FlashForward: Fünf gute Gründe einzuschalten


Der „FlashForward“-Cast auf einen Blick
© 2009 ABC // ABC Studios // Foto: Bob D’Amico

Ihr seid noch keine Fans von „FlashForward“? Dann wird es höchste Zeit, der Serie eine Chance zu geben - und wenn es die zweite ist. Denn auch wenn sie nicht das neue „Lost“ ist, gibt es dennoch genügend Gründe, dabei zu sein.

Die Amerikaner haben Thanksgiving gefeiert - schön für sie, schlecht für Fans von „FlashForward“, einer der vielen Serien, die wegen des Feiertags eine Woche pausieren müssen. Nutzen wir die Zeit und basteln uns ein paar neue „FlashForward“-Fans, das ABC-Drama kann sie angesichts schnell sinkender Quoten gut gebrauchen.

„FlashForward: Fünf gute Gründe einzuschalten“ nachzulesen bei Serienjunkies

Vorsicht: milde Spoiler


1. FlashFoward“ ist eine der seltenen Serien, die auf einem großen Mysterium beruhen und über die gesamte Staffel bis zum Finale einen roten Faden verfolgen. Die Story: Alle Menschen auf der Erde fallen für zwei Minuten und 17 Sekunden in Ohnmacht und haben in der Zeit eine Vision ihrer sechs Monate entfernten Zukunft. Episode um Episode werden einzelne, sehr persönliche Flash-Fowards erkundet, wie das von Aaron Stark (Brían F. O'Byrne), der in seiner Vision seine tot geglaubte Tochter trifft. Parallel dazu versucht eine FBI-Einheit um Agent Mark Benford (Joseph Fiennes), die Verantwortlichen zu finden und damit auch seine eigene vorhergesehene Ermordung zu verhindern.
Anders als die fesselnde Pilotepisode glauben lässt, ist „FlashForward“ nicht so mysteriös und voll verworrener Geheimnisse wie „Lost“, eine der wenigen Serien, die sich überhaupt für einen Vergleich eignen. Aber genau das ist eine Stärke: Anders als beim Inseldrama „Lost“ gibt „FlashForward“ bereits früh Antworten und schafft es trotzdem stets, die Spannung zu wahren. Und selbst wer die Verworrenheit von „Lost“ liebt, wird „FlashForward“ für seine überraschenden Momente schätzen - vor allem nach ein paar Folgen, wenn sich langsam abzeichnet, dass die Zukunft nicht so festgeschrieben ist, wie es die Flash-Forwards glauben lassen.

2. Man muss der Serie wirklich zugute halten, wie es trotz aller Rätsel gelingt, die Balance zu einem guten Beziehungsdrama zu halten. Die Familie Benford, die im Zentrum von „FlashForward“ steht, ist mit Joseph Fiennes und Sonya Walger („Lost“) exzellent besetzt und ein sich im Piloten ankündigendes Dreiecksverhältnis mit Jack Davenports Lloyd Simcoe erzeugt eine bisher nicht da gewesene Spannung auf der Charakter-Ebene.

3. Überhaupt bietet die Zukunftsperspektive für alle Beziehungen der Serie unglaubliches Potenzial. Dass der Zuschauer weiß, welche amourösen Entwicklungen für die Charaktere anstehen, aber nicht, ob es dazu wirklich kommen wird - so etwas hat es noch nicht gegeben. Besonders schön ist dabei die Geschichte von Bryce (Zachary Knighton). Seit der neunten Episode „Believe“ kennt der Zuschauer Details seiner Vision, die in der Pilotepisode sein Leben nachhaltig veränderte. Man begleitet ihn auf seiner Suche nach der Frau seiner zukünftigen Träume und warten nur darauf, dass die beiden sich endlich im wahren Leben finden.

Zwei gute Gründe haben wir noch...

