Grey's Anatomy: Neue News zur Auszeit einer Darstellerin

Grey's Anatomy: Neue News zur Auszeit einer Darstellerin
Der Cast von „Grey's Anatomy“
© ABC

Mittlerweile gibt es einige konkretere Informationen zu den Auswirkungen auf die Handlung, wenn wie berichtet eine Darstellerin von „Grey's Anatomy“ sich eine Auszeit aus der Serie nimmt. (Bei unseren Nicht-Grey's-Fan-Lesern entschuldigen wir uns, dass es sich heute in der Richtung sehr häuft.)

Das Zauberwort, dass den zeitweisen Ausstieg von Katherine Heigl aus „Grey's Anatomy“ (Serienjunkies vom 3. September 2009), die Verpflichtung mehrerer neuer Darsteller für eine wiederkehrende Gruppe neuer Ärzte (Serienjunkies vom 31. August 2009) und sogar die Zukunftspläne für Grey's überhaupt (Serienjunkies vom 3. September 2009) unter einen Hut bringt, heißt Mercy West - gut, sind zwei Worte.

„Grey's Anatomy: Neue News zur Auszeit einer Darstellerin“ nachzulesen bei Serienjunkies

Wie E!Online berichtet, schließt sich das Seattle Grace mit seinem Konkurrenz-Krankenhaus zusammen. Dort her kommen die neuen Ärzte. Und deswegen wird Izzie im Zuge einer Personaleinsparmaßnahme entlassen (und Heigl kann einen Film drehen). Und durch den Zufluss an neuen Figuren soll die personelle Zukunft von Grey's langfristig gesichert werden.

Aber keine Angst: Heigl wird wirklich nur für fünf Episoden fehlen.

Bernd Michael Krannich am Donnerstag, 3.September 2009 14.00 Uhr

© serienjunkies.de KG, Alle Rechte vorbehalten.

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10 Leserkommentare

unit66 vor 3 Jahren:Platz 89 in der Community Top-100

Wie heißt denn dann das "neue" Krankenhaus? "Mercy's Grace" - dann ist der Titel der Serie ja irgendwie witzlos. "Grey West" - macht irgendwie keinen Sinn. Mal sehen ob das überhaupt erwähnt wird

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Dr. Gaius Baltar vor 3 Jahren:letzter Platz in der Community Top-100

Das kann ja heiter werden...

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series_addict vor 3 Jahren:Platz 56 in der Community Top-100

Die neue Wendung gefällt mir. Für gewöhnlich bin ich kein Fan von diesem "wir holen mal neue Gesichter bei, damit unsere Serie weiterleben kann", aber was Grey's angeht, trifft der Inhalt des anderen Artikels es schon gut: Nicht alle Darsteller wollen ihr "Leben lang" in dieser Serie mitspielen und was macht man, wenn Meredith oder McDreamy ihre Verträge mal nicht mehr verlängern möchten? Die Parallele zu ER passt. Dort, finde ich, haben sie es auch recht gut hinbekommen über viele Staffeln uns Zuschauern auch neue Charaktere ans Herz zu legen, so dass man den "Alten" nicht zu sehr nachtrauerte und der Serie weiterhin die Treue hielt.

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TheDyingMonkey vor 3 Jahren:Platz 92 in der Community Top-100

Also, auf den "series_addict" könnte ich direkt kontern, dass es durchaus Serien gab, die bewiesen haben, dass es sehr wohl möglich ist, eine hochwertige Serie am Leben zu halten, wenn die Hauptdarsteller (zeitweise oder gar ganz) getrennte Wege gehen.

Da sei nur das geniale "Six Feet Under" als Beispiel erwähnt, welches Grey's Anatomy was echte Dramatik angeht (nicht tränendrüsendrückendes Kitsch-Drama, sondern wirkliches kulturell fundiertes, theaterreifes Drama) locker in die Tasche steckt. Da dreht es sich zwar in der ersten Staffel noch hauptsächlich um ein Beerdigungsinstitut, doch die Wege der Protagonisten (oder fast schon Dramatis Personae in dem Fall) führen in den folgenden Staffeln auch mal weg vom Beerdigungsinstitut, bei manchen sogar dauerhaft. Die Serie verfolgt nämlich auch das Leben seiner Figuren außerhalb ihres Arbeitsplatzes, während bei Grey's oft Arbeit und Leben dieser als Götter verehrten Ärzte miteinander gleichgesetzt werden, was es schwer macht, sie als interessante Menschen und Charaktere außerhalb des Seattle Grace zu sehen. Diese Sackgasse hat die Serie sich selbst konstruiert und wenn man aus dieser nicht wieder rauskommt, endet die Serie auf der monotonen, oberflächlichen Seifenopern-Emergency Room-Schiene, gegen die sie sich in der ersten Staffel noch so brilliant zu stemmen schien.

Der Abgang von George ist da nur ein Beispiel. Im Krankenhaus hatte man keine Storylines mehr für ihn und so kam es, dass einer der interessantesten und glaubwürdigsten Charaktere der ersten beiden Staffeln zusehends in der Bedeutungslosigkeit verschwand und nun ganz "abgeschafft" wurde. Meiner Meinung nach nicht unbedingt ein Anzeichen dafür, dass man versucht, den eigenen Qualitätsanspruch einzulösen. Bei "Six Feet Under" wäre das undenkbar gewesen

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zuletzt geändert:03.09.2009 18:47

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iMars89 vor 3 Jahren:Platz 94 in der Community Top-100

@unit66: Dein Kommentar verstehe ich nicht.

