House: The Tyrant - «It's three years ago»

Review zu House 6x03


James Earl Jones
Publicity Foto

In der dritten Episode der sechsten Staffel von „House“ geht es um ein schwerwiegendes moralisches Dilemma, House' metaphorischer Auseinandersetzung mit sich selbst und das alte Team. Man addiere die Gaststars James Earl Jones und David Marciano - und schon sollte man das Rezept für einen Knaller in der Seriengeschichte haben. Oder?
Ein Review von David Weiss.

Verschiedene Fragen begleiten mich seit der neuesten „House“-Episode. Manche sind wichtig: Die Frage, wie ich an Stelle des Teams gehandelt hätte. Manche auch nicht: Beispielsweise, warum sich Hugh Laurie scheinbar nur zu Beginn einer Staffel die Haare schneiden lässt?

„House: The Tyrant - «It's three years ago»“ nachzulesen bei Serienjunkies

Beides führt an dieser Stelle schon zu weit. Die sechste Staffel hat den Drogen befreiten und geistig stabileren House inzwischen ins Princton Plainsborough zurückgebracht. So vermutet man zumindest nach der Episode „Epic Fail“. Dort herrscht inzwischen Foreman (Omar Epps) über die Abteilung der diagnostischen Medizin und hat in kürzester Zeit das fertig gebracht, wozu House drei Jahre brauchte - er steht völlig ohne Team da. Taub (Peter Jacobson) hat gekündigt, 13 (Olivia Wilde) hat er selbst gefeuert.

Gestatten, Dibala

Zeit und Gelegenheit für Cuddy (Lisa Edelstein) also, den Fans der Serie einen alten Wunsch zu erfüllen - Chase (Jesse Spencer) und Cameron (Jennifer Morrison) kehren in das so vertraute Doppelbüro zurück, um ihren ehemaligen Kollegen zu unterstützen.

Der kriegt mit dem neuen/alten Team gleich eine besonders „harte Nuss“. Und das in mehrfacher Hinsicht. Ein afrikanischer Diktator mit Namen Dibala (fantastisch durch James Earl Jones verkörpert) besucht für einen Auftritt vor der UN die USA. Vor dem eigentlichen Grund seiner Reise entscheidet sich der Afrikaner allerdings, seinen Sohn, der in Princton studiert, zu sehen.

Während dieses Besuches kollabiert er und wird ins Princton Plainsborough eingeliefert. „Diktator Jones“ und seine Herrschaftspraktiken scheinen als Parabel auf die gegenwärtige Situation in Darfur geschrieben worden zu sein. Für den Handlungsbogen der Episode ergibt sich so eines der berühmtesten moralischen Dilemmata überhaupt:
Darf man einen Mörder retten, wenn man weiß, dass er wieder morden wird?

Exkurs: House 101

Die treuen Zuschauer wissen, dass sich die Autoren von „House“ mit Vorliebe an derartigen Problemen versuchen. Spontan kommt der Opener von Staffel 2 ins Gedächtnis, als es darum ging, einen zum Tode verurteilten Mörder zu heilen. Aber mit dieser brutalen Wucht, waren weder die Ärzte noch die Fans bis dato konfrontiert.

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Bernd Michael Krannich am Samstag, 10.Oktober 2009 10.00 Uhr

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7 Leserkommentare

Neno86 vor 3 Jahren:

die folge war meiner meinung nach ok.

gut noch ist nicht abzusehen wohin es in dieser staffel gehen wird aber ich finde es schonmal positiv das wir das alte team wiederhaben. wenn es auch irgendwie ein wenig anders ist als früher....

das taub nicht da ist gefällt mir der charakter hat mir ohnehin selten bis gar nicht gefallen. 13 hatte man das gefühl ist nur da drin weil sie noch die beziehung zu foreman hat. ansonsten trägt sie auch nciht unbedingt viel zur story bei.

house ist eben house und eigentlich deswegen lebt die serie. mal gucken wohin es geht. ein weg ist schonmal gekläärt und zwar das house wieder das sagen haben wird im team....mal schauen was da noch kommen wird

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Hendrik1987 vor 3 Jahren:

Also ich erkläre diese Episode zu meiner Lieblingsepisode: Das moralische Dilemma, der Kampf zwischen House und seinem Nachbarn und das alte Team: Was will man mehr?

Einzig verbleibt die Frage, wie es mit der Teamkonstellation in Zukunft weitergehen wird.

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KSC-Baby vor 3 Jahren:Platz 87 in der Community Top-100

Juhu, das alte Team... aber nachdem wir ja gelesen haben, dass Jennifer Morrison House verlässt, ist das alte Team ja auch nicht mehr das was es mal war, oder?

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yashizo vor 3 Jahren:

Ich fand die Folge auch ziem,lich gut, vor allem James Earl Jones maql wieder zu sehen und zu hören war mir eine große Freude. Verwirrt bin ich einzig durch die Nummerierung der Episoden. Da die erste Folge eine Doppelfolge war, sollte da Epic Fail nicht die 3. und The Tyrant die 4. Folge sein?

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bmk vor 3 Jahren:Platz 30 in der Community Top-100

@yashizo: Ich weiß, ich bin auch verwirrt. Von allen Serien, die in diesem Herbst mit Doppelepisoden anfingen - House, Grey's, Heroes und sogar Stargate Universe - ist House die einzige, bei der die „allgemeine Zählung“ (will sagen 'jeder andere Quelle auch') den Staffelauftakt nur als eine einzige Folge zählt.

Also bin ich hier bei der Zählung dem allgemeinen Strom gefolgt. Eine explizite Erklärung ist mir aber auch nicht bekannt. Nur eben, dass es 'alle' so machen ...

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büffetfräse vor 3 Jahren:Platz 81 in der Community Top-100

hilfe ich hab den faden verloren

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yashizo vor 3 Jahren:

Gut also, dass es nicht nur mir so geht ^^

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