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Carolin Neumann am Freitag, 27.November 2009 12.00 Uhr

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News NavigatorVideojunkies: «LaFleur», das «Lost»-Spin-OffAllein gegen die Zeit: Eine Woche lang bei KI.KA

26 Leserkommentare

firef0kz vor 3 Jahren:Platz 80 in der Community Top-100

Ich hatte mich sehr auf FlashForward gefreut, es sollte eine große, neue Mystery-Serie werden, aber ich wurde maßlos enttäuscht.

5 Gründe um NICHT einzuschalten:

1. Story wird extrem in die Länge gezogen, komplette Fillerfolgen(wie die letzte z.B. mit Bryce)

2. Wie oben schon geschrieben, hab ich was Lost-artiges erwartet und nicht son GZSZ Mist wie in den letzten Folgen dargestellt wurde

3. Klar, die Schauspieler sind toll, die Charaktere aber nicht.

Der einzig interessante Charakter ist Demetre, alle anderen find ich einfach nur langweilig und entsprechen viel zu sehr Klischees.

4. Zu viele Charaktere... Keiner der Charaktere wird wirklich ausführlich behandelt und besonders dargestellt. Jeder hat sein Problem, da kriegt jeder Charakter nen paar Minuten Screentime und wenn das Problem gezeigt wurde, wirdn neuer Charakter eingeführt(wo es ca. 3586 gibt), der entweder gar nicht, oder eben in einer komplette Episode beleuchtet wird.

5. Und überhaupt.. zu viele Klischees(jaja, die bösen Nazis), keine Charaktertiefe, nix

Ich werd mich aber wohl durch den Rest der Season quälen nur um zu sehen wies ausgeht, denn ich hasse es Serien mittendrin abzubrechen.

Da lob ich mir mein Lost^^

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DJ Doena vor 3 Jahren:Platz 99 in der Community Top-100

Die letzte Folge, die ich bisher gesehen habe, war die, wo unser Hobbit Charlie auftaucht. Aber bis dahin war es nicht wirklich spannend.

Der FBI-Agent ist mehr damit beschäftigt, seine Ehe zu ruinieren, als sich um den Fall zu kümmern. Und dann gleich in der vierten Folge diese absolut langweilige Senatsanhörung, durch die man sich nur gequält hat, weil das Ende mit dem Bazooka-Anschlag vorweggenommen wurde (der ganze Anschlag war btw auch total unrealistisch, dass die da alle noch rausgekommen sind).

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Dylan vor 3 Jahren:Platz 92 in der Community Top-100

Ich werd die Staffel zwar noch zu Ende schauen, aber so richtig überzeugt hat mich die Serie bisher auch nicht.

Die Story wird auch meiner Meinung nach in die Länge gezogen oder aber eben nicht zu 100% ausgenutzt. Bei jeder Folge hab ich das Gefühl ca. 35min Füllmaterial zu sehen, welches kaum dazu beiträgt den Spannungsbogen voranzutreiben. Das aber ist bei dieser Serie mit diesem übergordneten Thema wichtig. Die letzten 5 min sind dann meist das was ich mir von der gesamten Folge erhofft habe.

Die Quoten scheinen sich ja nach einem anfänglichen Hype auch zu beruhigen. Mal schauen wie das in der zweiten Staffel wird, denn die wird ja sicherlich kommen.

Ich habe nichts in der Art von Lost erwartet oder erhofft, da ich nicht zu den Lostfans zähle, aber ein wenig mehr Mystery würd ich mir schon wünschen.

Die privaten "Problemchen" stehen einfach zu stark im Vordergrund.

Einzig der Cast überzeugt mich komplett.

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Steve vor 3 Jahren:Platz 93 in der Community Top-100

Also ich muss zustimmen, die letzten 2 Folgen waren ziemlich langweilig. Der Cast ist zwar gut, aber der Hobbit als böses Genie finde ich ziemlich lächerlich :P

Mehr Fokus auf die Lösung des Vorfalls, weniger die Suche nach irgendwelchen Japanerinen...

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Kontergott vor 3 Jahren:

"„FlashForward“ ist immer auch ein lehrreiches Stück Soziologie" ...so siehts aus und gerade die "privaten Problemchen" sind deshalb interessant...Stichwort "self-fulfilling prophecy" etc.

