Heroes: Hayden Panettiere in Angst

Eine Zeichnung von Hayden Panettiere (Claire Bennett) in „Heroes“
© NBC
Es ist ein altbekanntes Problem: Menschen auf der Straße können heutzutage erschreckend oft nicht zwischen Darsteller und Serienfigur unterscheiden. Für „Heroes“-Darstellerin Hayden Panettiere ein Quell beständigen Unbehagens.
Leonard Nimoy kann ein trauriges Lied davon singen (und hat auch schon ein Buch darüber geschrieben): Fernsehzuschauer und Fans haben immer mehr ein Problem damit, zwischen einem Darsteller und seiner (bekanntesten) Rolle zu unterscheiden. So musste Nimoy Jahre lang damit leben, dass man ihn mit dem emotional beherrschten Vulkanier Spock gleichsetzte. „Mach mal den Vulkaniergruß!“ ist da nur einer der Auswüchse.
Und wer würde „Prison Break“-Darsteller Robert Knepper schon gerne im Dunkeln begegnen, obwohl er - im Gegensatz zu seiner Figur T-Bag - sicherlich ein netter und freundlicher Mensch ist?
Für die junge „Heroes“-Darstellerin Hayden Panettiere ist die Sache aber noch schlimmer: Sie porträtiert eine junge Frau, die physisch absolut unzerstörbar ist: „Ich habe Angst, dass jemand mir eines Tages ein Messer in den Körper rammt, weil er glaubt, meine Gabe aus der Serie sei real und dann erwartet, dass mein Körper die Verletzung ohne weiteres heilt.“
Was natürlich nicht so ist - auch für die Darstellerin wäre solch eine Verletzung lebensbedrohlich. Und so lebt die 20-jährige Schauspielerin in beständiger Furcht vor einem verwirrten Fan: „Seit der ersten Staffel muss ich immer daran denken.“
Bernd Michael Krannich am Donnerstag, 8.Oktober 2009 14.00 Uhr
15 Leserkommentare
| baiRforce1 vor 3 Jahren: | Platz 95 in der Community Top-100 |
Daran hätte sie vorher denken können. Da kann man mal wieder sehen wie viele Bescheuerte Leute es auf der Welt gibt. Robert Knepper alias Theodore Bagwell war sogar einer meiner Lieblingscharaktere der Serie Prison Break, wenn er im echten Leben so wie in der Serie wäre würde ich ihn verachten denn Kinderschänder sind noch nicht einmal mit Tieren gleichzusetzen. | |
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| piranha vor 3 Jahren: | Platz 76 in der Community Top-100 |
"Was natürlich nicht so ist - auch für die Darstellerin wäre solch eine Verletzung lebensbedrohlich." Puuuuh, und ich dachte schon... Ganz Interessant. Ich erinnere mich an ein Interview zu Entourage, damals hatte Adrien Grenier die Wahl seinen echten Namen oder einen Kunstnamen zu verwenden.. | |
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| pogofraggle vor 3 Jahren: | |
@baiRforce1 Das sind zwei blöde Kommentare in einem post. "Daran hätte sie vorher denken können." - Was soll das heißen? Dass kein Schauspieler mehr eine Rolle spielen sollte, die ihn möglicherweise ins Visier eines Irren bringen könnte? Und zum zweiten: Kinderschänder = Tiere = rechtlos = kann man ruhig totschlagen? Super Einstellung. Willkommen im Mittelalter. Davon ab hängt das ganze Problem vielleicht mit den ganzen Dokusoaps zusammen, in denen so getan wird, als wäre das gezeigte tatsächlich real. Da kann der eine oder andere schon mal durcheinander kommen. | |
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| baiRforce1 vor 3 Jahren: | Platz 95 in der Community Top-100 |
@ pogofraggle Dein kompletter Post ist Schwachsinn. Zum ersten Punkt: Ich meine nicht dass kein Schauspieler mehr so eine Rolle annehmen soll sondern dass die Schauspieler später nicht über die potenziellen Gefahren einer solchen Rolle meckern sollen wenn sie die Rolle schon angenommen haben. Ich hätte diese Rolle als Frau auch angenommen aber ich würde dann nicht nachher über diese Rolle meckern. Sie sollen sich einfach vorher im Klaren sein, was sie tuen, ganz einfach. Aber vlt. hast du auch nur eine Angriffsfläche gesucht weil ich dich irgendwie verletzt habe. Zum zweiten Punkt: Klingt für mich so als wenn du Kinderschänder in Schutz