Friday Night Lights: Verlässt Taylor Kitsch die Serie?

Taylor Kitsch alias Tim Riggins in „Friday Night Lights“
(c) Universal
„Taylor Kitsch“ arbeitet fleißig an seiner Kinokarriere und wird deshalb wohl in der nächsten Season nicht mehr so viel Zeit für „Friday Night Lights“ haben wie bisher. Jason Katims erklärt, was das für die fünfte Staffel bedeutet.
Eigentlich sollten wir uns für Taylor Kitsch freuen, denn allem Anschein nach startet der 28-Jährige gerade so richtig durch. Nach seiner Rolle im letzten „X-Men“-Film „X-Men Origins: Wolverine“ und Spekulationen über einen eigenen Teil der Heldensaga (Serienjunkies vom 29. April 2009), stehen im kommenden Jahr die Dreharbeiten für den Disney-Film „John Carter vom Mars“ an, der 2012 in die Kinos kommen soll.
Für die bereits bestellte fünfte Staffel des Sport-Dramas „Friday Night Lights“ bedeutet das jedoch leider eine längere Abwesenheit für Tim Riggins. Jason Katims, ausführender Produzent der Serie, hat gegenüber Entertainment Weekly bestätigt, dass Kitsch zeitweise aussetzen muss. Er versicherte jedoch, dass die Dreharbeiten mit viel Mühe so koordiniert würden, damit der Darsteller in möglichst vielen Episoden dabei sein kann.
„Friday Night Lights“ war im Frühjahr für zwei weitere Jahre verlängert worden; eine Zusage darüber hinaus gibt es bislang nicht. Katims zufolge gehen die Produzenten jedoch davon aus, dass die fünfte Staffel, deren Dreharbeiten im Frühjahr beginnen, die letzte sein wird. Aufgrund der Terminschwierigkeiten bleibt unklar, ob Taylor Kitsch beim Finale noch dabei sein wird. Wie sein Ausscheiden sich auswirken würde, ist derweil völlig offen. Immerhin kompensiert „FNL“ derzeit den Weggang einiger ebenfalls zentraler Darsteller erzähltechnisch sehr gut.Kitschs neues Filmprojekt, „John Carter vom Mars“, ist eine Adaption der erfolgreichen Buchreihe von „Tarzan“-Autor Edgar Rice Burroughs. Er spielt den titelgebenden Helden, einen Kriegsveteranen, der sich auf dem Mars wiederfindet; an seiner Seite sind Lynn Collins („True Blood“) und namhafte Darsteller wie Willem Dafoe („Platoon“, 1986). In Szene gesetzt wird das Weltall-Abenteuer von Andrew Stanton, einem Animationsspezialisten, der unter anderem für den diesjährigen Pixar-Hit „Oben“ oder den Klassiker „Findet Nemo“ (2003) verantwortlich zeichnet. Von Stanton stammt auch das Drehbuch, das er gemeinsam mit „Spider-Man 2“-Autor Michael Chabon basierend auf Rice Burroughs' Vorlage schrieb.
Carolin Neumann am Mittwoch, 25.November 2009 18.00 Uhr
Ein Leserkommentar
| wibi44 vor 3 Jahren: | Platz 6 in der Community Top-100 |
Schade für FNL, aber bisher hat auch durch den Abgang einiger "Helden" der ersten Staffeln die Story nicht gelitten. Eine der besten Serien des Jugend- und Sportgenres der letzten Jahre. | |
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