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Dylan vor 3 Jahren:Platz 92 in der Community Top-100

"Interessant" ist dann eben doch Geschmackssache. Bleibt die Frage ob einem dieses "..lehrreiches Stück Soziologie..." gefällt oder nicht. Das beantwortet letztlich jeder für sich selbst.

Für mich persönlich ist dieses Stück genau das Stück zuviel. Ich würde mir eben eine andere Schwerpunktlegung wünschen.

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shiri vor 3 Jahren:Platz 94 in der Community Top-100

Also ich war nach der ersten Folge auch ein wenig enttäuscht, weil der spannende Anfang nicht annähernd durchgehalten wurde. Aber ich finde, dass es durch die private Ebene gut gerettet wird. Es geht eben nicht nur um die Frage, wer denn nun den Blackout verursacht hat und wo zum Teufel das alles hinführt, sondern es ist auch eine normale Dramaserie - die unter den Vorzeichen (Schicksal oder nicht Schicksal...) wirklich mal was ganz Anderes ist!

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Medusa vor 3 Jahren:Platz 87 in der Community Top-100

Zum Glück ist FF nicht das neue Lost! Mir gefallen die Darsteller und Charaktere besser und es ist nicht so verschwurbelt.

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sheepyie vor 3 Jahren:letzter Platz in der Community Top-100

Ich mag sowohl FF als auch LOST, sehe aber auch nicht so die Parallelen zwischen den Serien, außer es laufen beide auf abc

Lustig find ich, dass dieser Beitrag "5 gute Gründe einzuschalten" gerade in der Woche kommt, wo es wegen Thanksgiving gar kein FF gibt

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Angelbaby9 vor 3 Jahren:

Na, steht doch auch oben drüber, warum das in dieser Woche kommt:

"Nutzen wir die Zeit und basteln uns ein paar neue „FlashForward“-Fans, das ABC-Drama kann sie angesichts schnell sinkender Quoten gut gebrauchen."

Und ich seh das übrigens genauso wie Medusa. Ich guck zwar auch gerne "Lost", aber etwas übersichtlicher mag ich's auch ganz gern.

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johnny_drama vor 3 Jahren:Platz 17 in der Community Top-100

ich finde es ja schön und gut, dass serienjunkies versucht neue FF fans zu rekrutieren, aber den quoten wird das wohl nicht viel helfen^^

ich persönlich finde die serie sehr gut... ja, klar nach dem piloten hat man sich eine actiongeladenere serie vorgestellt, aber ich persönlich stehe auch auf die "character driven" momente in serien und mag zum beispiel auch breaking bad sehr gerne und das ist (zumindest in den meisten folgen) nicht unbedingt mit action vollgepackt.

ich will die beiden serien jetzt nicht vergleichen, das wäre vollkommen unpassend, nur andeuten, warum ich auch die "langsamen" charaktermomente gut finde

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juliovonmatterhorn vor 3 Jahren:

"Parallel dazu versucht eine FBI-Einheit um Agent Mark Benford (Joseph Fiennes), die Verantwortlichen zu finden und damit auch seine eigene vorhergesehene Ermordung zu verhindern."

Nicht Mark, sondern sein Kollege Demetri soll ermordet werden!!

Zum Thema: Die Prämisse der Serie und der Cast gefallen mir,

aber die Einführung der bösen Wissenschaftler und der blauen Hand..

*gähn*

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CaroNeumann vor 3 Jahren:Platz 65 in der Community Top-100

@juliovonmatterhorn: Ich spreche ja auch nicht von Demetri, sondern beziehe mich auf Marks Vision, in der maskierte Männer ins FBI-Gebäude eindringen und Waffen auf ihn richten. Ich würde sagen, seine Ermordung ist da wohl der nächste Schritt. P.S.: Super Nickname!

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WizKid vor 3 Jahren:Platz 48 in der Community Top-100

Spoiler

Bei mir sammelte die Serie enorm viele Minuspunkte, als in einer Folge die Chinesen auf unsere FBI Agenten eine Rakete abfeuerten und wie in einem billigen 70er Jahre Film mit unpassender Musik dann gekämpft wurde und die FBI Agenten viel zu cool und locker mit der Situation umgingen.