Was hat denn der Serientitel mit dem Krankenhaus zu tun? Und wieso sollte er sich ändern nur weil sich die Krankenhäuser zusammenschließen? Grey's Anatomy bleibt weiterhein die Anatomy von der Grey. Es heißt ja nicht "Grey's Seattle Grace Hospital" und ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen das der neue Krankenhaus-Zusammenschluss (falls es überhaupt einen neuen Namen bekommt) weiterhin Seattle Grace heißen wird. Das Krankenhaus ist ja schon fast wie ein weiterer Charakter in der Serie.

Heigls Urlaub finde ich ungünstig gelegt, da ja jetz alle froh sind, dass Izzie (höchstwahrscheinlich) überlebt... und dann steigt sie für 5 Folgen aus? Hm... naja...

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Fedex vor 3 Jahren:

ich finde es etwas komisch das sich das krankenhaus mit einem andern zusammenschliesst....

aber zuerst schauen, dann urteilen...

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sszhd vor 3 Jahren:Platz 90 in der Community Top-100

Leute, Leute ... Der Titel hat mit der Rolle der Meredith lediglich dahingehend was zu tun, dass Grey Teil eines Wortspiels auf Gray's Anatomy ist. Benannt ist die Serie nach dem Standard-/Medizinlehrbuch "Anatomy" von Henry Gray. Ich kann mich entsinnen, es auch in einem Interview mit Shonda Rhimes gelesen zu haben.

Dass sich das Besetzungskarussell dreht ist gut so und birgt auch Chancen auf interessantere/sympathischere Charaktere. So ist die eher kühle und abweisende Erica Hahn durch die bei weitem zugänglichere und ansprechendere Arizona Robbins ersetzt worden, oder der unnahbare Preston Burke durch Owen Hunt, der auch noch wesentlich menschlicher erscheint, auch wenn er zugegebenermaßen ein schweres Paket mit sich herumschleppt. Nicht zu vergessen Lexie Grey, ist aus der Serie kaum noch wegzudenken, auch sie war nicht von Anfang an dabei und ist aber ein echter Zugewinn.

Izzie braucht nach der schweren OP Ruhe und Abstand vom Krankenhaus und da kommen die 5 Folgen Auszeit gerade recht.

"Six Feet Under" und "Grey's Anatomy" miteinander zu vergleichen, wird glaube ich beiden Serien nicht gerecht, SFU hat/hatte eine ganz andere Zielgruppe mit einem ganz anderen Sinn für Humor als Grey's. Bei SFU standen eher der Sarkasmus, der Zynismus und der rabenschwarze Humor im Vordergrund, während bei Grey's die komischen Elemente eher ungewollt erscheinen und auf alle Fälle seichter veranlagt wurden. Am deutlichsten lässt sich das aber an den prodzierenden Broadcastern erkennen. SFU wurde von HBO produziert, welche bekanntermaßen anderen Gesetzen des Marktes und somit der Möglichkeiten unterliegen (bspw. kein Quotenzwang). Grey's hingegen wird von ABC produziert und die müssen sich bekanntermaßen den Quoten/dem Zuschauerwillen beugen.

Also wäre es sicherlich gerechtfertigter das Tempo/die Intensität des Besetzungskarussells den richtigen vorzuwerfen, den Broadcastern/Networks und nicht den Produzenten oder Autore

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zuletzt geändert:03.09.2009 21:28

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iMars89 vor 3 Jahren:Platz 94 in der Community Top-100

Das ist schon klar!!! Zuerst sollte Grey's Anatomy "Surgeons" heißen, dann "Under The Knife" und dann entschied man sich für den Titel Grey's Anatomy (wie sszhd schon sagte) und bezog sich damit auf das Medizinlehrbuch Gray's Anatomy.

Das tut aber nichts zur Sache weil ich mit meinem Post erklären wollte, dass der Titel GAR NICHTS mit dem Namen des Krankenhauses zu tun hat, also der Gedanke über eine Titeländerung (s.o.) vollkommen sinnlos ist.

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unit66 vor 3 Jahren:Platz 89 in der Community Top-100

@iMars & sszhd: Natürlich, das ist die offiziele Version. Wer aber des Englischen mächtig ist weiß dass Gray's, Grey's ung Grace genau gleich ausgesprochen werden - wer also nur der den Titel der Serie hört (und ihn nicht liest) könnte denken - und so sieht die Serie ja teilweise auch aus - dass es vor allem um das Krankenhaus geht.

Zu dem was ich geschrieben habe: "Mercy's Grace" heißt direkt übersetzt soviel wie "die Anmut der Vergebung", klingt poetisch aber kolidiert mit der Serie. "Grey West" heißt dann soviel "grauer Westen". Vielleicht wird das Mercy West auch einfach augekauft…

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KSC-Baby vor 3 Jahren:Platz 87 in der Community Top-100

Das mit den beiden Krankenhäusern scheint mir keine schlechte Lösung zu sein, um den Personalwechsel zu erklären.

Zudem wirkt das nicht unglaubwürdig, weil das Mercy West schon vorher in der Serie vorkam.

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