nimmst. Womit nehmen sich solche Monster das Recht die Rechte anderer zu verletzen? Das betroffene Kind ist für sein Leben lang geschädigt, ist für mich also fast mit Mord gleichzusetzen da die Opfer auch seelisch getötet werden. Nicht nur dass, die Familie muss auch damit leben dass ihr Kind, Bruder oder ihre Nichte missbraucht wurden und für ihr Leben lang geschädigt ist. Wer Verständnis für solche Leute hat, kann nicht ganz richtig im Kopf sein. Außerdem hättest du gelesen, wenn dus richtig gemacht hättest, dass ich nicht geschrieben habe dass Kinderschänder = Tiere sind sondern dass ich geschrieben habe dass Kinderschänder noch nicht einmal mit Tieren gleichzusetzen sind - zuletzt geändert:08.10.2009 21:58 | |
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| aintrice vor 3 Jahren: | Platz 17 in der Community Top-100 |
Also erst einmal sollte jeder eine eigene Meinung akzeptieren und nicht persönlich werden. Ich kann ihre Angst sehr gut verstehe weil es leider so viele Menschen gibt die verrückt sind. Aber wenn Hayden so eine Angst hat dann sollte sie sich schützen. Ist natürlich kein Leben aber bevor sie sich nicht mehr traus raus zu gehen. | |
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| NatalieMars vor 3 Jahren: | Platz 79 in der Community Top-100 |
Ich hab darüber nie nachgedacht (vielleicht weil ich zwischen Schauspieler und TV-Rolle unterscheiden kann). Aber sie hat schon guten Grund Angst zu haben. Es gibt immer mehr verrückte Menschen da Draussen, die nicht verstehen, dass 'Stars' auch nur Menschen sind und keine 'Götter' oder bessere Menschen. Schade, dass man trotz einer Gabe (der Schauspielkunst) mit Angst leben muss. Ich find, das haben Schauspieler nicht verdient. | |
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| Moramee vor 3 Jahren: | |
Also ihr Lieben, es wäre schön wenn wir hier ein respektvolles und höfliches Miteinander pflegen könnten, so wie man das im persönlichen Gespräch auch erwarten würde. Jeder hat seine eigene Meinung und es ist durchaus angebracht diese vielleicht zu kritisieren aber dann bitte im freundlichen Ton. Meiner Meinung nach ist Hayden Panettiere noch verdammt jung und sagt vielleicht gerne mal etwas ohne groß drüber nachzudenken. Es war vielleicht ein Fehler durch die Äusserung einer solchen Angst die Möglichkeit das so etwas passieren könnte heraufzubeschwören. Andererseits gibts durchaus viele Spinner die anscheinend nicht zwischen Realität und Serie/Film unterscheiden können. Ich finde die allgemeine Berichterstattung sollte durchaus mehr Gewicht auf die Tatsache legen das Schauspieler nur spielen und ansonsten ganz normale Menschen sind. | |
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| baiRforce1 vor 3 Jahren: | Platz 95 in der Community Top-100 |
Ich entschuldige mich hier mal für meine Ausdrucksweise. Ich habe mich durch pogofraggle's Post eben angegriffen gefühlt und daher war mein Umgangston auch nicht gerade nett. Aber nun gut, ist trotzdem nicht gut und deswegen sry - zuletzt geändert:09.10.2009 00:22 | |
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| series_addict vor 3 Jahren: | Platz 56 in der Community Top-100 |
Empfinde irgendwie den Artikel als überflüssig. Er ist recht kurz und die Hälfte handelt noch nicht mal von Hayden, sondern Nimoy und Knepper... Zudem: Hayden wäre doch nicht die erste Darstellerin, die in solch einer Situation lebt. Potentielle Gefahr besteht doch letzlich für jeden Schauspieler, da Vorfälle mit extremen Fans doch auch nicht erst seit gestern durch die Medien geistern. Infogehalt des Artikels war für meinen Geschmack gleich Null. Nun ja, bleibt alles ja auch immer Ansichtssache. | |
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| Flensburg vor 3 Jahren: | |