Bei Fringe oder Akte X wäre jetzt mindestens ein Agent gestorben und an sich hätten alle einen Abgang machen müssen.

Als dann die Agentin auch noch während eines Telefonats mit nem billigen Griff das Genick eines Angriffes aus einem Hinterhalt das Genick brach, hatte ich das Gefühl, daß ich wirklich ne billige Actionserie kuckte.

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hamsterdam vor 3 Jahren:

@Seriejunkies: Danke für das Löschen meines Posts bei der Mininova-News...

@Topic: Wie ich bereits geschrieben habe, bin ich auch etwas enttäuscht von FF. Wobei ich die letzte Folge wieder ziemlich gut fand. Aber mir muss man nur ein paar Japanerinnen vorsetzen und ich finde alles gut... ;-)

--

zuletzt geändert:27.11.2009 17:5

-

zuletzt geändert:27.11.2009 17:51

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sjunk vor 3 Jahren:letzter Platz in der Community Top-100

Mir gefällt die Serie weiterhin sehr gut. Ich sehe sie im gleichen Genre wie etwas The Forgotten, The Good Wife und V, wobei sie einiges spannender ist als die genannten. Die Schauspieler gefallen mir im Grunde sehr gut, wobei ich den Versuche möglichst alle Rassen einzubeziehen zu zwanghaft und übertrieben finde. Zudem spielt John Cho m.E. ziemlich schlecht (kann ihn mit Abstand am wenigsten Ernst nehmen, wobei auch Joseph Fiennes weit von den Fähigkeiten seines Bruders entfernt ist).

Ich hoffe, dass die Autoren die Geschichte halbwegs plausibel zu Ende führen können und dass es nicht zu viele Happy Ends gibt (Demetri könnte man z.B. sterben lassen)...

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Laylia vor 3 Jahren:Platz 86 in der Community Top-100

Ich mag eigentlich echte Mysterie und kein Dallas oder Beverly Hills, das sich als Mysterie tarnt. Die Beschreibung klingt für mich überhaupt nicht überzeugend. Insbesondere, da ich schon Lost für eine der langweiligsten Serien überhaupt halte. Ich mach mit Fringe weiter. Das macht Spass :-)

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shiri vor 3 Jahren:Platz 94 in der Community Top-100

@Laylia: Jedem seine Meinung, aber wie man "Lost" für langweilig halten kann, ist mir schleierhaft. Too much, okay, aber langweilig?

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goodspeed vor 3 Jahren:Platz 64 in der Community Top-100

Jaja, dasliebe FF. Grandioses Konzept, unzählige Möglichkeiten. Und trotzdem will von Folge zu Folge der dramaturgische Funke immer weniger Zünden. Worans liegt? Eindeutig an den Charakteren. Man kann von einem Szenario noch so gefangen werden, wenn sich die Figuren wie Sonntagsfahrer anstellen kann der schnellste Turbolader nicht zünden.

Die Charaktere in der erste Staffel von Lost hatten auch nich nicht das wahnsinns Kaliber, aber sie wuchsen mit dem Mysterium mit. Bei FF ist das Gegenteil der Fall...

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punisher vor 3 Jahren:Platz 75 in der Community Top-100

Ich fand gerade die 70's Ballerei in der Garage großartig! Wer macht denn sowas heutzutage noch. Respekt.

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GewaltSam vor 3 Jahren:Platz 97 in der Community Top-100

FF war mein heimlicher Favorit für diese Staffel. Das muss ich jedoch wieder revidieren. Ich kann mich den meisten der Vorredner nur anschließen: Die Serie schwingt sich von Cliffhanger zu Cliffhanger (natürlich immer am Ende der Episode), dazwischen ist aber nur viel Luft. Ich möchte noch ergänzen, dass ich langsame Charakterentwicklung sehr schätze und das es kaum etwas besseres gibt als eine Serie, die sich Zeit nimmt für ihre Charaktere und die mit Liebe zum Detail arbeitet. Dexter und Breaking Bad sind da meiner Meinung nach ausgezeichnete Beispiele; in manchen Folgen passiert von der "Action" nicht viel, aber jede Szene ist wichtig und durchdacht, und praktisch keine davon langweilt.

