Jason Biggs auf der Suche nach «True Love»

Jason Biggs im Film „My Best Friends Girl“
© 2008 Lionsgate
Filmdarsteller Jason Biggs macht mal wieder einen Vorstoß ins Fernsehen: Er übernimmt die Führungsrolle im Comedy-Piloten „Mad Love“. Weiterhin wurden Dan Fogler und Sarah Wright verpflichtet.
Wie in jeder Pilot-Season wagen auch in diesem Jahr einige Darsteller, deren Karriere bisher weitestgehend auf der Kinoleinwand stattgefunden hat, den Schritt ins Fernsehen. Dazu gehört jetzt auch Jason Biggs der in der Ensemble-Comedy „Mad Love“ das Aushängeschild sein wird. Zudem wurde für eine weitere Hauptrolle in dem Projekt Darsteller Dan Fogler angeworben.
Der 31-jährige Biggs wird dabei einen Anwalt spielen. Auf den ersten Blick verliebt er sich in eine schöne Unbekannte (bereits verpflichtete: Minka Kelly, (Serienjunkies vom 9. Februar 2010)) - während er sich in einer schon lange andauernden Beziehung zu einer anderen befindet. Biggs wurde durch zahlreiche Teenager-Filme bekannt, darunter vor allem die ersten „American Pie“-Filme. Im letzten Jahr war der Darsteller bereits bei der Pilotepisode zu „Happiness Isn't Everything“ (Serienjunkies vom 11. August 2009) dabei, woraus aber keine Serie entstand.
Einen weiteren Anwalt und Freund von Biggs Figur spielt der 33-jährige Dan Fogler. Allerdings glaubt dieser Charakter nicht wirklich daran, dass es so etwas wie Lieb wirklich gibt. Fogler hatte bisher ebenfalls hauptsächlich Rollen in Kinofilmen, aber auf einem wesentlich niedrigeren Niveau als Kollege Biggs.
Zudem hat Sarah Wright („Quintuplets“, „7th Heaven“, „The Loop“) im Piloten eine Rolle erhalten. Die Darstellerin porträtiert eine Angestellte von Connie (der vierten Hauptfigur von „Mad Love“, dargestellt von Ashley Austin Morris, (Serienjunkies vom 16. Februar 2010)).
Bernd Michael Krannich am Mittwoch, 10.März 2010 18.30 Uhr
2 Leserkommentare
| FrostySlith vor 2 Jahren: | |
Andauernd liest man nur von Anwaltsserien, wenn es um neue Serien geht. Haben wir nicht langsam mal genug davon... | |
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| TheDyingMonkey vor 2 Jahren: | Platz 92 in der Community Top-100 |
Tja, FrostySlith, man muss halt den Kontext sehen, in dem diese Serien entstehen. Der US-Fernsehmarkt ist halt in die nationale Kultur der USA eingebettet und da sind Anwälte nunmal neben Ärzten, Verbrechensbekämpfern und Soldaten elementare Figuren des eigenen Selbstverständnisses und des öffentlichen und privaten Interesses. Schau dir doch mal deutsche Produktionen an. Hier sind reguläre Firmenangestellte (wie die "Stromberger" oder die in Berlin Verliebten), Gesetzeshüter (seien es jetzt Streifenpolizisten, Kommissare oder die Küstenwache), Familienklans oder junge, aufstrebende Menschen regelmäßig die Protagonisten der Serien, während es kaum (noch) oder gar keine deutschen Serien über Mediziner, Anwälte, Wissenschaftler/Studenten, (Geheim-)Agenten, Soldaten oder übernatürliche Figuren gibt - zuletzt geändert:12.03.2010 13:04 | |
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