Heroes: Product Placement wird zum Problem

Der Sponsor ist immer mit dabei: „Heroes“
Wenn ein Medienkonzern zu viele Produkte in eine TV-Serie einbaut, wird der kreative Teil der Projektentwicklung zu einem Problem. Zu viele Köche können aber auch die digitale Brühe verderben.
„Product Placement“ und zu viele Mitarbeiter in der Abteilung für digitale Produktintegration können die Arbeit der Produzenten und kreativen Köpfe, die hinter einer Serie stehen, erheblich behindern. Das meint Tim Kring, Executive Producer und Showrunner der NBC-Serie „Heroes“ gestern in Los Angeles.
„Bei NBC handelt es sich um ein riesiges, vertikal integriertes, Unternehmen, das auf Profitmaximierung ausgelegt ist. Es gab in der Abteilung 'Vertikale Produktintegration' vor ein paar Jahren nur sieben Mitarbeiter. Und dann, drei Wochen später, sind es schon 67 Mitarbeiter. Alles, weil GE verlangte, dass man das Maximale aus der digitalen Produktintegration heraus holt.“, so Kring.
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| Ando schaut sich auf seinem iPod Niki bei Lasvegasniki.com an © NBC Universal |
„Wenn Du bei der Serie etwas Sponsoring und etwas Product Placement betreibst, kannst du mit Sicherheit davon ausgehen, dass Du bald im mächtigen Schwierigkeiten bist.“
Die dritte Staffel der Serie „Heroes“ geht am Montag, den 22. September 2008, mit der Episode „(Volume Three: Villains) A Second Coming“ weiter. In Deutschland startet die zweite Staffel der Serie am 17. September 2008 bei RTL II. Am gleichen Tag geht auch „Smallville“ in die siebte Staffel, gefolgt vom zähen „Flash Gordon“, die der Sender in der ersten und einzigen Staffel zeigt.
von Mariano Glas am Freitag, 1.August 2008 08.00 Uhr
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