FF jedoch verliert sich in ewig währenden Wiederholungen von immer den gleichen Geschichten, die nicht detailiert erzählt, sondern schlichtweg totgetrampelt werden.

--- Vorsicht Spoiler ---

Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr mich die Geschichte der Tochter von Marks Sponsor (habe gerade seinen Namen vergessen) gelangweilt hat; nicht, dass sie grundsätzlich langweilig wäre, aber ich glaube, wenn man alle Szenen bis zu ihrem Erscheinen aneinander schneidet, kann man sich eine halbe Stunde lang anschauen, was man in drei bis vier Sätzen erschöpfend erzählen kann. Ich hab es dann über mich ergehen lassen mir zum vierten Mal anzuhören, wie fertig der arme Mann wegen seinem Flash Forward ist und wie verwirrt und überhaupt, aber ob ich das noch für viele Folgen mache, muss ich mir überlegen.

--- Spoiler Ende ---

Fazit: Würde FF ein bisschen mehr Material bringen als die 5-Minuten-Häppchen wirklich interessanter Story und wären die Charaktere nicht so dröge und stromlinienförmig, hätte die Serie der Hammer der Season werden können. So ists immer noch brauchbar als Einschlafhilfe

-

zuletzt geändert:28.11.2009 11:11

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Cloudrunner vor 3 Jahren:Platz 57 in der Community Top-100

Also sich über Füllstories ärgern/aufregen aber sich zu erhoffen, dass es ein Lost-Ersatz sein könnte passt ja mal so garnicht zusammen. Bei Lost tut sich doch nur etwas, wenn man eine Staffel am Stück guckt

Das ist übrigens keine Lost-Kritik, ich mag das ganze drumherum, denn sonst würde ich mir nen 90minütigen Kinofilm anschauen statt ner Serie

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daywalker vor 3 Jahren:

@Cloudrunner

Der Unterschied bei Lost ist aber der, dass die angeblichen "Füllerstories" dort im Prinzip irgendwo mit der Hauptstory verbunden sind - selbst wenn die da nen halben Tag nur durch den Dschungel wandern oder mal wieder ein Flaschback/-forward zu sehen ist, es fügt sich am Ende alles zusammen.

Bei FF schauts aber gänzlich anders aus. Da wirkt vieles total sinnlos zusammengewürfelt und man erkennt nicht mal ansatzweise einen Zusammenhang zur Mainstory.

Ich kann eigentl. nur die Kritik von GewaltSam zustimmen. Die Charaktere wirken recht unspektakulär und ich kann keinen rechten Bezug zu ihnen herstellen. Wenn ich mir nach knapp der Hälfte von Season 1 nicht mal alle (vermeidlich) wichtigen Namen merken kann, läuft was schief. Daher kann ich auch nicht nachvollziehen, wie hier einige glauben, dass die Charaktere so toll aufgebaut werden!? Das ist doch alles nur oberflächlich. Es wurde ja der Vergleich zu Breaking Bad hergestellt. Also da liegen qualitativ so viele Welten zwischen in Sachen Charakteraufbau, dass es schon fast eine Beleidigung für BB wäre, diese in einem Zug mit FF zu nennen ^^

Aber um nochmal auf die Hauptkritik - dem Plotaufbau - zurückzukommen.

Mal ein Bsp.

Das Handeln von Benford etwa wirkt recht sinnlos. In Afrika findet man möglicherweise einen Zusammenhang zu den FFs. Daraufhin wird das näher untersucht und man findet sogar recht merkwürdige Türme. Soweit so gut. Aber anstatt dieser Spur weiter nachzugehen, sagt der Chef "ne Jungs ist nicht" und Benford hält sich dran. Seit dem haben wir davon nichts mehr gehört.

