Fringe: Momentum Deferred

Review

Fringe: Momentum Deferred
William Bell is there to ring a bell!
© FOX

Gestern Abend lief die bisher beste Episode der zweiten „Fringe“-Staffel. Endlich passierte das, worauf wir Zuschauer mit Ungeduld gewartet haben - um in der Metaphorik der Episode zu bleiben: Fringe rings a bell.

Ja, die Glocken klingelten in dieser Episode für alle: Für Olivia (sie erinnerte sich), für Walter (in Herzensangelegenheiten) und für Charlie Francis (endgültiger Abschied).

„Fringe: Momentum Deferred“ nachzulesen bei Serienjunkies

Broyles (Lance Reddick): „Why are shape shifting soldiers from another universe stealing frozen heads?“ Sehr gute Frage, die prompt eine genauso gute Antwort erhält: Sie wollen einen bestimmten Kopf, der in William Bells (Leonard Nimoy) Worten den Schlüssel zum „last great storm“ enthält. Bell zu Olivia (Anna Torv): „this side has designed the First Wave“ (auch Filmzitat!), eine Serie von Hybriden, die teils menschlich, teils Maschinen sind und die Reise zwischen den Welten überstehen können. Was lässt er Olivia (oder Livi, wie er sie nennt) noch wissen? Sie sei die stärkste von allen gewesen, die Auserwählte. Nun: da könnte sie sich Rat bei Jennifer Garner („Alias“) holen. Ich finde es schön, wenn Frauen auch die Auserwählten sein dürfen!

Mit der Bitte, Peter (Joshua Jackson) den griechischen Satz mitzuteilen, und den Worten „Physics is a bitch!“ schickt Bell Olivia zurück.

Ja, William Bell (Leonard Nimoy) ist endlich wieder da: Bell is there to ring a bell. Sehr geschickt handhabt „Fringe“ seine Möbiusschleifen-Erzählung - ganz egal, ob Experimente und Wissenschaft so möglich sind oder nicht. Oft sind es die kleinen Details, die Großes bewirken. Denn natürlich sind Bells Name - das englische Wort für Glocke, bell - und das Erscheinen dieser Glocke in beiden Parallelwelten alles andere als Zufall: Beide, Bell und Bishop, greifen so in den Parallelwelten zu derselben Glocke. Und noch etwas Schönes aus dem „Fringe“-Universum: die Unterhaltung zwischen Peter und Olivia - über die „Invasion of the Body Snatcher“-Filme (im 1978er-Film spielte Leonard Nimoy mit!) und Peters Kindheitsangst, im Schlaf ersetzt zu werden, ausgetauscht, was technisch gesehen ja auch geschehen ist. Beeindruckend!

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Vladislav Tinchev am Freitag, 9.Oktober 2009 15.00 Uhr

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2 Leserkommentare

slartibartfass vor 3 Jahren:Platz 55 in der Community Top-100

Was soll man noch zu dieser Folge sagen? Die Review bringts auf den Punkt. Persönlich stehe ich wieder vor meinem Mystery-Serien Problem, je mehr man "erfährt" desto rätselhafter wird alles. Die Spannung wird künstlich hochgepusht und das Finale (falls es eins gibt) kann dann die Erwartungen kaum erfüllen. Aber das muss hier ja nicht so sein oder? Ich hoffe es zumindest.

Schaute es noch vor gar nicht so langer Zeit so aus als ob Walter der Auslöser der Geschehnisse ist so wirkt es auf mich nunmehr so als ob beide (Bell und Walter) ihren Teil dazu beigetragen haben. Aber worum es geht? Suspense, suspense...

Ich hoffe die nächste Folge wird nicht nur eine normale "Fall der Woche" Folge sein sondern Eine die die Story weiter vorantreibt. Immerhin muss man ja den Zombie nun aufhalten :

-

zuletzt geändert:09.10.2009 22:08

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RangerZero vor 3 Jahren:

Eine Anspielung wurde in der Review vergessen. Als zum Ende hin Rebecca sich von Peter verabschiedet, sieht sie seinen "Schein" und erkennt, dass er aus der Parallelwelt ist. Und dennoch überspielt Rebecca diese Erkenntnis und teilt sie Peter nicht mit.

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