - Die Ladenhüter“, gilt als einer der größten prominenten Star-Wars-Fans überhaupt und meldete sich ebenfalls zum Thema zu Wort. Und auch wenn man nun erst einmal eher kritische Worte des Filmemachers gegenüber Disney erwarten würde, blickt Smith, trotz der kapitalistischen Methoden des Disney-Konzerns, doch eher positiv in die Zukunft, was die beliebte Sternensaga angeht:

„Jetzt da „Star Wars“ zum Disney-Imperium gehört, wird es so allgegenwärtig sein, wie Starbucks. Es ist nun so amerikanisch wie Baseball oder Apfelkuchen und so universell wie Coca-Cola (...) Star Wars ist vielleicht das letzte amerikanische Exportgut, auf das noch Verlass ist. Also ist es eine gute Sache, dass sie den Ansatz eines erweiterten Universums verfolgen. Figuren wie Yoda, Boba Fett und Han Solo eigene Filme zu geben, ist sowohl auf kreativer, wie auch auf finanzieller Ebene brillant.“

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Smith fährt weiterhin fort: „Star Wars war schon immer ein Riesengeschäft. Es ist eine Achterbahnfahrt in einem Freizeitpark: aufregend, spaßig und gut zur mehrfachen Nutzung. Und wenn man da die Bahn verlässt, hat man Lust ein T-Shirt oder eine Schneekugel zu kaufen. Disney hat Milliarden für Star Wars bezahlt, aber mit den Ankündigungen bezüglich JJ Abrams und den Spin-Offs werden sie bereits in den ersten 10 Jahren mehr als das doppelte wieder einspielen. Danach wird die finanzielle Macht mit ihnen sein. Für immer.

So unrecht könnte Kevin Smith mit seinen Aussagen gar nicht haben. Seit der Übernahme von Lucasfilm ist die Disney-Aktie bereits um immerhin 11% angestiegen.


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