Mit Film-Mann David Goyer verlässt der zweite und letzte der ursprünglichen Showrunner die Brücke von „FlashForward“. Hintergründe für seinen Abtritt wurden nicht bekannt, ein Nachfolger noch nicht bestimmt.
Als das Buch „Flashforward“ von Robert Sawyer im vergangene Jahr eine Serienorder erhielt, war David S. Goyer - Drehbuchautor zum Beispiel von „The Dark Knight“ (2008) - der Produzent, der das Projekt entdeckt hatte.
„FlashForward: David Goyer gibt das Ruder ab“ nachzulesen bei Serienjunkies
Wegen Goyers mangelnder Erfahrung als Showrunner stellten Studio und Network ihm den erfahreneren Mark Guggenheim („Eli Stone“) zur Seite. Dieser verließ die Serie (Serienjunkies vom 22.10.2009), nachdem sie mit starken Schwierigkeiten angelaufen war - die Serie verlor schnell Zuschauer. Zwar hieß es, sein Ausstieg nach einer Einarbeitungszeit für Goyer sei von vornherein geplant gewesen, aber Zweifel blieben in der Fachpresse. Nach Guggenheims Ausstieg wurde Goyer zum alleinigen Showrunner. Eine Rolle, die Goyer nun aufgibt. Laut einer Pressemitteilung wird er beim Projekt bleiben, sich aber hauptsächlich auf Kinofilme und Regiearbeit konzentrieren.
Derzeit werden die Episoden 17 und 18 (von 23) der ersten Staffel von „FlashForward“ gedreht. Der Sender ABC hatte der Serie nach schlechten Quoten kurzfristig eine längere Sendepause verordnet, die Serie kehrt in diesem Jahre erst am 18. März zurück - nach einer dreimonatigen Pause. In Deutschland zeigt ProSieben „FlashForward“ ab dem 1. März immer montags.
In „FlahsForward“ geht es um eine Welt, in der alle Menschen für 137 Sekunden das Bewusstsein verlieren und dabei eine ebensolange Periode knapp sechs Monate in der Zukunft erleben. Der Vorfall hinterlässt 20 Millionen Tote, Chaos auf der Welt und Unsicherheit bei den Menschen: Manche sahen eine hoffnungsfrohe persönliche Zukunft, andere erfuhren vorab von Katastrophen und persönlichen Rückschlägen - manche sahen gar nichts.
Das ist ja mal wirklich peinlich. Ich kann mich noch an News über vollmundige Versprechungen der Showrunner erinnern, wie sehr die Serie für die Fans gemacht sei, dass es keine Füllepisoden gibt, und so weiter. Außerdem hat SJ mal darüber berichtet, wie die Serie gleich auf drei bzw. fünf Jahre ausgelegt sei (weiß jedoch nicht mehr, ob das von den Showrunnern kam). Und jetzt, nach schwierigem Start, geben sie die Serie eben einfach auf. Nach gerade mal zehn gesendeten Episoden. Ich glaube echt, ich spinne... Den beiden braucht man ja auch kein wichtiges Projekt mehr and die Hand zu geben.
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zuletzt geändert:06.02.2010 12:33
2. Assaulter:Am Samstag, 6.Februar 2010 um 12.42 Uhr:
Als hätten solche Versprechungen eine Bedeutung. Wer sowas glaubt, muss sehr naiv sein. Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber wenn etwas nicht läuft, werden die Verantwortlichen eben gekickt. Da können die vorher noch so große Reden schwingen.
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zuletzt geändert:06.02.2010 12:43
3. Robberey:Am Samstag, 6.Februar 2010 um 19.07 Uhr:
Wenn ich das nur höre...REGIEARBEIT??!!? Omg, der soll lieber das Business wechseln. Ich frag mich heute noch wie er allein Blade schreiben konnte...all "seine" Erfolge sind auf andere zurückzuführen. Übrig bleiben Filme und Scripts wie Jumper, Blade 2 und 3 oder Unborn.
FlashForward gesellt sich dazu, grossartiges Konzept, gute erste Folgen...dann gings abwärts weil er keine vernünftigen Charaktere etablieren konnte.
5. GewaltSam:Am Samstag, 6.Februar 2010 um 21.32 Uhr:
@Assaulter: Falls das mir galt, ich hab es auch nicht als böse gemeint aufgefasst Ich fand es nur traurig, dass ein wirklich gutes Konzept mit guten Vorsätzen zum einen genau das Gegenteil von dem macht, was es hieß (die Serie war ja mal voll zumindest mit "Füllszenen", und dann nach nicht mal der halben ersten Staffel der Showrunner aufgibt. Einfach nur traurig.
Bin übrigens kein Fan von FF, obwohl die Serie mein absoluter Favorit für die aktuelle Season war; die Enttäuschung war umso größer.
6. Shak3it:Am Montag, 8.Februar 2010 um 14.55 Uhr:
Deswegen sage ich.....freuen wir uns doch, dass vielleicht ein viel kreativerer Kopf sich an dieser enorm guten Idee austoben kann und damit das riesige Potenzial der Serie zumindest ansatzweise ausschöpft.
Ein Hit wird FF allemal nicht mehr werden, denn der riesen Hype (dem auch ich verfallen war) ist vorüber. FF hat wohl jegliche Erwartungen ermordet! Schade ist es sicherlich, doch ob ich ihr eine weitere (nunja sagen wir mal nach 5 schlechten Folgen die ich gesehen hab 6.) Chance geben werde, denke ich nicht! Doch man soll ja bekanntlich niemals nie sagen
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