In der letzten Folge bekommt Demitri einen Hinweis, von wo der Anruf kam, von dem er Infos über seinem Mord erfuhr. Demitri will natürlich sofort dorthin und der Sache nachgehen. Auch hier sagte der Chef "ne Jungs ist nicht", doch hier setzt sich Benford durch und will mit Demitri auf eigene Faust nach HongKong.

So nun soll mir mal jemand den Sinn erklären, warum man der Spur in Afrika nicht nachgeht, jetzt aber nach HongKong fliegen will, was augenscheinlich nichts primäres mit den FFs zutun hat!?

Das ist halt nur ein kleines Bsp. von vielen, was die ganze Erzählstruktur der Serie kaputt macht.

Insgesamt erinnert die Serie auch mehr an ein Procedural mit einem kleinen Roten Faden als Background Story, der immer mal ein bisschen weitergeführt wird, aber nicht an ein Serial mir fortlaufender Mainstory.

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iMars89 vor 3 Jahren:Platz 90 in der Community Top-100

Eins verstehe ich bei dem "Gemeckere" über FF nicht!

Ihr sagt, dass euch der Persönliche-Drama-Anteil bei FF nervt und weist dann auf das großartige Lost hin! Jetzt sagt mir mal wie man denn bei Lost die Nicht-Insel-Sendezeit löst! Jaja, mit den Flashbacks, den persönlichen Dramen, die sich hinter den Figuren abspielen! Bei FlashForward sind es eben die Dramen, die sich abspielen werden.

So, wie es bei Lost jede Woche einen Flashback eines Charakters gab, gibt es nun die Abhandlung eines FlashForwards bei FlashForward.

Natürlich ist FF NOCH nicht das neue Lost! Lost hat auch seine Zeit gebraucht um seine epische Größe aufzubauen und uns so zu fesseln! Lasst der Serie Zeit!

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Laylia vor 3 Jahren:Platz 86 in der Community Top-100

Ach shiri :-) TV und Film sind halt Geschmackssache. Vielleicht hätte ich Lost länger Chancen einräumen sollen. Aber ich habs nach den ersten paar Teilen aufgegeben, weil ich es so langweilig fand, dass ich sogar das erstemal (und bisher auch einzige Mal) in meinem bald 50jährigen Leben während des Guckens eingeschlafen bin :-)

Ist doch gut, dass die Geschmäcker so verschieden sind. Das hält die Fernsehlandschaft vielfältiger und attraktiver und jeder findet seine Ecken :-)

Sind "Alias" und "Fringe" nicht auch vom "Lost"-Macher? Alias fand ich teilweise sehr spannend und würd ihm insgesamt auf einer Skala von 1-10 eine Note von ca. Sieben geben. Fringe kenne ich erst die erste Staffel. Aber die lässt sich gut an.

Mir hilft diese Plattform hier sehr beim Serien Aussuchen. Ich habe nämlich gar keinen Fernseher mehr und kauf mir nur DVDs :-) Eine erste Staffel kauf ich also meist nach Kritiken hier und bei Amazon. Irgendwie ist mir die Geduld für Filme abhanden gekommen. Ich guck Filme - wenn überhaupt noch - völlig zerstückelt. Hier 3 Minuten, da ein Viertelstündchen, dort mal zehn Minuten, etc. Für einen Film brauch ich im Schnitt 8 Anläufe bis ich durch bin *g* Drum guck ich seit einigen Jahren bevorzugt Serien. Die passen besser in ein so seltsames Guck-Konzept. Ausserdem mag ich die Charakterentwicklung, die in Serien natürlich ausführlicher gestaltet werden kann als in Filmen.

Jedenfalls will ich euch bei der Gelegenheit grad mal für die vielen Postings auf serienjunkies danken. Die helfen mir gut bei meinen Entscheidungen :-)

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cassi vor 3 Jahren:

Also mich hat das Flashforward-Fieber noch nicht gepackt, muss mich der Mehrheit der Kommentar anschließen, dass die Show bis jetzt etwas langweilig ist.

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