@Natalie Mars: Also verdienen tun sowas die wenigsten aber Schauspieler sollen sich nun wirklich nicht beschweren. Zudem trifft es nur die Schauspieler die schon erfolgreich sind und die wirklich viel viel Geld mit einer Arbeit verdienen die bestimmt die Hälfte der Bevölkerung ähnlich gut machen würde. Mich würd interessieren auf wieviele Leute der Schauspieler von Sylar trifft, die ihn nicht ausstehen können. Das sind wohl einige mehr und die sind dann sicher auch nicht höflich. Da hat die arme Hayden es schon nicht so schwer... | |
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| bmk vor 3 Jahren: | Platz 29 in der Community Top-100 |
Noch mal der Autor: Ausgewählt habe ich den Artikel eben weil es ein fortgesetztes Problem des Schauspielerberufs ist, mit den Rollen identifiziert zu werden. Dann ist der Artikel unter Rubrik "Panorama" eingeordnet, sollte jetzt also nicht unbedingt "harte Fakten" über die Serie enthalten. Dann sollte klargestellt werden, dass Penettiere nun nicht extra eine Pressekonferenz einberufen hat, um uns das mitzuteilen: Ihr wurde halt ein Mikro unter die Nase gehalten und das Thema wohl ein bisschen aus dem Zusammenhang eines Interviews gerissen (weil es eben so eine schöne Überschirft abgibt) - und das nicht von mir, sondern schon bei meiner Quelle. Aber ich finde es durchaus berichtenswert, dass für Darsteller - sei es nun bei der höflich vorgetragenen Autogrammbitte beim eigentlich privaten Mittagessen oder beim Auftritt auf der Comic-Con mit einer unübersichtlichen, drängelnden Fan- und Menschmasse die Angst halt schon immer dabei ist. Ansonsten: Schriftlich über Politik zu diskutieren - geht immer nach hinten los! | |
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| series_addict vor 3 Jahren: | Platz 56 in der Community Top-100 |
@bmk: Danke für die näheren Erläuterungen. Mir war vorher noch nie aufgefallen, dass alle Artikel bestimmten Rubriken zugeordnet sind. Für den Bereich "Panorama" macht es für mich dann auch wieder Sinn, kurze News solcher Art zu veröffentlichen. | |
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| Ponder Stibbons vor 3 Jahren: | Platz 17 in der Community Top-100 |
Da muß man nicht mal Schauspieler sein - einfach nur einen Namen haben: man soll John Lennon nicht vergessen Neu ist das ganze mit dem Nicht-trennen von Rolle und Darsteller auch nicht, und ich glaube auch nicht dass das schlimmer geworden ist - Zahlen wird man ja keine haben, weder von früher noch von heute | |
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| bmk vor 3 Jahren: | Platz 29 in der Community Top-100 |
@Ponder_Stibons: Da hast Du natürlich Recht: Zahlen gibt es weder von heute noch von damals. Insofern ist eine wirkliche Diskussion nicht möglich, aber vielleicht ein "Meinungsautusch". Ich denke auch, das Stalker-Problem hat es schon immer gegeben. Ich denke aber schon, dass der gestiegene Medienkonsum dazu führt, dass es mehr Menschen gibt, bei denen eine fragile Grenze zwischen geistiger Gesundheit und Krankheit schließlich durchbrochen wird.Unseren Zeiten fehlt halt etwas die Bodenhaftung. Ich denke auch, früher fiel ein Stalker einfach schneller auf, während er sich heute in den Medien (und deren grenzwertigen Auswüchsen) lange im Verborgenen halten kann. Oder auch einfach auf der Welle mitschwimmen: Wenn der Papparazzo seine Arbeit nicht mehr für Geld, sondern aus persönlicher Besessenheit macht. | |
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| Ponder Stibbons vor 3 Jahren: | Platz 17 in der Community Top-100 |
Möglicherweise gibt es heute insgesammt mehr Stalker, was eine Frage der Veränderung der Gesellschaft und der Psychologie ist - aber leider wieder keine Zahlen - damit könnte sich aber ein Student der Medien- was-auch-immer bzw Publizistik auseinandersetzen ... nettes Diplomarbeitsthema Durch die Technisierung und Digitalisierung unserer Gesellschaft wird vielles leichter, und greift auch vieles - vielleicht nur offensichtlicher - um sich. | |
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