House: Teamwork - «Don't listen to House»
Review zur siebten Episode der sechsten Staffel von «House»

Greg House (Hugh Laurie) und 13 (Olivia Wilde)
© FOX
Drei von Vier! Das Gebot der Stunde bei House' (Hugh Laurie) neuestem Auftreten hatte Züge einer Castingshow. Kaum wieder an der Macht, begann der berühmteste Arzt des Plainsboro gleich damit, sein Team umzugestalten. Gibt man den Fall der Woche, einen Pornostar, und sehr viel Dramatik um Eheleute dazu, so erhält man Ö Langeweile. Ein Review von David Weiss.
Let's get hot in hereÖ
Da war selbst House noch nicht. Eine schwer einzuordnende Umkleidekabine eines Filmsets. Der Mieter der Kabine, ein dunkelhaariger Mann (Troy Garity), scheint wegen etwas ziemlich angefressen zu sein. Jedenfalls verlässt er lamentierend den Raum, um auf dem Filmset mit seinem Regisseur die Diskussion fortzusetzen. Um sie herum - ein Haufen leicht bekleideter Schönheiten. Wir sind also zu Gast an dem Ort, aus dem die nicht jugendfreien Männerträume gemacht werden sollen.
Der Mann, Hank, setzt die Unterhaltung angeregt fort, dann gehen die Setlichter an, der Mann greift sich an sein nun schmerzverzerrtes Gesicht und keucht:
„Meine Augen! Sie fühlen sich an, als würden sie explodieren!“
Der Beruf des Mannes alleine sollte ihn schon dafür qualifizieren, House' Aufmerksamkeit zu erregen und seine Hilfe zu erhalten. Das wäre auch tatsächlich so, wenn House denn das Sagen hätte Ö
Guess who's back Ö
Das Teambüro der diagnostischen Abteilung ist überraschend leer. Nur zwei Personen sitzen an dem langen Tisch, diese unterhalten sich dafür überaus angeregt. Fast könnte man meinen, sie streiten. Thema ist der neueste Fall des Teams oder besser, welcher es sein soll! Foreman (Omar Epps), der eine Protagonist, will unbedingt ein Baby mit Fieber und Muskelschwäche behandeln, House aber - wen wundert's - den Pornostar. Foreman scheint den Streit zu gewinnen: Er verweist darauf, wer offiziell noch immer das Sagen in der diagnostischen Abteilung hat. House verzieht sichtbar das Gesicht, er glaubt sich fügen zu müssen, in diesem Moment scheint er sicher, die Kontrolle zurückerhalten zu wollen.
Nur Foremans Siegesfreude war verfrüht. Denn seine - ich erlaube mir an dieser Stelle Season 2 zu zitieren - „Terrorherrschaft“ endet nun, dafür beginnt die von House aufs Neue. Cuddy (Lisa Edelstein) betritt das Büro, in ihrer Hand ein Umschlag, der die Dinge wieder normalisieren soll: Die ärztliche Zulassung von House. Nun ist er ganz offiziell wieder zurück (und) „an der Macht“.
Als Zuschauer ist dies die passende Gelegenheit sich zu fragen, wo eigentlich Chase (Jesse Spencer) und Cameron (Jennifer Morrison) stecken? Und wie es den beiden geht? Wir erinnern uns: Am Ende der letzten Folge hat Chase seiner Frau endlich den Mord gebeichtet, sie schien nicht unbedingt gewillt, die Sache einfach zu akzeptieren.
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Bernd Michael Krannich am Sonntag, 22.November 2009 08.00 Uhr
8 Leserkommentare
| Fernsehfohlen vor 3 Jahren: | Platz 23 in der Community Top-100 |
Schön. | |
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| Bibilicious vor 3 Jahren: | |
Great ideas often receive violent opposition from mediocre minds. (Albert Einstein - zuletzt geändert:26.11.2009 18:18 | |
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| David Weiss vor 3 Jahren: | |
Ich mochte House Light auch lieber. Ich befürchte schon, dass es nur noch eine Frage von Episoden ist, bis wir die wohlvertrauten Vicodin Dosen wieder sehen. Nein, diese Woche wurde leider gottes getrennt geschaut. Und genau genommen ohne jede Kugelschreiber (da ich ja Ermüdungserscheinungen gezeigt habe ;-)), denn das "Haus Weiss" wechselt in ein paar Tagen seine Anschrift, weswegen hier ziemlich viele Kartons rumstehen, die gefüllt werden wollen. Das war auch der Grund, warum es diesmal mit dem Review bis zum Wochenende gedauert hat. Der Tweet von "Porno King 69" auf mein Review ist mal was Neues ... ;- - zuletzt geändert:22.11.2009 09:50 | |
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| Bibilicious vor 3 Jahren: | |
Great ideas often receive violent opposition from mediocre minds. (Albert Einstein - zuletzt geändert:26.11.2009 18:19 | |
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| marsu57 vor 3 Jahren: | Platz 93 in der Community Top-100 |
ich weiß nicht weshalb sich cameron so aufregt. ich meine mich erinnern zu können, dass sie auch mal einen gekillt hat, zwar "nur" in form von sterbehilfe, aber gekillt ist gekillt | |
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| DJ Doena vor 3 Jahren: | Platz 99 in der Community Top-100 |
Die Folge mag zwar nur Durchschnitt gewesen sein, aber ich fand Camerons Abgang ganz stark. Eine Einschränkung allerdings: Ich konnte nicht erkennen, wo House die Diagnose schon vor dem Ende wusste. Das viermal falsch und am Ende richtig liegen ist doch faktisch das Konzept der Serie. | |
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| David Weiss vor 3 Jahren: | |
Was ist denn ein "Abgabetermin" ;-) ? Sowas hab ich nicht. Im Moment mache ich diese Dinge hier primär aus Spaß an der Sache. Camerons Abgang war in der Tat stark, der Cast verliert für den Moment mit Jennifer Morrison mit Sicherheit nicht die schlechteste Schauspielerin. | |
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| Bibilicious vor 3 Jahren: | |
Great ideas often receive violent opposition from mediocre minds. (Albert Einstein - zuletzt geändert:26.11.2009 18:18 | |
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