Glee: Review zum Serienstart

Eine Serie für Augen, Ohren und Underdog-Sympathisanten


Promoposter zur Loser-Serie „Glee“
© FOX

Glee“, die neue Serie aus der Feder von „Nip/Tuck“-Erfinder Ryan Murphy, startet heute auf dem amerikanischen Sender FOX mit seiner zweiten Folge. Wie die erste Folge war und was den Zuschauer bei der Serie erwartet, lest ihr hier.

Die erste Folge der neuen FOX-Serie „Glee“ lief bereits im Mai 2009, direkt im Anschluss an das Erfolgsformat "American Idol", das in den USA noch erfolgreicher ist als hierzulande DSDS. Eigentlich hoffte man sogar, „Glee“ noch früher einstarten lassen zu können - also bereits im Frühjahr 2009 - um die Synergieeffekte und den Audience Flow nach "American Idol" voll auszuschöpfen zu können. Leider verzögerte sich die Produktion, nicht zuletzt aufgrund der aufwändigen Musik- und Choreografienummern, so dass „Glee“ nun recht regulär mit der neuen US-Fernsehseason einstartet. Aber immerhin sahen durch diesen Programmierstunt an die 10 Millionen musik- und teendramaaffine Zuschauer den Piloten - und waren größtenteils begeistert.

„Glee: Review zum Serienstart“ nachzulesen bei Serienjunkies

Handlung

Idealist Will
Idealist Will
© FOX

Will Schuester (Matthew Morrison), ein junger, ambitionierter Spanischlehrer an der fiktiven William McKinley High School in Lima, Ohio war in seiner Schulzeit Mitglied des damals sehr erfolgreichen Schulchors (= Glee Club), weshalb es ihn heute umso mehr schmerzt zu sehen, wie desolat er nun geführt wird und wie folgerichtig erfolglos die Auftritte sind. Er setzt es sich zur Aufgabe, die alten Glanzzeiten zurückzuholen. Auf seinen Castingaufruf hin melden sich zwar größtenteils nur ziemliche Nieten, aber einige Schüler haben durchaus Bühnen- und Gesangstalent. Rachel Berry (Lea Michele), die von ihren beiden schwulen Adoptivvätern wohl mit den richtigen Glamourutensilien großgezogen wurde, sieht sich als neuer Star der Gruppe und drängt die schwarze Diva Mercedes (Amber Riley) in den Hintergrund. Dabei weigert diese sich beharrlich, im Background-Chor zu singen.

Bleiben noch zwei Probleme. Erstens: Für Duette braucht man einen starken, hübschen, jungen Sänger an Rachels Seite. Und weder der im Rollstuhl sitzende Nerd Kevin (Artie Abrams), noch der schwule Sopranist Kurt (Chris Colfer) können diese Rolle adäquat ausfüllen. Wie gut, dass Mr. Schuester in den Sportduschen das schlummernde Sangestalent des Star-Quarterbacks Finn Hudson (Corey Monteith) entdeckt. Dumm nur, dass der Glee Club nicht in dessen Image passt. Eine Erpressung mit untergejubeltem Marihuana-Päckchen später steht Finn allerdings mit auf der Bühne.

Rampensau Rachel
Rampensau Rachel
© FOX

Das zweite Problem ist dagegen schwerer zu lösen: Wills Ehefrau Terri (Jessalyn Gilsig) drängt ihren Mann, sich einen lukrativeren Job als den des Spanischlehrers/Glee-Club-Leiters zu suchen - und hat zunächst Erfolg. Eine (erfundene?) Schwangerschaft ihrerseits lässt Will den "vernünftigen" Weg gehen. Allerdings erkennt seine Kollegin Emma (Jayma Mays), Beratungslehrerin und Phobikerin, wie unglücklich Will mit dieser Entscheidung ist und führt ihm mit alten Sangesauftritten von ihm vor Augen, dass es im Beruf mehr zu erreichen gibt, als ein höheres Gehalt. Dass sie heimlich in ihn verliebt ist, ist natürlich zusätzlicher Ansporn für sie, ihn an der Schule zu halten.

Genau wie die erfolgreiche Cheerleader-Gruppe "Cheerios" unter der Leitung von Sue Sylvester (Jane Lynch), Erzfeindin und bösartige Trainerin mit Hang zu Beschimpfungen, will der Glee Club nun hart trainieren, um die Regionalen Ausscheidungen zu gewinnen...

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Bettina Ebenbeck am Mittwoch, 9.September 2009 15.00 Uhr

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7 Leserkommentare

Bloodsight vor 3 Jahren:

ich hab damals die piltofolge gesehen. Ich fand die schauspielerische leistung von Matthew Morrison sehr gut. Durch ihm ist die Serie wirklich gut. Ohne ihm würd ich es mir wohl kaum ansehen, wobei ich auch so 2-3 Folgen testen würde.

--

zuletzt geändert:09.09.2009 17:3

-

zuletzt geändert:09.09.2009 17:34

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.m4jX vor 3 Jahren:Platz 56 in der Community Top-100

hab erst jetzt den Pilot gesehn.. (den Director's Cut) und verdammt ist das geil.. ich hab gewusst das ich die Serie lieben werde und das kann ich schon von der ersten folge sagen^^ zum glück hab ich mich entschieden bis jetz zu warten und nicht früher den Pilot zu sehen.. ich hätte es nicht erwarten können die 2te folge zu sehen^^

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firef0kz vor 3 Jahren:Platz 80 in der Community Top-100

Die Serie gefällt mir sehr, sehr gut, nur es gibt meiner Meinung nach ein großes Manko:

Die Gesangsstellen

Man erkennt deutlich, dass die Figuren nicht wirklich singen, zumindest schauts für mich so aus.

Klar, man musste das irgendwie umsetzen, aber es sieht ein wenig billig aus.

Aber darüber kann ich dann letztlich doch hinwegsehen, die Serie ist spitze

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Claudia von Kasse 1 vor 3 Jahren:Platz 60 in der Community Top-100

Ich fand den Witz großartig. Echt lustig für eine eigentliche Teenieserie mit Singsang:

Sue: Iron tablet? It keeps your strength up when you menstruate.

Will: I don't menstruate.

Sue: Neither do I.

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series_addict vor 3 Jahren:Platz 56 in der Community Top-100

Die Gesangsszenen finde ich genialst: Grandiose Stimmen der Darsteller!! Ich bin ein großer Fan von Musicals und Tanzfilmen. Aber der Ton des Piloten kam bei mir, glaub ich, nicht ganz so gut an. Die Mischung aus extrem überdrehten Witz, zum Teil stark überzeichneten Figuren, dann wieder Drama und Ernsthaftigkeit, war mir persönlich zu brüchig. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Pilot noch nicht ganz entscheiden konnte, wohin es gehen soll. Werde mir die 2. Episode mal anschauen und dann entscheiden, ob ich dabei bleibe.

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kugayama vor 3 Jahren:Platz 93 in der Community Top-100

Großartig! Bisher mein Highlight in dieser eh sehr starken Serien-Season.

Ein Musical für Leute die Musicals nicht mögen (= ich).

Lieblingsfolge bisher "Acafellas" - grandiose Songauswahl...

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Viewer vor 2 Jahren:Platz 95 in der Community Top-100

Super Serie, super Mucke drinne, gute Darsteller, einfache gute Story, genau das richtige für einen Fernsehabend mit der Freundin

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